Der

Sonntag, 28. Januar 2007
Autor: Dirk Schröder

 

Die Protokolle der Weisen von Zion

Auslöser für die vorliegende Untersuchung war ein Bericht im jüdischen Wochenmagazin „tachles“ vom 26.1.2007, wo es wieder einmal um den Dauerbrenner der ominösen Protokolle ging, mit denen das Feuer des Antisemitismus von jüdischer Seite ebenso simpel wie medienwirksam stets aufs Neue geschürt werden kann. Diesmal ging es um einen Forscher, der seinen Lebensunterhalt mit diesem freudlosen Thema bestreitet, so dass es schon allein deshalb nicht zur Ruhe kommen kann:

„Seit zehn Jahren befasst sich der deutsche Historiker Michael Hagemeister mit den ‚Protokollen der Weisen von Zion’, seit Oktober 2006 forscht er am Historischen Seminar der Universität Basel an einem vom Schweizerischen Nationalfonds finanzierten zweijährigen Projekt über den Berner Prozess von 1933 bis 1935, in dem die Theorie einer jüdischen Weltverschwörung als Fälschung und Schuldliteratur verurteilt wurde … In einer Gastvorlesung an der Universität Bern gab Hagemeister nun einen ‚Werkstatt-Bericht’ über seine Forschung, die dereinst zur erstmaligen kommentierten Veröffentlichung der Akten und Materialien aller beteiligten Parteien führen soll.“

Die wohl aufwendig mit Bundesmitteln dotierte Forschungsarbeit des Historikers Michael Hagemeister besteht also lediglich darin, das bereits zum Thema vorhandene Material zusammenzutragen, zu sichten und zu kommentieren. Ausserdem gelangt er nach seiner zehnjährigen Forschungstätigkeit zu zwei bemerkenswerten Feststellungen:

  • „Das ist ein Feld, auf dem die Legenden wachsen“
  • „Der Verfasser der Protokolle [ist] bis heute nicht bekannt“. Doch Hagemeister betont, „er habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass er noch herausgefunden werden könne.“

Diese schier unglaubliche Hilflosigkeit in einer derart bedeutsamen Angelegenheit hat mich sofort veranlasst, das Thema zum x-ten Male neu anzupacken. Wegleitend ist dabei meine Feststellung, dass alle Welt davon redet, dass diese „Protokolle“ eine Fälschung seien, aber noch niemand die Frage stellte und ihr nachgegangen ist, welches dann eigentlich die „echten Protokolle der Weisen von Zion“ sind. Erst wenn diese tatsächlich bekannt sind, kann man ein vielleicht endgültiges Urteil darüber fällen, ob diese protokollartig zu Papier gebrachte „Theorie einer jüdischen Weltverschwörung als Fälschung und Schundliteratur“ (tachles) zu gelten hat oder nicht. Wo aber lassen sich diese „echten Protokolle“ finden?

Der jüdische Sanhedrin

Mit etwas Nachdenken gelangt man aufgrund des bereits viel sagenden Titels „Die Protokolle der Weisen von Zion“ zu einem begründeten Anfangsverdacht gegenüber der allgewaltigen Institution des jüdischen Sanhedrins. Denn dieser umfasst

  • einerseits 23 Älteste, 23 Priester und 23 Schriftgelehrte, also die ganz erkleckliche Anzahl von dazu noch besonders ausgewählten 69 Weisen. Über diesem erlauchten Gremium befindet sich der mit absolutistischer Macht ausgestattete, das heisst die übliche demokratische Gewaltenteilung in sich vereinende Fürst oder Präsident mit dem Titel „Nassi“, der an seiner Seite noch einen Stellvertreter hat mit dem hier sehr seltsam erscheinenden Titel „Áv-Bét-há-Din“, da er ihn als den Präsidenten eines anderen Gerichtshofes ausweist;
  • andererseits aber auch zwei Schreiber, die das im Sanhedrin Gesprochene und Beschlossene in Protokollen festhalten.

Die Begriffe „Protokolle“ und „die Weisen“ lassen sich also der jüdischen Einrichtung des Sanhedrins zuordnen. Hinzu kommen noch der „Angeklagte“ und das „Publikum“.

Der Satan und sein Hofstaat

Die unter dem ersten Punkt aufgeführten Personen ergeben, zusammen mit dem „Angeklagten“, eine Gesamtzahl von 72. Das ist ausgerechnet in diesem Kreis der ausgefuchsten Hebraisten und Kabbalisten sehr bedenklich, denn die 72. Primzahl ist 359 und zu diesem Wert existiert der hebräische Begriff ShTN mit der Aussprache „Satan“ und derselben Bedeutung. Das aber scheint hier der allmächtige „Fürst“ des Sanhedrins zu sein, der seinen willfährigen Hofstaat um sich versammelt hat.

Das wiederum ist deshalb bedeutsam, weil es in Mt 14,53ff. heisst, Jesus, der nachmalige Begründer des Christentums und von der Herkunft ein Jude, sei während des Passahfestes mitten in der Nacht durch den Verrat des Judas – symbolisiert durch den „Judaskuss“ – festgenommen und vor den „ganzen Hohen Rat“ gebracht worden, der aus dem Hohepriester selbst sowie aus anderen Hohepriestern und Ältesten und Schriftgelehrten besteht. Bei diesem „ganzen Hohen Rat“ aber handelt es sich um den jüdischen Sanhedrin. Das aramäische Wort für den Sanhedrin (griechisch) ist „Methibtha“ MJThJBThA [Funk „Entstehung“ 59], woraus sich unschwer der hebräische Name JShJBH „Jeschiva“ für die heutigen Talmudhochschulen ableiten lässt. Auch der Titel „Oberster Rat“ oder „Die Grosse Versammlung“, „Knesset