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Mittwoch, 29. August 2007
Autor: Dirk Schröder


 
Was ist mit dem „verlorenen Meisterwort“ gemeint? In einer esoterischen Schrift heisst es, die Christen hätten „durch ihre Priester keine weiteren echten Wunder zu Stande gebracht; denn sie hatten das Wort verloren.“ Ferner wird hierzu ausgeführt, dass „das allmächtige Wort … von Enoch durch zwei Dreiecke reinsten Goldes bezeichnet wurde … Dieses Wort ist … vollständig aus Konsonanten zusammengesetzt. Daher zweifeln wir, dass irgend einer von ihnen seine Aussprache bemeistert hat.“ [Blavatsky „Isis“ II 870f.]. Das bedeutet, dass das verlorene Meisterwort bis heute noch nicht aufgedeckt werden konnte. Doch lassen wir uns davon nicht beirren, denn die soeben zitierten Aussagen führen uns weiter und zum Ziel.

Die Geheimwissenschaft und die Kraft


Der einzige Name, der in den oben zitierten Sätzen vorkommt, ist „Enoch“. Ein Esoteriker wird da gleich an das 614-Seiten-Buch „Die Schlüssel des Enoch“ von J.J. Hurtak erinnert.

Dieser „Enoch“ aber, der dem griechischen „Hermes“ (Hermes Trismegistos) entspricht, ist der bibelhebräische Name für den Erstgeborenen Kains (Gn 4,17), des Mörders seines Bruders Abel. Der „Enoch“ hat also etwas mit dem „Bösen“ schlechthin zu tun. Der Name „Enoch“ wird hebräisch (hier lateinisch transkribiert) ChNWK geschrieben und eigentlich „Chánoch“ ausgesprochen [Gesenius 244], was Martin Luther in seiner Bibelübersetzung wohl als zu schwierig für die deutsche Aussprache empfand. ChNWK geht auf das bibelhebräische Wurzelverb ChNK zurück mit der Bedeutung „einweihen“. Dazu existiert auch die Ableitung „chánukka“ für „Einweihung“.

Die Konsonantenbasis ChNWK = „Enoch“ lässt sich jedoch kabbalistisch auch als eine Konstruktion aus den beiden hebräischen Abbreviaturen Ch“N W-K’ erklären:

Ch“N löst sich auf in ChKMH NSThRTh und bedeutet „die Geheimwissenschaft“.
            W-K’ löst sich auf in W-KWCh mit der Bedeutung „und die Kraft“.

Es geht also bei „Enoch“ um das geheim gehaltene Wissen von der „Kraft“ schlechthin. Damit aber kann im Kontext nur die kosmische Lebensenergie gemeint sein, die von der Esoterik auch als „freie Energie“ bezeichnet wird – ohne dass deren Geheimnis bis heute enträtselt werden konnte. Denn darüber wissen nur, wie uns das Verb ChNK verrät, nur die in dieses Geheimnis „Eingeweihten“ richtig Bescheid. Das aber sind nur ganz Wenige.

Die Symbolik der „zwei Dreiecke reinsten Goldes“


Diese verborgene und geheime Kraft wird, so der zitierte Text, nicht nur durch ein verloren gegangenes „Wort“ bezeichnet, sondern auch „durch zwei Dreiecke reinsten Goldes“ symbolisiert. Das aber ist doppelter Symbolismus.

Einerseits geht es um die antike esoterische Lehre von den Vier Elementen. Bei dem Dreieck mit der Spitze nach unten handelt es sich um „Wasser“, wissenschaftlich um das reine Wasser H2O, bei dem mit der Spitze nach oben um „Feuer“, wissenschaftlich um das freie Radikal O1, also den sehr reaktiven atomaren Sauerstoff. Beide zusammen aber ergeben unbekannter Weise den „Heiligen Gral“, wissenschaftlich ausgedrückt das Wasserstoffperoxid H2O2, das die reine aerobe Lebenskraft der Seele darstellt. Für die Menschheit ist dies gleichbedeutend mit der Erlösung vom Bösen.

Andererseits ist das erwähnte „Gold“ dabei eine Metapher für die (göttliche) „Liebe“, zumal „Feuer und Wasser“ hier auch durch die Allegorien „Amor und Psyche“ verkörpert werden. Aus wissenschaftlicher Sicht entspricht das Gold dem betreffenden chemischen Element, das durch „Kernfusion bei Zimmertemperatur“ entsteht, wenn überschüssige Teile des in der Lunge beim reinen Einatmen erzeugten Wasserstoffperoxids im Immunsystem der Seele und dort im Knochenmark gespeichert werden, entweder zur Regeneration desselben oder für den Gebrauch als Lebenskraft im weiteren Verlaufe des jeweiligen Tages.

Das auf diese analytische Weise gefundene „Wasserstoffperoxid“ ist zwar tatsächlich bereits die endgültige und sachliche Lösung des Rätsels, doch ist es gleichwohl nicht das „verlorene Meisterwort“, da dieses ja  „vollständig aus Konsonanten zusammengesetzt“ sein muss. Es wird sich dabei also um eine Sequenz handeln, die auf dem hebräischen Alphabet  basiert, das ja nur aus 22 Konsonanten besteht. Doch der hebräische Begriff „émer“ AMR für „Wort“ bedeutet auch „Spruch“, so dass das gesuchte „Wort“ gegebenenfalls auch aus einem Satz bestehen kann. Diese verloren gegangene Sequenz „bemeistern“ kann also offenbar nur ein Meister der Kabbala, der zugleich des Hebräischen mächtig ist.

Europa und der Stier


Am 24.8.2007 bin ich im Zusammenhang mit den beiden Felder „Wasser“ und „Feuer“ in der Matrix der Seele spielerisch auf die griechische Göttersage „Europa und der Stier“ gestossen. Der „Stier“, der das „Wasser“ verkörpert, ist eine Gestalt, die der griechische Göttervater „Zeus“ angenommen hat, um sich der phönizischen Königstochter „Europa“ zu nähern und sie nach Kreta zu entführen, wo sie ihm drei Kinder gebar. Diese „Europa“ aber als Allegorie entspräche dann beim vorgenannten Schema dem „Feuer“, mithin dem freien Radikal, also der ewigen kosmischen Lebenskraft und damit dem universellen Heilmittel. Das ist jedoch für die Menschheit bisher seit 6000 Jahren reine Utopie gewesen.

Denn das modernhebräische Wort für „Europa“ wird AJRWPH geschrieben mit der Aussprache „éropa“ und dem Wortwert 302. Die Konsonantenbasis lässt sich auch als „nicht heilbar“ deuten. Zum Wert 302 existiert das bibelhebräische Wurzelverb QRB mit der Bedeutung „feindlich nahen“ und der Ableitung „Kampf, Krieg“. Das ist das historisch bekannte Schicksal Europas seit Anbeginn, das heisst seit 524 v. Chr. Doch ein weiteres hebräisches Wort mit dem Wert 302 ist DRK HChKMH, was „der Weg der Weisheit“ bedeutet. Dieser Weisheitsweg aber bedeutet heute die Rettung Europas vor dem drohenden Untergang, denn völlig zutreffend heisst es: „Wenn Europa, wenn die Welt noch zu retten sind, dann nur über eine neue geistige Idee.“ [Plichta I 442].

Das „verlorene Meisterwort“ hat also offenbar etwas mit der Erlösung des bisher unheilbaren Europas durch ein neues geistiges Konzept zu tun. Betrachten wir deshalb zunächst die  legendäre „Entstehung Europas“ in der griechischen Mystik etwas genauer.

Zeus, der Göttervater

In einem Buch über die Götter Griechenlands heisst es von Zeus: „Er ist der allerhöchste Gott. Kein Sterblicher hat je sein Antlitz geschaut, keiner kennt seinen wahren Namen. Unsichtbar und verborgen, sieht er alles, weiss er alles. Er lenkt die Welt nach seinem Gesetz, ein schweigender Schiffsherr am Steuer. Er allein unter allen Göttern ist frei … Er schickt die Hagelwetter und die Schneestürme … Er schickt den sintflutartigen Regen, der die Welt zu ertränken und den Urgewässern zurückzugeben scheint … Im Weltall gibt es ausser dem Schicksal keine höhere Macht als ihn … Zeus ist der oberste Herr. Reichtum, Macht, Glück, alle Güter erwarten die Menschen von ihm. Er gibt die Tage und die Nächte, er gibt die Jahreszeiten, er gibt die Gesundheit, Leben und Tod des Kämpfers gehören ihm. Er schafft die Krieger, er schafft die Weisen … Also herrscht Zeus der Unerforschliche

Der Herr der Götter ist ein gewaltiger Lebenserzeuger … Er verführt, befruchtet, verlässt … Lange werden seine Eintagsgeliebten jammern und stöhnen, doch keine bedauert, die Lust eines Gottes geteilt und von ihm einen Sohn empfangen zu haben, dem ein grosses Schicksal bevorsteht …

Das Warten auf die Gerechtigkeit des Zeus währt lange. Warum prasst der schlechte Reiche im Genusse seiner ungerecht erworbenen Güter? Warum irrt der brave Bürger in der Verbannung umher und bettelt um Brot? Warum stolziert der meineidige, pflichtvergessene Beamte an der Spitze des Festzugs? Warum kommt der Unschuldige auf dem Pfahl um, inmitten der allgemeinen Verachtung?

Zeus enttäuscht nicht den Glauben dessen, der zu warten weiss … Die Könige, die Geschenke fordern, die Richter, die das Urteil beugen, die Reichen mit den harten Herzen – Zeus wird sich eines Tages erheben und sie alle zerschmettern. Er erhebt sich wie ein gewaltiger Frühlingswind, der plötzlich das schwarze Gewölk vom Himmel vertreibt und der Welt die Klarheit wiedergibt.“ [Bonnard 39ff.].

Das Geheimnis der „Europa“

Wenn das Paar „Europa und der Stier“ – was ich hier erstmals aufdecke – identisch ist mit der esoterischen Symbolik der Elemente „Feuer und Wasser“, dann ist Zeus nicht wie oben zitiert der allerhöchste Gott, ist nicht der einzige freie unter den Göttern und ist nicht der, der die Welt nach seinem Gesetz lenkt. Denn Zeus ist der „Stier“ und ist das Element „Wasser“, und damit – wie „Stier“ und „Wasser“ – nur der Träger der eigentlichen Schöpferkraft. Und bei dieser muss es sich damit um die „Europa“ handeln. Im obigen Zitat heisst es von Zeus: „Im Weltall gibt es ausser dem Schicksal keine höhere Macht als ihn“. Das bestätigt meine soeben getroffene Feststellung und besagt zugleich, dass „Europa“ die bisher unbekannte „Schicksalsmacht“ ist, die über dem Zeus steht, die bereits mit dem Element „Feuer“ identifiziert wurde und dieses wiederum mit dem freien Radikal O1, das „allein unter allen Göttern frei“ ist und der „freien Energie“ entspricht.

Diese Verwechslung von Wirksubstanz und Trägersubstanz hat sich bis zum heutigen Tage in der westlichen Wissenschaft erhalten. Denn dort wird von der „Wasserkraft“ gesprochen, von der „Wasserstoffbombe“, doch in allen Fällen ist damit der Sauerstoff gemeint, genauer: das freie Radikal O1, der atomare Sauerstoff, die pure göttliche Lebenskraft, die von Wissenschaft und Technik in schwerster Weise missbraucht wird.

In der griechischen Sage wird die „Europa“ als „die Tochter eines Königs aus Phönizien“ bezeichnet, von der es heisst, dass „diese Tochter Asiens … einem neuen Erdteil ihren Namen Europa gibt“ [Bonnard 53]. Der Bann oder Fluch der „Unheilbarkeit“, der über den Erdteil „Europa“ verhängt und in seinem Namen verewigt wurde, ist also auch damit verbunden, dass Europa seit Anbeginn nie selbständig, sondern immer nur ein verkapptes asiatisches Kolonialgebilde war, das heisst abhängig vom Handelsvolk der Phönizier, das aus dem heutigen Libanon („Das Zedernland“) stammt und sich in Europa unter laufend wechselnden Identitäten verbirgt. Wie ich in meiner Schriftenreihe „Der Ewige Bund“ in der Ausgabe Nr. 72 vom 9. August 2006 mit dem Titel „Das Ende der Super-Legende ‚Rothschild’“ nachgewiesen habe, lässt sich der „byzantinisch“ anklingende Name „Rothschild“ auf zwei hebräische Wörter zurückführen mit den Bedeutungen „vertreiben, wegtreiben“ und „irdisches Leben“ mit der Bedeutung „Unterdrückung der Lebenskraft“, wodurch „sich die Geldkraft ungeniert, skrupellos und gnadenlos entfalten kann: Kaufkraft statt Lebenskraft“ (Seite 2). Mit diesem „anaeroben“ Leben, durch das das göttliche Wasserstoffperoxid mit allen verfügbaren Mitteln willkürlich unterdrückt wird, kommt auch der eigentliche Fluch zum Vorschein, der auf „Europa“ lastet und sich von hier über die Kolonialisierung in alle Welt verbreitete.

Das „Rückwärtslesen“ von „STIER–EUROPA“


In der Buchstabenmystik existiert die systematisierte Bildung von so genannten „Palindromen“, also Worten oder Buchstabenfolgen, die man ebenso gut von vorne wie von hinten lesen kann. Durch sie soll es unmöglich werden, das Geheimnis einer Buchstabenfolge durch „Rückwärtslesen“ zu enträtseln [Dornseiff 63].

Die paarige Begriffsfolge „Stier-Europa“ ist kein Palindrom und eignet sich somit prinzipiell dazu, das ihr innewohnende Geheimnis durch „Rückwärtslesen“ zu enträtseln. Das soll hier nun praktiziert werden: Durch retrogrades Lesen ergeben sich die Buchstaben APORWE–REITS. Lässt man den Bindestrich einmal weg, ergibt sich eine buchstäbliche Hebräisierung A-PWR W-YRA-YTs  (YRA ist Aramäisch für Hebräisch DPNH „dáf’nah“) mit der Bedeutung „Mein Schicksal (Los) und der Lorbeer-Baum“.

Das aber, in seiner hebräischen Konsonantenform, ist das gesuchte „verlorene Meisterwort“, das hier nun erstmals aufgedeckt wird.

Denn weiter oben wurde zitiert, dass es ausser dem „Schicksal“ keine höhere Macht gäbe als „Zeus“, der auch durch den „Stier“ und das „Wasser“ symbolisiert wird. Mit „mein Schicksal“ ist also das „freie Radikal“ O1 gemeint, die göttliche Schicksalsmacht schlechthin, die noch mächtiger ist als die Kraft des reinen Wassers. Für dieses „Wasser“ wiederum, ausgedrückt durch den retrograden (himmlischen) „Stier“, tritt nun symbolhaft der „Lorbeer-Baum“ in Erscheinung. Vom „Lorbeer“ aber heisst es: „Symbol des Sieges, des Friedens und (als immergrüne Pflanze) der Unsterblichkeit … Der Lorbeerbaum galt als heilbringend und entsühnend[Lurker 410]. Doch dieser Lorbeer kann seine segensreiche Wirkung nur entfalten, wenn das „Lebenslicht“ des freien Radikals in ihm enthalten ist. Das geht auch aus dem Wort „Lorbeer“ hervor, wenn man es hebräisiert. Dann ergibt sich nämlich L-AWR-BAR, ausgesprochen „l-or-beér“, mit der Wertsumme 440 und der Bedeutung „für das Lebenslicht des Brunnens“. Mit dem Brunnen ist hier die „Seele“ des Menschen gemeint, deren Kraft erschöpfbar ist wie der Vorrat eines Brunnens, weshalb sie täglich wieder mit dem „freien Radikal“ neu „aufgetankt“ werden müsste, wenn man „ewig“ und vor allem „ewig gesund“ leben möchte. Bei anaerober Lebensweise aber ist diese Regeneration und damit die „Kerngesundheit“ nicht möglich. Gematria: Zum Wert 440 existiert der hebräische Begriff HNPShH „há-nepaschah“ für „Naturbeseelung“.

Die Erfüllung des „Symbols

Zum „Symbol“ heisst es: „Im ursprünglichen Sprachgebrauch war der Sinn des griechischen Wortes ‚symbolon’ der eines Erkennnungszeichens. Wenn zwei Freunde für längere Zeit oder für immer voneinander schieden, so zerbrachen sie eine Münze, ein Tontäfelchen oder einen Ring; kam nach Jahren jemand von der befreundeten Familie zurück, so konnten die zusammengefügten Teile (symbállein = zusammenwerfen, zusammenfügen) bestätigen, dass der Träger des einen Bruchstückes wirklich Anspruch auf die Gastfreundschaft besass. Das Symbol ist also ein ‚Zusammengefügtes’, in dem ein sonst nicht wahrnehmbarer Sinninhalt manifestiert wird.“ [Lurker 665].

Das wiederum erinnert an 1 Kor 13,9-10: „Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden; wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.“ Auch in der Symbolsprache der hermetischen Gnosis und hier in den Texten des heiligen Irenäus heisst es in ähnlicher Weise: „Von der Unwissenheit kam die Verfehlung und die Leidenschaft, durch die Gnosis werden die Folgen der Unwissenheit wieder aufgehoben. Daher ist die Gnosis die Erlösung des inneren Menschen … Die Gnosis erlöst den innern, geistigen Menschen; in der Erkenntnis des Ganzen hat er sein Genügen, und dies ist die wahre Erlösung.“ [Moorsel 128].

Diese Zusammenfügung von zwei Teilen zu einem „Ganzen“, genauer: zu dem Ganzen schlechthin, zeigt die hebräisch-aramäische Sequenz A-PWR W-YRA-YTs auf, die aus der retrograden Lesung von „Stier-Europa“ abgeleitet wurde und das „verlorene Meisterwort“ darstellt. Dabei zeigt sich, dass sich die Schnittstellen der beiden Wörter verschieben, indem sich das „Eu-“ = YW von „Europa“ mit dem Feld „Stier“ verbindet, so dass im Feld „Europa“ nur noch das A-PWR übrig bleibt. Erst die richtige Zusammenfügung dieser durch „Stier-Europa“ „zerbrochenen“ Wörter ergibt dann den wirklichen Sinn des Meisterwortes, wodurch auch die eigentliche Bedeutung des „Symbolon“ sich erfüllt hat und „das Ganze“ so erkannt werden kann.

Die kabbalistische Analyse von „Stier-Europa“

Die oben erstmals aufgedeckte retrograde Sequenz A-PWR W-YRA-YTs  auf der Grundlage von „Stier-Europa“ als Ausdruck für das verlorene Meisterwort „Mein Schicksal (Los) und der Lorbeer-Baum“ umfasst 10 Konsonanten, den Sofitwert 1534, den Äusseren Wert (AW) 724, den Verborgenen Wert (VW) 987, den Totalen Wert (TW) 1711 und den Grossen Wert (GW) 3622. Hierzu existiert folgende Gematria:

            10 = Ein Hinweis auf die Matrix der Seele mit ihren zehn Feldern sowie auf die biblischen „Zehn Gebote“ („Dekalog“) als deren regulatorischer Entsprechung.
            1534 = BHThRWMMWTh HNPSh [Gematrikon II 179] mit der Bedeutung „in der Hochstimmung der Seele“; sowie 1534 = 2 x 767 = HDBR KShLYTsMW „há-davar ke-schel’átsmo“ für „das Ding an sich“ [Langenscheidt HWB 591] – also jenes ungreifbare Phänomen, nach dem die Philosophen seit ewigen Zeiten vergeblich suchten.
            724 = AChRJTh HJMJM für „Das Jüngste Gericht“ („das Ende der Zeiten“).
            987
= Th“M = ThAKL MTsWTh für „deine Speise-Gebote”.
            1711 = SPJRTh HNWTsRJM  für „Christliche Zeitrechung“; siehe oben „Das Jüngste Gericht“, das heisst „das Ende der Zeiten“ ist gekommen!
            3622 = 2 x 1811 = BLThJ KRY ThChTh ASJR in Jes 10,4 mit der Übersetzung „Der noch nie gekniet, (wird es) unter Gefangenen …“ [Zunz III 674]. Mögliche Deutung: Der Jude ist der einzige unter den Völkern, der sich rituell niemals kniet. 1811 = 280. Primzahl, 280 = AWR ChJJM für „Licht des Lebens“; ChKMH RBH „grosse Weisheit“.

Zusammenfassende Deutung: Durch die erstmalige Aufdeckung des „verlorenen Meisterwortes“, dem „Ding an sich“, kommt die Seele der bisher unterdrückten Menschheit in Hochstimmung durch Beachtung der richtigen Speise-Gebote. Über die, die dieses bisher mit allen Mitteln verhinderten, kommt das „Jüngste Gericht“, wie es oben im Abschnitt „Zeus, der Göttervater“ beschrieben wird. Dies ist auch identisch mit dem Ende der weltweit verbreiteten, linearen und irreversiblen „Christlichen Zeitrechnung“, die zynischerweise den lebenslänglichen anaeroben Sterbeprozess des Menschen symbolisiert und zementiert.

Aktueller Bezug zu diesen Aufdeckungen

Die Sequenz „Stier-Europa“ oder „Zeus-Europa“ geht auf das antike Griechenland zurück, wo (gemäss meinen Berechnungen) im Achsenjahr 524 v. Chr. die abendländische Kultur für 2300 Jahre (bis 1776 n. Chr.) ihren Anfang nahm, nachdem im selben Jahr die altägyptische Epoche nach ebenfalls 2300 Jahren zu Ende ging. Doch Europa war (wie Ägypten zuvor) von Anbeginn ein kolonialisiertes Gebilde der „Chaldäer“, die in Griechenland unter dem historischen Etikett der „Ionier“ auftraten und die im ionischen 12-Städte-Bund in Kleinasien einen symbolischen Zusammenschluss fanden.

Seit einigen Tagen wütet nun in nahezu ganz Griechenland ein Flammeninferno, das „die grösste Umweltkatastrophe in Griechenland sein Menschengedenken“ darstellt (so die Gratiszeitung „20 Minuten“ vom 28.8.07), zumindest aber „die schwerste Brandkatastrophe seit 1871 ist“ (NZZ 28.8.07). Zu einem Nasa-Foto vom Samstag (25.8.07) heisst es: „Die gewaltigen Rauchwolken über Griechenland sind bis ins All zu sehen.“ (20 Minuten, 27.8.07). Und in den Nachrichten von Radio DRS vom 28.8.2007 um 8 Uhr wurde berichtet, „unzählige Olivenhaine“ wären bereits von den Flammen vernichtet worden. „Die schlimmsten Feuerherde befinden sich auf der Insel Euböa, in der Umgegend von Athen und auf dem Peloponnes … Gerettet werden konnte das Zentrum des antiken Olympia, das am Sonntag von bis zu 100 Meter hohen Flammen bedroht worden war.“ Allein am Montagmorgen wurden 89 neue Brände gezählt, die in den letzten 24 Stunden aufgetreten sind. Über die Ursachen wird gerätselt. Die Regierung macht insbesondere Brandstifter verantwortlich, die Opposition sieht darin nur ein Ablenkungsmanöver. „Wie dem auch sei, es fällt jedenfalls auf, dass das Nachbarland Türkei keine vergleichbare Brandkatastrophe erlebt. Dies, obwohl auch in der Türkei grosse Trockenheit herrscht“ (NZZ 28.8.07).

Meine „radikale“ Deutung: Die Brandstifter sind nicht, zumindest nicht vorwiegend irgendwelche griechischen Bodenspekulanten, wie dies vielfach vermutet wird, sondern die „Chaldäer“ selbst, die zusammen mit den über ihnen stehenden „Tannaiten“ (den Lehrern der Mischna und Meistern der Kabbala) seit jeher die Herren der Welt sind. Sie erzeugen und kontrollieren die Brände punktgenau aus dem Weltall, genauer: mit Hilfe von Satelliten, dies unter Zuhilfenahme der Technik des geheimnisvollen HAARP-Projektes: „High Frequency Active Auroral Research Program“ (siehe via Google), mit dem sich nicht nur das gesamte Wetter steuern lässt, sondern auch jedes beliebige lokale Einzelphänomen bewerkstelligen lässt wie gezielte Flugzeugabstürze, Tsunamis, Überflutungen oder eben die auf Griechenland begrenzte gewaltige Feuerwalze.

Warum geschieht dies? Das „Griechische Feuer“ war eine Kriegswaffe aus der Antike, durch deren äusserliche Anwendung riesige gegnerische Flotten vernichtet wurden (siehe via Google). Die innerliche Anwendung dieser verheerenden Waffe ist dagegen völlig unbekannt und beruht auf der gezielten Aktivierung der Galle der beherrschten Völker durch schädliche Lebensmittel wie Kochsalz (Halogen Chlor), Olivenöl (Chlor), Milch (Enzym Katalase), Weizen (Protein Gluten/Kleber), Sauerteig (anaerobe Gärmittel durch Pilze als lebende Einzeller) und Wein (Schwefel als Sauerstoff-Feind). Dieses endogene „griechische Feuer“ veranlasst den Menschen zu existenziellem Fehlverhalten, durch das er seine Seelenkräfte missbraucht und irreversibel verbraucht.

Das „Olympische Feuer“ war das Symbol der Olympischen Spiele im antiken Griechenland, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts wieder eingeführt wurden. Unbekannter Weise findet dieses „olympische Feuer“ auch im Inneren des Menschen, in seiner Seele, statt, wenn er sich durch andauerndes Ritualverhalten überanstrengt und verausgabt, so bei körperlicher Arbeit, bei Sport, beim Kampf (im Krieg), bei Tanz und beim Sex. Hierbei hat das endogene „olympische Feuer“ dieselben verheerenden Auswirkungen wie das endogene „griechische Feuer“.

Das gegenwärtige Flammeninferno in Griechenland ist nach meiner Ansicht reine Apokalypse! Es tilgt nicht nur das Andenken an die Chaldäer mit ihrer seit jeher unheilvollen „Zivilisierung“ der Menschheit mit darüber gestülpter, gottloser „Kultur“, sondern schafft dementsprechend auch die Voraussetzung für die dringend notwendig gewordene, geistige Neuorientierung Europas. Die Chaldäer begehen quasi „geistigen Selbstmord“, nachdem ich in den letzten Monaten und Jahren nahezu alle Geheimnisse ihrer verborgenen Herrschaftsmacht enträtselt und publiziert habe.

In Ex 27,20 ist die Rede von „Olivenöl, lauteres, ausgepresstes, zur Beleuchtung, um die Lampen beständig anzustecken“ [Zunz I 134]. Daraus entwickelt wurde dann verhängnisvoller Weise der Gebrauch des frisch ausgepressten, „virginen“ Olivenöls für die menschliche Speise, obwohl es sich – unbekannterweise – um eine „Chlorbombe“ von einem Ausmass handelt, das selbst das des Kochsalzes (Natrium : Chlorid = 40 : 60) mit 1 : 100 weit übertrifft. Aus diesem negativen Grunde findet sich der Olivenzweig auch auf dem Wappen der sakralen Inquisition und dem Wappen der Vereinigten Staaten von Amerika als profanerWeltpolizei“ sowie in dem berühmten Bild von Pablo Picasso mit der angeblichen „Friedenstaube“. Dass jetzt in Griechenland „unzählige Olivenhaine“ verbrennen, ist deshalb durchaus auch positiv zu werten, denn das symbolisiert einerseits in Inneren des Menschen eine De-Aktivierung der Galle, andererseits bedeutet es im Aussen, dass der dadurch wieder fruchtbar gemachte Boden unter anderem wieder die Grundlage für das Anwachsen von lebenswichtigen Lorbeer-Bäumen bilden kann, die nährstoffreichen Boden benötigen.

Letztlich weisen aber dieses apokalyptische Feuer in Griechenland ebenso wie die gewaltigen und ebenfalls apokalyptischen Überschwemmungen in anderen geographischen Gebieten der Welt wie beispielsweise in der Schweiz deutlich auf die Elemente „Feuer“ – sprich: freies Radikal O1 – und „Wasser“ – hier das reine Wasser H2O – hin, also auf die griechische Allegorie von „Europa und Zeus“ und die dahinter von mir nun zum Vorschein gebrachte göttliche Vereinigung von „Feuer und Wasser“ in Form der ewigen Lebenskraft des Wasserstoffperoxids H2O2. Die geistige Kraft dieser Aufdeckung des „verlorenen Meisterwortes“ gegenüber seinen allmächtigen Gegnern und Unterdrückern ist so gewaltig, dass die Jahrtausende alte Vorhersage, Zeus wird sich eines Tages erheben und sie alle zerschmettern“, sich nun erfüllt.

              Dirk Schröder, unabhängiger Privatgelehrter, CH-2502 Biel

LITERATURVERZEICHNIS: Blavatsky, Helena Petrowna, „Isis entschleiert. Ein Meisterschlüssel zu den Geheimnissen alter und neuer Wissenschaft und Theologie“, 2 Bände, Reprint der Ausgabe Leipzig 1907-1909, Den Haag ohne Jahr, etwa 1980 – Bonnard, André, „Die Götter Griechenlands“ mit vierzig Illustrationen, Zürich 1946 – Dornseiff, Franz, „Das Alphabet in Mystik und Magie“, Reprint der Originalausgabe von 1925, Leipzig (DDR) 1988 – Gematrikon, Jerusalem 1990, Band I: Von 1 bis 1000, 649 Seiten; Band 2: von 1001 bis 3000, 518 Seiten – Gesenius, Wilhelm, „Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament“, unveränderter Neudruck der 17. Auflage von 1915, Berlin-Göttingen-Stuttgart 1992 – Hurtak, J.J., „Das Buch des Wissens: Die Schlüssel des Enoch. Eine Lehre, Gegeben auf Sieben Ebenen. In Vorbereitung für die Bruderschaft des Lichts“, USA 1977, deutsche Ausgabe Schweibenalp-Brienz 1990 – Langenscheidt, „Taschenwörterbuch Hebräisch“, von Jaacob Lavy, 5. Auflage, Berlin und München 1996 –  ders. „Handwörterbuch Deutsch-Hebräisch“, von Jaacob Lavy, 1. Auflage, Berlin und München 1980 – Lurker, Manfred, „Wörterbuch der Symbolik“, Zürich 1984 – Moorsel, Gerard van, „Die Symbolsprache in der hermetischen Gnosis“ (1955), in: „Symbolon. Jahrbuch für Symbolforschung“, Band 1, Basel/Stuttgart 1960, Seite 128ff. – Plichta, Peter, „Das Primzahlkreuz“, Band I „Im Labyrinth des Endlichen“, Band II „Das Unendliche“, Düsseldorf 1991 – Zunz, Leopold, (Übersetzer), „Die Heilige Schrift“, vollständiger, hebräisch vokalisierter Text mit deutscher Übersetzung, in vier Bänden, Basel 1997

 

 

 

"Entführungsfall

Freitag, 22. Juni 2007
Autor: Dirk Schröder
 

 

 

Eine unbekannte Ermittlungsmethode

Nachfolgend geht es um die weltweit bekannt gewordene Entführung eines Kindes durch eine unbekannte Täterschaft. Es gibt nicht die geringste Spur und die Polizei tappt hier seit Wochen völlig im Dunkeln. In solchen Fällen kann man Hellseher, Wünschelrutengänger, Astrologen oder Tarot-Kartenleger zu Rate ziehen, was ja in Büchern, Filmen, Anekdoten und persönlichen Erzählungen oftmals zu phänomenalen Erfolgen geführt hat. Der Verfasser kennt jedoch noch eine andere, rein geistige Methode, die wohl dem Namen nach, nicht aber von der Sache her bekannt ist. Gemeint ist die Technik der Kabbala. Darunter wird hier aber nicht die seichte und für die Veranstalter höchst lukrative Volksverdummung verstanden, wie sie beispielsweise in den weltweiten Kabbala-Schulen des Rabbiners Jehuda Berg verbreitet wird mit Kabbala-Wasser, Kraftübertragung durch Handauflegung auf einen 1000-Dollar-Talmud, rotem Armbändchen und so weiter und mit Pop-Ikone Madonna als Aushängeschild. Es geht vielmehr um eine der vier Exegese-Methoden, mit der talmudische Rabbiner hebräische Heilige Schriften interpretieren (wörtlicher, moralischer, symbolischer und mystischer Sinn), nämlich um den mystischen, verborgenen Sinn von Wörtern, Sätzen und Versen in hebräischer Sprache. Im „Katechismus der Katholischen Kirche“ wird dies als der „anagogische Sinn“ der Schrift bezeichnet und wie folgt erklärt: „Wir können Wirklichkeiten und Ereignisse in ihrer ewigen Bedeutung sehen, die uns zur ewigen Heimat hinaufführt (griechisch: ‚anagogé’).“ [Katechismus 67]. Hierzu erklärte Alexandre Safran, der im Jahre 2006 im Alter von 96 Jahren verstorbene Grossrabbiner von Genf und Professor für jüdische Mythologie an der Universität Genf: „Die Kabbala, der höchste Ausdruck der Thora, ist bestrebt, ‚die Innerlichkeit’, das Wesen der Realität, zu betrachten. Sie durchdringt den unsichtbaren Kern der Realität. Die Wissenschaft untersucht die ‚Äusserlichkeit’ der realen Welt und überprüft ihre sichtbare ‚Schale’. Also, die ‚Innerlichkeit’ und die ‚Äusserlichkeit’, der ‚Kern’ und die ‚Schale’ dessen, was existiert, bilden eine Einheit.“ [Safran 105]. Doch nur in der hebräischen Sprache ist diese tiefgründige kabbalistische Exegese sinnvoll und möglich. Hier liegt ein reines Konsonantenalphabet vor, dessen 22 Zeichen zugleich auch 22 Zahlen entsprechen. So kann jedes Wort und jeder Satz zahlenmässig berechnet und sogar, wo dies sinnvoll ist, addiert werden. Denn die hebräische Sprache ist eine organische Sprache, die auf der Absolutheit eines verborgenen, tradierten Wissens beruht und in der alle Begriffe so konstruiert sind, dass alle Wörter mit demselben Wortwert miteinander verwandt sind, sich gegenseitig erklären und gegebenenfalls austauschen lassen. Eine solche höchst ergiebige Forschungsmethode, die als „Gematria“ bezeichnet wird, ist weltweit einmalig und in Kreisen der westlichen Wissenschaft unbekannt. Mit ihrer Hilfe sollen hier die wesentlichen Ansätze zum Aufspüren der Täterschaft und vor allem zum raschen Auffinden des entführten Kindes ermittelt werden. Bei der Gelegenheit kommt aber verblüffender Weise auch zum Vorschein, dass die Entführung offenbar nur Teil eines umfassenderen, „höheren“ Planes ist, der mit der gegenwärtig stattfindenden radikalen Verlagerung des Schwerpunktes der Weltwirtschaft vom „Westen“ nach Ostasien zu tun hat und mit der Frage, was dann aus Europa wird.

 Die Entführungsgeschichte

Am Donnerstag, dem 3. Mai 2007, wurde Madeleine McCann, 4-jährig, aus dem Hotelzimmer im Badeort „Praia da Luz“ an der portugiesischen Algarve-Küste von bisher unbekannten Tätern entführt, während die Eltern in einem Restaurant in der Nähe beim Essen waren. Seither hat sich nicht die geringste Spur über den Verbleib des Mädchens ergeben. Die Eltern, das Ärzteehepaar Gerry und Kate McCann (beide 38) aus Rothley im mittelenglischen Leicestershire, wollen so lange in Praia da Luz bleiben, bis sie endgültig über das Schicksal ihrer Tochter Bescheid wissen. Der Fall hat weltweit Aufsehen erregt und es kam in Portugal zu einer gross angelegten, doch ergebnislosen Suche nach dem verschwundenen Mädchen. Die Eltern wurden inzwischen sogar vom Papst Benedikt XVI. in Rom empfangen. Auf ihrer eigens dafür eingerichteten und gesponsorten Homepage www.findmadeleine.com wurde am 11.6.2007 bereits ein Spendenaufkommen von £ 721′748 registriert, das ihnen erlaubt, in Praia da Luz zu bleiben und Nachforschungsbemühungen in diversen Ländern zu finanzieren.  Ein schottischer Geschäftsmann setzte umgerechnet rund 1,5 Millionen Euro als Belohnung für Hinweise zur Auffindung von Madeleine aus. Weitere 2,2 Millionen Euro wurden von einer Gruppe Unternehmer und Medien-Chefs offeriert. Das ergibt zusammen 3,7 Millionen Euro oder etwa 6 Millionen Schweizerfranken, die für die Auffindung von Madeleine ausgelobt wurden. Am 14.6.2007 war dann in den Medien zu lesen, die niederländische Zeitung „De Telegraaf“ habe einen anonymen Brief erhalten, in dem behauptet wurde, das britische Mädchen sei tot. Auch ein genauer Ort in einer abgelegenen Gegend wurde in dem Schreiben angegeben, wo Madeleine „von Zweigen bedeckt auf Steinen“ liegen sollte. Die portugiesische Polizei hat daraufhin eine Suchaktion in diesem Gebiet gestartet. Auch Journalisten hatten sich mit gemieteten Spürhunden und Helikoptern an der aufwendigen Suche beteiligt, die dann jedoch ergebnislos abgebrochen wurde. In den Medien wird allgemein die Vermutung geäussert, dass Madeleine in die Hände eines Pädophilenrings oder von Kinderhändlern geraten sein könnte.

 Was „McCann“ und „Madeleine“ bedeuten

Meine analytische Neugier an dem Fall wurde erst am 10.6.2007 geweckt und beruhte auf einem Zufall, den ich hier nicht näher erläutern möchte. An diesem Tag aber lagen alle relevanten Daten zum „Entführungsfall Madeleine“, die in den Medien zu finden waren, auf meinem Schreibtisch und ich studierte Namen und Gegebenheiten. Ich erkannte zunächst, dass der Familienname „McCann“ nicht nur sehr schottisch klingt, sondern sich auch aussagestark hebräisieren lässt mit MQ-K-YNN, was „Moder/Fäulnis wie Zauberei betreiben“ bedeutet. Das aber passte „irgendwie“ zu meiner kurz zuvor gemachten epochalen Aufdeckung, dass das Gift der Galle das Medium ist, auf dessen Wirkungen die „überirdischen Kräfte“ beruhen, die von den Offenbarungsreligionen als „göttlich“ hingestellt werden. Ebenfalls fasziniert war ich als Analogdenker sofort von dem portugiesischen Namen „Praia da Luz“, der „Strand des Lichts“ bedeutet. Denn „Strand“ kann man mit „Wasser“ in Bezug bringen und „Licht“ mit „Feuer“, so dass mit „Wasser und Feuer“ auch die Formel des ominösen „Heiligen Grals“ vorliegt, der das ewigen Leben verspricht und der vor nicht allzu langer Zeit in dem Film „The Da Vinci Code“ eine Rolle spielte. In diesem Film, der auf das Buch mit dem deutschen Titel „Sakrileg“ von Dan Brown zurückgeht, wird die Behauptung aufgestellt, dass Maria Magdalena die Frau des Jesu gewesen sein soll und beide gemeinsam ein Kind hätten. Der Vatikan hat dies als gotteslästerliche Behauptung (= Sakrileg) verurteilt. Doch in diesem Zusammenhang habe ich herausgefunden, dass der Name „Madeleine“ ursprünglich auf „Magdalena“ zurückgeht. Magdalena lässt sich hebräisieren mit M-AGDH-LYNH und hat die Bedeutung „vom Bündel der Bitternis“. Damit aber ist die vom Gift der Galle getrübte Lebenskraft der Seele gemeint, so dass „Maria Magdalena“ nicht der Name einer Person ist, sondern der von Mutter und Tochter, was bedeutet, dass Jesus nicht eine Geliebte, sondern eine Schwester namens Magdalena hatte! Beide zusammen entsprechen damit dem göttlichen Zwitter des „Hermaphrodit“ der griechischen Mythologie. Vermutlich geht es dabei nicht einmal um das Merkmal „männlich/weiblich“, sondern um die existentielle Unterscheidung zwischen „anaerober“ oder „aerober“ Lebensweise, wobei die „weibliche“ Seite dem aeroben Leben entspricht, da Jesus ja „ans Kreuz genagelt“ wurde. Aus dieser Sicht könnte der „Entführungsfall Madeleine“ noch auf eine ganz andere, völlig unerwartete Perspektive hinweisen.

„Familienaufstellung“

 Deshalb trug ich erst einmal alle Namen zusammen, die sich aus den Medien für die McCann-Familie finden liessen. Dabei ergab sich, dass die Namen der von mir aufgedeckten „Matrix der Seele“ mit ihren zehn Feldern zugeordnet werden können. Es ist ratsam, zu diesem Zwecke den im BLOG abrufbaren „Masterplan“ auszudrucken und im Zusammenhang mit den nachfolgenden Beschreibungen zu konsultieren:

         „McCann“, der schottische Familienname, mit MQ-K-YNN (Wert 330) gedeutet als „Fäulnis/Moder wie Zauberei betreiben“, ist dem Feld „Blut“ zugeordnet. „Fäulnis, Moder“ verweist dabei auf die anaerobe Lebensweise der Gärung (= Vergasung) anstelle der Oxidation (= Verbrennung). Die „Zauberei“ ist eine Metapher für die dadurch bewirkte Aktivierung des endokrinen Drüsensystems unter der Herrschaft der Hormone.
         „Gerry“, der Vater, hebräisiert GR-RY (Wert 473), bedeutet „das bösartige, schädliche Fremde“, was in der Matrix der Seele dem vergifteten „Nährboden“ entspricht. Zum Wert 473 existiert die hebräische Abbreviatur G“B mit der Auflösung GLWTh BBL für „Babylonische Verbannung“.
         „Kate“, die Mutter, hebräisiert QTH (Wert 114), was „Spalt, abhacken“ bedeutet, ist dem Feld der „Galle“ zugeordnet wird. Die mächtige Galle, die den Nährboden vergiftet und damit auch die Lebenskraft, ist aber nur ein Sklave der Reizstoffe in der Nahrung, die ihr aus dem Feld „Eiweiss“ aufgezwungen werden.
         „Madeleine“, die 4-jährige Erstgeborene, die als ursprüngliche „Magdalena“ mit M-AGDH-LYNH (Wert 208) hebräisiert und in der Matrix der Seele der „Lebenskraft“ zugeordnet wird, bedeutet „vom Bündel der Bitternis“, also einer durch die Galle vergifteten und damit anaeroben Lebenskraft. Zum Wert 208 existiert das hebräische Verb ChQQ für „Gesetz geben“. Dieses Gesetz aber lautet „Primat der Lebenskraft“ und verweist die bisher seit Jahrtausenden dominierende Kaufkraft in den zweiten Rang.
         „Sean“, der 2-jährige männliche Zwilling, dessen mit TsAN (Wert 141) hebräisierter Name „Kleinvieh“ (hier = rote Blutkörperchen als Ausdruck der Versklavung), erweitert als „tson-bárzel“ aber „unveräusserliches Gut, ewige Werte“ bedeutet, wird dem „Knochenmark“ zugeordnet mit seiner Funktion als Lebenskraftspeicher und Samenbank.
         „Amelie“, der 2-jährige weibliche Zwilling, dessen Name mit AM-ALJH (Wert 87) hebräisiert „der Ausgangspunkt von Elias“ bedeutet, wird der „Lymphe“ zugeordnet. Die Lymphe ist unbekannter Weise gemäss meinen Forschungsergebnissen der Sitz des Lebens und des Bewusstseins. Das Zwillingspaar Sean und Amelie bilden somit in hervorragender Weise Analogien zum männlich-weiblichen Immunsystem der Seele.
         „John“ (McCann), ein Onkel (väterlicherseits) der Familie, der auf den hebräischen Namen JWChNN (Wert 124) zurückgeführt wird und auf der Ebene der Nahrung das Feld „Kohlenhydrate/Fette“ betrifft. Zum Wert 124 existiert das hebräische Adjektiv MTYH  für „falsch“, was besagen könnte, dass mit diesem Verwandten etwas nicht stimmt.
         „Brian Kennedy“, ein Grossonkel, in dessen hebräisiertem Namen „Cann“ K-YNN verborgen ist: BR-JYN K-YNN-JDY (Wert 606) bedeutet „Sohn des Strausses, wie Zauberei betreiben, der Wissende“, also jemand, der „seinen Kopf in den Sand“ steckt, also seine wahre Identität verbergen möchte, da er weiss, was hier gespielt wird. Er ist dem Feld „Eiweiss“ zugeordnet, von wo aus der eigentliche Druck auf die Galle gesteuert wird. Zum Wortwert 606 existiert der hebräische Begriff QWShR für „Verschwörer“.
         „Der Strand des Lichtes“, „Praia da Luz“, wird ins Hebräische übersetzt mit ShPTh-HJM HAWR (Wert 1047) und belegt auf der Ebene der Atmung die beiden Felder „reines Wasser“ und „freies Radikal“. Diese ergeben im antiken System der Vier Elemente das „Wasser“ und das „Feuer“ und bilden so zusammen den bisher von einer schier unendlichen Zahl an Forschern vergeblich gesuchten Heiligen Gral. Dessen Entstehung wird durch die heimtückischen Nahrungsgifte des Feldes „Eiweiss“ gezielt verhindert.

Ergebnis: Die zehn hebräisierten Namen ergeben 58 hebräische Konsonanten und die Wertsumme 3130. Gematria:    Zum Wert 58 existiert das hebräische Wort ChN für „Anmut, Schönheit, Charme“, hier eine Maske für die Abbreviatur Ch“N mit der Auflösung ChKMH NSThRTh mit der Bedeutung „Geheimwissenschaft“. ●  Zum reduzierten Wert 313 existiert die hebräische Abbreviatur HB“D mit der Auflösung HBYL DBR und der Bedeutung „Der Meister der Sache“.

       Kommentar: Es ist aufgrund dieser Resultate angebracht, von einem Anfangsverdacht auszugehen, dass es sich beim „Entführungsfall Madeleine“ um ein Komplott handelt, dem ein ganz bestimmtes „Drehbuch“ zugrunde liegt, das nicht das Geringste mit Pädophilen oder Kinderhändlern zu tun hat, wohl aber viel mit den Chaldäern als den Meistern der Kabbala und den Herren der Welt. Dann aber lässt sich bereits mit Sicherheit aussagen, dass Madeleine noch am Leben ist und sich in guter Obhut befindet.

Das vermutliche „Drehbuch der Entführung“ 

Man könnte zunächst zur Ansicht gelangen, dass das Drehbuch im Alten Testament in den Versen Jesaja 47,5-15 zu finden ist, denn dort ist ja von der „jungfräulichen Tochter Babel“, von der „Tocher der Chaldäer“ die Rede, die herabsteigen und sich in den Staub setzten soll. Doch der Kontext ist zu negativ. Es gibt aber noch eine andere Spur, wohl die richtige.

Am Donnerstag, dem 29.3.2007 publizierte ich in meiner Schriftenreihe „Der Ewige Bund“ als Nr. 77 die Schrift mit dem Titel „Freiheit“. Dort findet sich auf Seite 14 als Bild 5 mit dem Titel „Die Patriarchen der Alten Testaments in der Doppelhöhle Machpela“ die Matrix der Seele, in die die Namen der Patriarchen des Judentums und die ihrer Frauen eingetragen wurden: Abraham und Sarah, Isaak und Rebekka sowie Jakob und Leah, sowie darüber hinaus noch Hagar, Ismael, Esau und Rachel sowie die beiden Mägde Bilhah und Zilpha. Das Epochale an meiner Darstellung ist, dass fast alle aufgeführten Personen zwei verschiedene Namen besitzen (z.B. Esau/Edom oder Jakob/Israel) und ich diese als die Zustände „anaerob/aerob“ für das betreffende Feld in der Matrix der Seele deute.

Diese Darstellung in der Schrift „Freiheit“ aber entspricht inhaltlich vollumfänglich der obigen „Familienaufstellung“ der McCann’s. Dazu kommt, Zufall oder nicht, dass meine Publikation auf den Tag genau fünf Wochen vor der Entführung von Madeleine am 3.5.2007 erfolgte. Der Zahl „Fünf“ kommt in der jüdischen Tradition eine überragende Bedeutung zu, da die Tora mit ihren fünf Büchern auf diese Zahl als ein Ausdruck der Vollkommenheit hinweist. In dieser Machpela-Aufstellung befindet sich der von Jakob um sein Erstgeburtsrecht übertölpelte und um seinen Vatersegen betrogene Esau im Feld „Lebenskraft“. Von den Tränen des Esau aber, die dieser darob vergoss, heisst es bei Gershom Scholem: „Die Ankunft des Messias selber ist an unmögliche, jedenfalls höchst paradoxe Bedingungen gebunden, … der Messias werde nicht eher kommen, als bis die Tränen Esaus versiegt sein werden.“ [Mullins 267].

Da  nun die entführte „Madeleine“ in der Matrix der Seele in Analogie zur Allegorie des „Esau“ steht und beide die Lebenskraft betreffen, ist nicht auszuschliessen, dass meine am 29.3.2007 publizierte Tabelle das „Drehbuch“ für den Entführungsfall dargestellt hat, da im Falle der Ferienreise der Familie McCann alle Parameter „millimetergenau“ zutrafen und deshalb gerade diese Familie für das Projekt ausgewählt wurde. Damit wäre schliesslich das Ziel dieses „Entführungsspiels“ aufgedeckt: Die „Tränen des Esau“ sind die Tränen der entführten Madeleine, und diese werden erst versiegen, wenn ihr Aufenthaltsort ermittelt, sie dort befreit wurde und die Eltern sie wieder in die Arme schliessen können.

 Auch die Ebene des Geistes wird sichtbar

In den Medien taucht aber ausser den bereits erwähnten Namen, die zur Familie McCann gehören und die der Matrix der Seele zugeordnet wurden, noch ein weiterer markanter Name auf. Es handelt sich um den anglikanischen Pfarrer David Heal, der die britische Gemeinde an der Praia da Luz betreut. Der Name „David Heal“ aber lässt sich hebräisieren mit DW-JD ChJ-AL mit der Bedeutung „die Doppel-Macht der lebendigen Kraft“, ein Hinweis darauf, dass die Lebenskraft der Seele alternativ aerob oder anaerob sein kann. DW-JD ChJ-AL sind 8 hebräische Konsonanten mit dem (Äusseren) Wert 73, mit dem Verborgenen Wert 1450, dem Totalen Wert 1523 und dem Grossen Wert 4482. Gematria:

         8. Die 8 Konsonanten verweisen auf die acht Felder, die den Umkreis bilden zum von mir aufgedeckten Grundmuster des Geistes, durch den der Tageskreis mit den „vier Ecken der Welt“ (Silberstreifen am Horizont, Sonnenaufgang, Sonnenhöchststand und Untergang der Sonne) und die vier grundverschiedenen Luftqualitäten dazwischen (Morgenröte, Vormittag, Nachmittag und Nacht) dargestellt wird.
         73. Zu diesem Wert existiert das hebräische Wort ChKMH „chochma“ für „Weisheit“, was auf die talmudischen Weisen, die Chaldäer und Tannaiten, hinweist.
         1450. Zum reduzierten Wert 145 existieren die hebräischen Begriffe SYWDH für „Mahlzeit“, MTsWDH für „Netz, Fang, Beute“, NKSJH für „Kirche“ und NTsH für „fliegen“.
         1523. Zu diesem Wert existiert die hebräische Abbreviatur S“N mit der Auflösung SRKZTh NPShWTh mit der Bedeutung „die Zentrifuge der Seelen“, das heisst hier wird die Lebenskraft systematisch verschleudert. 1523 ist zudem die 241. Primzahl und zum Wert 241 existiert die hebräische Sequenz MPH AL PH für „künstliche Atmung“, das heisst im Kontext, das durch die Verschleuderung der Seelenkraft das anaerobe Leben erzeugt wird.
         4482 = 6 x 747 = LJTsWR JSh MAJN für „aus dem Nichts etwas schaffen“ sowie QBLNH PLJLJTh für „Strafanzeige“.

Aus diesen kabbalistischen Analogien zum Namen „David Heal“ des anglikanischen Pfarrers lässt sich willkürfrei ein komplettes Programm zusammenstellen, das etwa wie folgt lauten könnte: Im Auftrage der talmudischen Weisen wird anlässlich einer Mahlzeit (der Eltern) eine „Beute“ (Madeleine) gemacht, die durch die Kirche (am Ort) sofort ausgeflogen wird (der Flugplatz der Grosstadt Lagos befindet sich in unmittelbarer Nähe von Plaia da Luz). Das Opfer wird zu diesem Zweck bewusstlos (künstliche Atmung) gemacht und an einen vorherbestimmten Ort im Ausland gebracht. Der Entführung liegt keine Bereicherungsabsicht zugrunde, sondern der Plan hierzu wurde quasi aus dem Nichts geschaffen, um einer Idee zum Durchbruch zu verhelfen. Doch handelt es sich gleichwohl um einen kriminellen Akt (Strafanzeige), der aber wohl ohne Bestrafung der Schuldigen ausgeht, sofern nicht die Polizei eingeschaltet wird, sondern nur die Medien.

Der „Kopf“ in der „City of London“ 

Wenn man nun die Sequenz DW-JD ChJ-AL für den anglikanischen Pfarrer David Heal in das Grundmuster des Geistes einträgt, befinden sich in den acht Feldern des Tageskreises nur jeweils ein hebräischer Konsonant, was nicht gerade aussagekräftig ist. In solchen Fällen versucht der Kabbalist, entsprechende hebräische Abbreviaturen zu den Buchstabengruppen zu finden, was hier zu folgenden Ergebnissen führt:

         D“W = DJN WChShBWN (Wert 436) bedeutet „Gesetz und Denkergebnis“.
         J“D = JWRH DYH (Wert 300) bedeutet „Zeichen geben der Erkenntnis“.
         Ch“J = ChWSN JShWYWTh (Wert 916) bedeutet „die Kraft der Erlösung“.
         A“L = AWRCh LChJJM (Wert 313) bedeutet „die Art des Lebens

Damit lassen sich nun die acht Felder des Tageskreises der Sonne inhaltlich ausfüllen, es ergeben sich 35 hebräische Konsonanten mit der Wertsumme 1965. Damit ist nur noch das Feld in der Mitte leer geblieben, das dem individuellen Bewusstsein entspricht. Um für dieses Feld eine sinnvolle Eintragung zu finden, muss ein Differenzwert ermittelt und zu diesem dann ein entsprechendes hebräisches Wort gefunden werden. Dabei geht der Kabbalist wie folgt vor: Die Matrix der Seele mit der „Familienaufstellung“ der McCann’s ergab 58 Konsonanten mit der Wertsumme 3130. Der Tageskreis der Sonne ergibt, wie oben aufgezeigt wurde, 35 Konsonanten mit der Wertsumme 1965. Zählt man beide Totale zusammen, ergeben sich 93 Konsonanten mit der Wertsumme 5095. Als Zielgrösse für Geist und Seele wird, zunächst provisorisch, die Zahl 6000 festgelegt, so dass sich als gesuchter Differenzwert die Zahl 905 ergibt. Dazu finde ich in meinen Aufzeichnungen die hebräische Sequenz YJR HKThR mit der Bedeutung „der Ort der Krone“. Mit der „Krone“ aber ist ein gleichnamiger Ausschuss von 12 bis 14 Männern gemeint, die den unabhängigen, souveränen Staat regieren, der als „City of London“ (= Ort) bezeichnet wird und sich im Herzen des Grossraumes London befindet. Die City gehört nicht zu England und ist „die reichste Quadratmeile der Welt“. wo sich Englands mächtigste Finanz- und Wirtschaftsinstitutionen befinden. Hier haben die Chaldäer und Tannaiten, die Herren der Welt, ihren Sitz, sie sind es, die durch die „Krone“ verkörpert werden und denen das Weltreich des British Empire unterstand.

Für Geist und Seele ergeben sich somit 100 Zeichen und die Wertsumme 6000. Zu dieser aber heisst es im Babylonischen Talmud (Rosch Haschana 31a): „R. Katthina sagte, dass die Welt 6000 Jahre lang bestehen wird und 1000 Jahre lang werde sie zerstört.“ In der jüdischen Mystik bedeutet „Jahr“ nicht unbedingt das Kalenderjahr, sondern aufgrund des Wurzelverbs ShNH (= wiederholen) oft nichts anderes als die dazu genannte Zahl als solche. Hier würde das bedeuten, dass die Ermittlung der Zahl 6000 für den Entführungsplan von Madeleine zugleich auch das Ende der Welt bedeutet. Das Ende welcher Welt?

Ende des jüdischen Kalenders im Jahre 2007/2008

Bereits am 1.4.1996 hatte ich als Nachtrag zu meiner damaligen Schrift „Prognose 2000“ einen zweiseitigen Text „Geht das Judentum im Jahre 2007 unwiderruflich zu Ende?“ publiziert. Darin ging es um meine Analyse zu einer Abhandlung des emeritierten und inzwischen verstorbenen jüdischen Professors Dr. Yehuda T. Radday über den jüdischen Kalender, zu dessen jährlicher Festlegung jeweils ein in hebräischer Sprache verfasstes Konstrukt von 17 Zeilen mit Regeln und Zählwerken herangezogen wird. Im vorliegenden Musterfall bezog es sich auf das jüdische Jahr 5746 (1985/86). Mein Augenmerk richtete sich auf die Zeilen 5 und 6 des Kalenderwerkes, wozu die Übersetzung lautete: „8 = das 8. Jahr im grossen Zyklus von 303 Jahren // 6 = das 6. Jahr im kleinen Zyklus von 206 Jahren“. Ich stellte hierzu fest, dass es keinen Zyklus von 303 oder von 206 Jahren gibt und dass mit 303 und 206 vielmehr endliche Zählreihen gemeint sein müssen, mit denen jeweils ein bestimmter grosser und ein bestimmter kleiner Zyklus seit Anbeginn der jüdischen Zeitrechnung gezählt werden. Dazu fand ich folgende Lösung heraus: „Der grosse Zyklus ist der ‚metonische Zyklus’ von 19 Jahren, der im hebräischen Festtagskalender eine zentrale Rolle spielt und auch im Christentum zur Berechnung des Osterdatums noch heute benutzt wird. Und das hebräische Wort ‚gadol’ (Zeile 5) ist hier nicht mit ‚gross’, sondern mit ‚mächtig’ zu übersetzen. Der ‚kleine Zyklus’ ist der Sonnenzyklus von 28 Jahren, und ‚klein’ (hebräisch quatan) bedeutet hier ‚gering’, nämlich geringer als der mächtigere 19-Jahre-Zyklus. Der Rest ist einfach und verblüffend: 303 x 19 = 5757 = das jüdische Jahr, das im Herbst 1996 beginnt. Und 206 x 28 = 5768 = das jüdische Jahr, das im Herbst 2007 beginnt.“ Mit anderen Worten: Im Herbst 1996 begann für das Judentum eine Countdown-Periode des jüdischen Kalenders von 12 Jahren, deren letztes Jahr im Herbst 2007 beginnt und im Herbst 2008 endet. Da aber das Judentum nach dem Mondkalender ausgerichtet ist und dessen letztes Jahr des letzten Zyklus’ im Herbst 1996 begann, endete das Judentum an sich bereits im Herbst 1997, genauer: am 29. Elul 5757 A.M. (Anno Mundi). Seither „plempert es sich aus“ und überall sind seither gewaltige Verfallserscheinungen festzustellen. Sein absolutes Finaljahr aber beginnt am 1. Tischri 5768 A.M. (Do 13.9.2007) und endet am 29. Elul 5768 A.M. (Mo 29.9.2008). Anders gesagt: Mit der Verlagerung des wirtschaftlichen Schwerpunktes von Europa und dem „Westen“ nach Mittel- und Ostasien (Indien und China) muss die historische Aufgabe des Judentums als erfüllt betrachtet werden und es wird nicht mehr benötigt. Zu Ende geht also nicht die Welt schlechthin, sondern „nur“ die westliche, jüdische Welt mit ihrem historischen Schwerpunkt „Europa“. Wenn diesem Europa aber der jüdische Geist entzogen wird, braucht es eine neue geistige Grundlage, um zu überleben. Und diese neue geistige Grundlage muss bedeutend stärker sein als die rein materiellen Konzeptionen, nach denen die bisherigen Schwellenländer China, Indien und Brasilien ihre Wirtschaft und ihre gesamte Kultur neu ausrichten.

Wo aber befindet sich Madeleine?

Gemäss den kabbalistischen Analogien (= Gematria) wurde Madeleine, während die Eltern im Restaurant waren, als „Beute“ entführt und sofort ausser Landes geflogen. Doch wohin wurde sie gebracht und wo befindet sie sich jetzt?

Mit Hilfe der kabbalistischen Technik und der analogen Denkweise, die bereits bis hierher geführt haben, ist es mir gelungen, folgende konkreten Angaben zum vermutlich derzeitigen Aufenthalt von Madeleine herauszufinden:

         das Land, es ist nicht Portugal und nicht England;
         die Stadt, genauer sogar: der Stadtteil;
         die Strasse;
         die Hausnummer.

Was da bei der Hausnummer über das Internet zum Vorschein kommt, übertrifft geradezu alle Erwartungen. Doch damit liegen nur „Indizienbeweise“ (rabbinisch: „gesera schawa“, das heisst die Beweisführung folgt der hermeneutischen Regel der Analogie) vor, nicht aber harte, justiziable Fakten. Dennoch ist die von mir erbrachte kabbalistische Beweisführung Schritt für Schritt ganz ausserordentlich plausibel und verspricht so einen sehr hohen Grad von Wahrscheinlichkeit, dass auf diese Weise Madeleine lebendig aufgefunden wird.

Sofern der „Entführungsfall Madeleine“ tatsächlich aus einer höheren Ziel- und Zwecksetzung abgeleitet wurde (wovon ich überzeugt bin), ergibt sich, dass die Täterschaft nicht als wirklich kriminell anzusehen und deshalb von der Einschaltung der Polizei abzusehen ist. Als exekutives und investigatives Organ kommen damit nur ein konkretes Medienhaus und ein von diesem beauftragter Privatdetektiv oder ein entsprechend qualifizierter Journalist in Frage.

Die Suche nach einem interessierten Medienhaus

Meine beiden Versuche, hiesige Medienhäuser direkt anzusprechen, schlugen fehl. Im ersten Falle wurde die Angelegenheit zunächst ohne hinreichende Gründe um volle acht Tage verschleppt und endete dann mit der unerwarteten Erklärung, man sei an der Sache nicht sehr interessiert. Im zweiten Falle wurde ein bereits festgelegter Besprechungstermin äusserst kurzfristig abgesagt, weil der Chefredaktor beschloss, dass das gerade aktuelle Wetterproblem in der Schweiz wichtiger sei. So gingen wertvolle 11 Tage „für nichts“ verloren. Dabei hatte der Sonntagsblick am 9.6.2007 unter dem Titel „Schweizer, bitte helft uns!“ einen längeren Aufruf der Eltern Gerry und Kate McCann veröffentlicht, der mit den Worten schloss: „Wir glauben fest, dass auch mit Ihrer Hilfe Madeleine bald wieder heil bei uns sein wird.“

Diese Publikation in meinem BLOG www.kabbalaschule.ch im Internet soll deshalb dazu dienen, dass ein solches am Fall wirklich interessiertes Medienhaus gefunden wird und dieses dann mit mir zu weiteren Verhandlungen den Kontakt aufnimmt. Melden sich mehrere Medienhäuser, werde ich das mir am geeignetsten Erscheinende davon auswählen und mit ihm einen Exklusivvertrag abschliessen. Mein Honorar für die Schulung und Betreuung der betreffenden Person(en) und für die exklusive Preisgabe der zuletzt genannten Daten und allfälliger späterer Modifikationen beträgt Fr. 60′000,–, die im Voraus in geeigneter Form zu entrichten sind. Wenn Madeleine auf diese Weise tatsächlich gefunden und der ausgelobte Betrag von EURO 3,7 Millionen tatsächlich gezahlt wird, wird nicht nur das Honorar zurückerstattet, sondern auch die mit den Investigationen verbundenen Aufwendungen der betreffenden Person(en).

Sollte Madeleine – was ich ihr und den Eltern von ganzem Herzen wünsche – auf diese Weise bald gefunden und dann das Preisgeld an mich ausbezahlt werden, sind diese Geldmittel nicht für meinem persönlichen Bedarf bestimmt, sondern sie fliessen vollumfänglich in eine völlig unabhängige, gemeinnützige Stiftung, die seit ihrer Gründung im Jahre 1996 ausschliesslich dem Zweck einer bedingungslosen und deshalb für die Erlösung der  Menschheit grundlegenden „Existenzanalyse“ gewidmet ist.

Biel, den 21. Juni 2007. Dirk Schröder, unabhängiger Privatgelehrter.

Literatur: Katechismus, „Katechismus der Katholischen Kirche“, München 1993 – Mullins, Eustace, und Bohlinger, Roland, „Die Bankierverschwörung“, 3. Auflage, D-Struckum 1980 – Safran, Alexandre, „Die Weisheit der Kabbala“, Bern und Stuttgart 1988.

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Das

Dienstag, 3. April 2007
Autor: Dirk Schröder

 

 

Einleitung

Ende März 2007 sandte mir ein Bekannter aus Deutschland einerseits einen achtseitigen Text „Das sogenannte Voynich-Manuskript“ (ohne Autor, ohne Datum) zu, andererseits einen dies betreffenden dreiseitigen Text mit dem Titel „Geheime Botschaft aus dem Mittelalter“.
         Der achtseitige Text stammt, wie meine Nachforschungen ergaben, aus der bekannten Homepage www.das-gibts-doch-nicht.info und wurde im Januar 2007 von einem Herrn Erhard Landmann verfasst, der seinem Text nach ein computerloser Senior ist, der befürchtet, dass man ihn wegen seinen Aufdeckungen töten könnte. Er scheint 7 oder 8 Sprachen lesen zu können, greift aber bei seinen Deutungsversuchen beständig auf das Altdeutsche zurück, obwohl er zuvor klar betont, dass die deutschen Wörter erst seit Herrn Duden eine geordnete, feste Struktur aufweisen. Das Altdeutsche kann somit recht grosszügig nach Belieben zu Deutungen herangezogen werden. Als äusserst stossend und dilettantisch  muss zum Beispiel sein Versuch angesehen werden, das bibelhebräische Wort ShMWAL für „Schemuél“ (Samuel) als „Samuhel“ auszusprechen, um es naiv mit „Samen aus dem Hel“ deuten zu können. Auf gleiche Weise vergewaltigt er JShRAL „Israel“ zu „Israhel“, um es als „der Strahl aus dem Hel“ zu identifizieren. Und beim „Heiligen Gral“ führt er „Gral“ etymologisch auf „Sangraal“ zurück, übersetzt das mit „es sang der ra aus dem All“ und stellt daraufhin fest: „Einen Heiligen Gral gab es nie. Eine üble Erfindung des Mittelalters.“ Pars pro toto: Wer solch einen Unsinn verzapft, dessen ganzer Beitrag gehört ungelesen eingestampft.
         Dem dreiseitigen Text entnahm ich, dass die Geschichte der Entzifferungsversuche dieses 232-Seiten-„Voynich“-Dokumentes „lang und opferreich“ sei und dass die Entschlüsselungsexperten in aller Welt alle bekannten und geheimen Techniken mit und ohne Computer eingesetzt hätten, um hinter das Geheimnis dieses Dokumentes zu kommen – bis heute ohne Erfolg. Dadurch fühlte ich mich angesprochen und herausgefordert.  

Zwei Erfolg versprechende Lösungsansätze

Ich besitze den dicken Wälzer „Codes, Chiffren & andere Geheimsprachen“ von Fred Wrixon mit dem Untertitel „Von den ägyptischen Hieroglyphen bis zur Computerkryptologie“. Darin ist tatsächlich Alles und Jedes und völlig Unerwartetes zu finden, eines aber nicht: die hebräische Schrift und ihre Verwendung durch die Techniken der Kabbala. Im 14-seitigen Wikipedia-Beitrag zum „Voynich-Manuskript“ findet man den Hinweis, dass dessen Geheimschrift auf einem Alphabet von 20 bis 30 Zeichen beruhe, dass es kaum Wörter mit mehr als 10 Zeichen und kaum welche mit weniger als 3 Zeichen gibt und dass initiale und finale Buchstabenformen anzutreffen seien, „also Sonderformen von Zeichen am Wortanfang und -ende, wie sie in semitischen Sprachen gebräuchlich sind.“ Tatsächlich umfasst das hebräische Konsonantenalphabet 22 Buchstaben plus 5 Schlussbuchstaben, also 27 verschiedene Zeichen, das längste Wort der Tora besteht aus 10 Konsonanten und im Hebräischen werden Konjunktionen, Präpositionen und Personalpronomen tatsächlich mit dem Wortstamm verbunden, dies sowohl als Präfixe wie auch als Suffixe.

Als Hebraist (Autodidakt) bin ich mit der „Ursprache“ des Hebräischen und seiner Grammatik sehr vertraut und ich bin in der Lage, alle Wörter aus allen Sprachen der Welt auf hebräische oder aramäische Wurzeln und Derivate zurückzuführen. Ausserdem beherrsche ich (als Autodidakt) inzwischen recht meisterhaft auch die Techniken der seriösen Kabbala der chaldäischen Schriftgelehrten, die mit dem emotionalen Firlefanz der chassidischen Kabbala – einem Schutzschild und Ablenkungsmanöver – nicht viel gemeinsam hat. Auf diese Weise kann ich exegetisch mittels eines einzigen hebräischen Wortes in Breiten und Tiefen gelangen, die jedem „normalen“ Sprachforscher verwehrt sind.

Im vorliegenden Falle des „Voynich-Manuskriptes“ vermute ich, dass ein hebräischer Urtext zugrunde liegt, der entweder durch das kabbalistische Permutationsverfahren des „AThBaSh“ oder des wesentlich geheimeren „Achas beta“ in andere Buchstabensequenzen umgewandelt wurde, so dass der Dechiffrieransatz „hebräische Sprache“ à priori auf den Holzweg zu führen scheint – obwohl er grundlegend richtig wäre. Die Richtigkeit meiner These liesse sich sehr schnell feststellen, wenn ich von interessierter Seite, die mit den entsprechenden Textaufschlüsselungen des Manuskriptes in identische Zeichen und deren Abfolgen versehen ist, als Berater hinzugezogen würde.

Doch aufgrund meiner Erfahrungen steckt die grundlegende Lösung zu Inhalt und Struktur in hebräischen Texten nie im Detail, sondern ist bereits in irgendeiner Weise im Titel der betreffenden Schrift verrätselt worden. Im Gegensatz zum monströsen „Bibelcode“ eines Michael Drosnin lässt sich auf diese Weise bereits aus den fünf hebräischen Titeln der Tora (Pentateuch, Fünf Bücher Moses) alles Wesentliche erkennen und aussagen. Dasselbe gilt für die hebräisch-aramäischen Titel der sechs Ordnungen des Talmud oder der vier Titel des Schulchan Aruch, um nur die wichtigsten Beispiele zu nennen.

Das „Voynich-Manuskript“ wird erstmals geknackt

Autor und Herkunft des Manuskriptes sind bis heute ebenso unbekannt wie die Zeit, in der es entstand. Über die Namen der Vorbesitzer existieren lückenhafte und für Laien kaum nachprüfbare Listen, zuletzt soll es sich im Bestand der Bibliothek eines 1865 gegründeten Jesuitenkollegs in der Villa Mondragone bei Frascati befunden haben. Der aus Litauen stammende Wilfrid Michael Voynich (1865-1930), ein US-amerikanischer Büchersammler und Antiquar, erwarb gemäss der Legende das unscheinbare Manuskript zusammen mit anderen Werken aus diesem Bestand im Jahre 1912, doch schwieg sich Voynich „zeitlebens über die genaue Herkunft des Manuskriptes aus“. Es existiert sogar die Theorie, „dass das Manuskript eine Fälschung von Voynichs Hand ist“. Voynich selbst versuchte nicht, den Text zu entschlüsseln, versandte aber ab 1919 Photokopien davon an Wissenschaftler, die er dazu für befähigt hielt.

Exegese 1: Als eine Schlüsselzahl ist also das Jahr 1912 anzusehen, wo das Manuskript mit dem Namen „Voynich“ erstmals in Verbindung gebracht wurde und so seinen bis heute gültigen Namen erhielt. Mit der Wertsumme 1912 aber existiert unter anderem die hebräische Sequenz MHDBQWTh BAWThJWTh HThPJLH [Gematrikon II 322] mit der Aussprache „mi-ha-devékut be-otijot ha-tefila“ und der Bedeutung „von der Anhänglichkeit/Treue in den Buchstaben des Gebets“. Das erste Wort, auch „deweikut“ ausgesprochen, bezeichnet „das Ideal der tiefen persönlichen Kommunion zwischen Gott und Mensch“, mit dem speziell für den gläubigen Juden „ein Anhalten vor Gott“ gemeint ist und nicht die „unio mystica“ der nichtjüdischen Mystik [Safran 20f.]. Die „Buchstaben“ könnten ein Hinweis auf das unentzifferbare Manuskript sein und das „Gebet“ ein Hinweis auf den eigentlichen Inhalt dieses Werkes. Es könnte sich also um die drei Tagesgebete der Juden handeln und im Kern um das Hauptgebet „schemone esre“ („Achtzehngebet“) mit seinen (tatsächlich 19) Lobsagungen, das täglich stehend gesprochen wird [Soetendorp 114]. Doch 1912 lässt sich auch auf 8 x 239 reduzieren, wobei die 8 als stehende Lemniskate die „Ewigkeit“ des Tageskreises verkörpert und zum Wert 239 das hebräische Wort GWRL „goral“ für „Los, Geschick“ existiert.

Exegese 2: Der anglizierte Name „Woynich“ (ursprünglich Wojnicz) lässt sich auf zwei aramäische Wörter zurückführen: (1) Aramäisch BWYJ „bu’é“ (doch ist die Vokalisierung „woj“ problemlos möglich) entspricht dem hebräischen ABYBWYWTh „ávábu’ot“ [Melamed 73] und bedeutet „Blattern, Geschwüre, Ex 9,9f.“ [Gesenius 7]. (2) Aramäisch NJJCh „najéách“ (die Vokalisierung „nich“ ist möglich) entspricht dem hebräischen NCh „nach“ und bedeutet „ruhend“. Der Name „Voynich“ bedeutet „ruhende Geschwüre“ und bezeichnet also ein gewaltiges Ausbruchspotential schlimmer, gar tödlicher Krankheiten. Gematria: Die aramäische Sequenz BWYJ-NJJCh hat die Wertsumme 166 und den Verborgenen Wert 972. Zum Wert 166 existiert der hebräische Begriff YLJWN „eljon“ für „der Höchste“, zum Wert 972 die aramäische Sequenz SPRA DTsNJYWThA für „das Buch der Geheimnisse“ und das hebräische Wort ATsJLWTh HNPSh für „Seelenadel“. Eine erste Annäherung erlaubt es also, das „Voynich-Manuskript“ als eine Arbeit von chaldäischen Schriftgelehrten anzusehen, die das offenkundige Geheimwissen, das in den Heiligen Schriften der Bibel verborgen ist, noch ein zweites Mal mit grossem Klamauk verrätselten.

Exegese 3: Der zweite Vorname von Woynich ist „Michael“. Das ist ein bibelhebräischer Name, zu dem es in Dn 12,1 heisst: „Und in selbiger Zeit wird auftreten Michael, der grosse Fürst“. Damit ist der „Erzengel Michael“ gemeint, der nur in Jud 9 mit diesem Titel auftritt: „Als der Erzengel Michael mit dem Teufel rechtete …“. Was aber die eigentliche Aufgabe des Erzengel Michael ist, geht nirgendwo aus der Bibel hervor, wohl aber aus dem Glossar im „Totennbuch des Islam“, wo es heisst: „Mika’il. Einer der vier Erzengel. Der Engel der Versorgung und Nahrung“ [Rahim 205]. Voynich hat erstmals 1919 Kopien des Manuskriptes veröffentlicht. Die Zahl 1919 lässt sich in 19 x 101 gliedern. Zum Wert 19 existiert das hebräische Wurzelverb JHD für „sich zum Judentum bekennen“, zum Wert 101 existiert der bibelhebräische Name MJKAL für „Michael“ mit der Bedeutung „Wer ist wie Gott?“ Ganz offenbar hat das „Voynich-Manuskript“ also einen apokalyptischen Inhalt.

Exegese 4: Der erste Vorname „Wilfrid“ lässt sich über die Fraktionierung wil–fr–id  hebräisieren mit B-AL PR-YD mit der Wertsumme 387. Der hebräische Konsonant A (Aleph) ist ein Vokalträger und kann mit „i“ vokalisiert werden (hebräisch ASLM = „Islam“). Die Sequenz hat die  Bedeutung „mit der Kraft des jungen Stiers der Ewigkeit“. Der „junge Stier“ ist hier eine Metapher für die Zeugungskraft und damit ein Hinweis auf das Knochenmark, die Samenbank. Die „Ewigkeit“ hingegen wäre eine Metapher dafür, dass das Immunsystem mit seinen beiden Bereichen Lymphe und Knochenmark sich beständig regenerieren kann, dass also der Organismus aerob lebt – ein gewaltiges Heilsversprechen für die seit ewigen Zeiten und bis heute anaerob, also unter Sauerstoffabschluss mittels Gärung, Fäulnis, Moder und Verwesung lebende Menschheit.

Zusammenfassung: Der Name „Wilfrid Michael Voynich“ lässt sich hebräisch in fünf Wörter zerlegen, die sich – wegen „Michael“ – somit dem rechten Teil der Matrix der Seele zuordnen lassen, dem „EVA“-Bereich, denn hier wird das Leben dauerhaft aus „Adams Rippe“ geschaffen und ernährt, was sündhaft ist mit den entsprechenden schlimmen Folgen für das Leben des Einzelnen. Zu EVA:  In Wikipedia ist überraschender Weise zu lesen: „Mittlerweile hat sich aufgrund eines breiten Konsenses das sogenannte EVA (European Voynich Alphabet) etabliert.“ Wer das vertiefen möchte: http://www.voynich.nu/extra/eva.html. Ein schöner Zufall? Mit Sicherheit nicht, sondern hier werkeln auch Wissende mit und verhöhnen die ahnungslosen Forscher. Die obigen Ergebnisse lassen sich nun wie folgt zusammenfassend darstellen und der Seele zuordnen:

       1. Wil-   B-AL „mit der Kraft“ (3) 33 – Lymphe
       2. -frid   PR-YD „Stier der Ewigkeit“ (4) 354 – Knochenmark
       3. Michael   „Wer ist wie Gott?“ (5) 101 – Galle
       4. Voy-   BWYJ „Geschwüre“ (4) 88 – Blut
       5. -nich   NJJCh „ruhend“ (4) 78 – Lebenskraft

Diese fünf hebräischen Wörter umfassen 20 Konsonanten und die Wertsumme 654. Zum Wert 654 existiert der bibelhebräische Begriff ChQTh YWLM für „Weltzeitsatzung“, was besagt, dass die Welt eine neue, für alle gültige Zeitordnung erhält, die mit dem Kosmos synchron geschaltet ist. Andererseits geht aus dem Kontext hervor, dass das Blut „Geschwüre“ verursacht, sobald die Lebenskraft „unruhig“ (gemacht) wird. Durch die offenbar bevorstehende Apokalypse kommt also nur derjenige unbeschadet hindurch, der die Zusammenhänge versteht und seine Lebenskraft bei Bedarf „ruhend“ halten kann.

Die andere Seite der Medaille

Nun fehlt noch eine Erklärung für die linke Seite der Matrix der Seele, die ja ebenfalls fünf Felder umfasst, jedoch nicht auf die „vier Qualitäten“ (EVA) abstellt, sondern auf die „vier Elemente“. Eine Lösung hierzu findet nur der Hebraist und Kabbalist.

Denn „das geheimnisvollste Manuskript aller Zeiten“ (so im „Harpers“ bereits im Jahre 1921 bezeichnet) heisst ja nicht allein „Voynich“, sondern dazu gehört das Wort „Manuskript“. Ein Blick in das hebräische Wörterbuch weist unter dem Stichwort „Manuskript“ das hebräische Wort KThB-JD „ketáv-jad“ nach [Langenscheidt HWB 435], wörtlich also „Handbuch“. Es besteht aus fünf Konsonanten und ergibt damit die alphabetische Grundstruktur der linken Seite der Matrix der Seele. Da aber ein Konsonant pro Feld keine grosse Aussage vermittelt, greifen wir zu der riesigen Sammlung hebräischer Abbreviaturen [alle Ashkenazi] und suchen dort Auflösungen nach der üblichen Verrätselungs-Technik der chaldäischen Schriftgelehrten:

K“Th löst sich (unter vielen Möglichkeiten) auf in KThR ThWRH (Wert 1231) mit der Bedeutung „die Krone der Tora/des Gesetzes“. B“J löst sich (unter vielen Möglichkeiten) auf in BGDJ JShY (Wert 399) und bedeutet „in meinem Glück ist Rettung/Heil“. Und bei D’ schliesslich wird unter vielen Möglichkeiten sofort DBRJ (Wert 216) ausgewählt mit der Bedeutung „Worte“. Diese fünf Wörter werden nun dem linken Teil der Matrix der Seele wie folgt zugeordnet:

       1.  KThR „Krone“ (3) 620 – reines Wasser
       2.  ThWRH „Tora/Gesetz“ (4) 611 – freies Radikal
       3.  BGDJ „in meinem Glück“ (4) 19 – Eiweiss (Proteine)
       4.  JShY „Rettung, Heil“ (3) 380 – Kohlehydrate, Fette
       5.  DBRJ „Wörter“ (4) 216 – Nährboden (Gottes Wort)

Die beiden ersten Wörter, die zusammen eine Abbreviatur ergeben, sind Ausdruck für „Wasser“ und „Feuer“ und bilden zusammen den „Heiligen Gral“, zu dem der Menschheit bisher der Zugriff verwehrt war. Die Positionen 3 und 4 sind die Ebene der Nahrung, die durch den Eingriff des Erzengel Michaels inhaltlich erstmals völlig neu bestimmt wird, so dass alle teuflischen Nahrungsmittel und „Nahrungsergänzungen“ erkannt und nachhaltig eliminiert werden. Aus der Summe dieser atomaren und molekularen Nano-Grössen ergibt sich der Nährboden, der bisher durch die Galle satanisch böse war und die ganze Seele vergiftete und damit auch den Geist („Gott ist tot“). Durch die Neubestimmung der richtigen Lebensmittel für die Menschheit wird der Nährboden belebt und damit auch die Seele von anaerob auf aerob umgeschaltet („bekehrt“) und so radikal und für alle Zeiten vom Bösen befreit.

Der vollständige Titel „Voynich-Manuskript“

Die fünf Wörter der linken Seite ergeben eine Wertsumme 1846 und zusammen mit den fünf EVA-Wörtern der rechten Seite die Totalsumme 2500 mit 38 Konsonanten. Eine komplette kabbalistische Durchrechnung aller zehn Wörter ergibt noch folgende weitere Totalisierungen: Verborgener Wert 5550, Totaler Wert 8050 und Grosser Wert 18888. Das sind höchst ungewöhnlich „runde“ Ergebnisse. Gematria: Zum Wert 38 existieren die hebräischen Begriff ChL für „Profanes, Gemeinbesitz“ und LCh „léách“ für „Lebenskraft, Frische, Feuchtigkeit“. Zum reduzierten Wert 250 existiert das Wort TsDWQJM für „Sadduzäer“, womit diejenigen gemeint waren, die streng nach der Tora und nicht nach dem Talmud lebten und die deshalb ausgerottet wurden. Das Voynich-Manuskript aber beginnt in der Matrix der Seele oben links und verkörpert damit das Denken der Sadduzäer, was auf Deutsch „die Gerechten“ bedeutet. Zum reduzierten Wert 555 existiert der Begriff ThQNH für „Reform“, die bereits überfällig war und nun kommt. Zum reduzierten Wert 805 existieren die Begriffe BShNTh HJWBL für „im Jubeljahr“ und QRN-HShPY für „Füllhorn“, womit hier aber ganz konkret der substantielle Segen der Morgenröte gemeint ist. Die gewaltige und kabbalistisch sehr auffällige Zahl 18888 lässt sich auf 24 x 787 reduzieren, das heisst: 24 ist eine numerische Metapher für den Tageskreis der Sonne, zum Wert 787 existiert der hebräische Begriff HMShJB NPSh für „die Wiederherstellung der Seele“. Das sind alles Worte, die hier für sich selbst sprechen.

Soweit eine erste kabbalistische Annäherung an dieses angeblich „geheimnisvollste Manuskript der Welt“. Aus meiner Sicht ist die Entschlüsselung des hebräischen Alten Testaments ganz erheblich geheimnisvoller, rätselhafter und schwieriger.

Das Grundmuster des Geistes

Abschliessend möchte ich zum Inhalt des Manuskriptes nur auf einen einzigen Tatbestand verweisen, der meine obigen Aufdeckungen untermauert. In Wikipedia heisst es zur „kosmologischen“ Sektion des Manuskriptes: „Besonders bekannt ist die sogenannte ‚Rosettenseite’ (f85v-f86r), die auseinandergefaltet eine quadratische Anordnung von neun miteinander verbundenen ‚Rosetten’ zeigt.“ Meine spontane Annahme, worum es sich dabei handelt, wurde bestätigt, als mir die betreffende Seite (http://voynich-ms.de/wiki/Bild:Schatzkarte.jpg) vorlag: Es ist das 3 x 3 = 9-Felder-Quadrat des Saturn, das dem von mir aufgedeckten Grundmuster des Geistes entspricht, wozu es dort aber heisst: „Die genauen Spielregeln sind leider (noch) nicht entziffert.“ Wer diese Spielregeln jedoch kennenlernen möchte, lese in meinen Publikationen der letzten 12 Monate nach.

Befinden wir uns vor der Apokalypse?

Der Name "Voynich", der dem Manuskript verliehen wurde, lässt sich durch zwei aramäische Wörter erklären als "Geschwüre, ruhend" und systemisch in der Matrix der Seele dem Blut und der Lebenskraft zuordnen. Das konnte ich aufdecken, weil nun das "Voynich-Manuskript" plötzlich wieder "in" ist und mit seiner Rätselhaftigkeit auf allgemeines Interesse stösst. Ist das gewollt? Was hat das zu bedeuten? Was wäre der "worst case", der schlimmste, denkbare Fall?

In der nicht viel später untergegangenen Zeitschrift CODE fand sich in der Ausgabe 4/1995 auf Seite 32 eine unmissverständliche Aussage von Prinz Philip Mountbatten (dem Gemahl der englischen Queen) vom August 1988, die seinerzeit von der deutschen Presseagentur zitiert worden war: "Falls ich re-inkarniert werde, möchte ich gerne als tödlicher Virus zurückkehren, um zur Lösung des Problems der Überbevölkerung beizutragen." Ich hätte diese furchtbare, menschenverachtende Drohung vergessen, wenn ich nicht zufällig im Internet auf den kostenlosen 139-Seiten Report "Das Medienmonopol. Gedankenkontrolle und Manipulationen" von M.A. Verick (2006) gestossen wäre. Und innerhalb dieser schier unglaublichen Aussagen und Feststellungen fand ich die Behauptung: "80% der Weltbevölkerung sind heute bereits überflüssig". Und in einer Ausgabe der Internet-Publikation "MaxNews" von Ende März 2007, die mir zugesandt wurde, fand ich einen Artikel, in dem behauptet wurde, Ted Turner, der Gründer der CNN, hätte gesagt, "95 Prozent (der Weltbevölkerung) müssen verschwinden". Diese Aussagen verweisen auf apokalyptische Dimensionen, betreffen aber wohl in erster Linie die Bevölkerung des Westens, die angesichts der globalen Entwicklung weitestgehend ohne nachhaltige Perspektiven ist.

         Dirk Schröder, unabhängiger Privatgelehrter, CH-2502 Biel

LITERATURVERZEICHNIS: Ashkenazi, Shmuel, und Dov, Jarden, „Ozar Rashe Tevot. Thesaurus of Hebrew Abbreviations“, 600 Spalten, ohne Ort und Jahr, ISBN 965-17-0203-6 – Gematrikon, Jerusalem 1990, Band I: Von 1 bis 1000, 649 Seiten; Band 2: von 1001 bis 3000, 518 Seiten – Gesenius, Wilhelm, „Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament“, unveränderter Neudruck der 17. Auflage von 1915, Berlin-Göttingen-Stuttgart 1992 – Langenscheidt, „Taschenwörterbuch Hebräisch“, von Jaacob Lavy, 5. Auflage, Berlin und München 1996 –  ders. „Handwörterbuch Deutsch-Hebräisch“, von Jaacob Lavy, 1. Auflage, Berlin und München 1980 – Melamed, Esra Tsion, „Dictionaire Arameen-Hebreu“, Paris 1992. In diesem Werk werden alle aramäischen Wörter des babylonischen Talmuds in die hebräische Sprache übersetzt. – Rahim, Imam’Abd ar-, „Das Totenbuch des Islam“, Bern und München 1981 – Safran, Alexandre, „Die Weisheit der Kabbala“, Bern 1988 – Soetendorp, Jacob, „Symbolik der jüdischen Religion. Sitte und Brauchtum im jüdischen Leben“, 2. Auflage, Gütersloh 1963 –

 

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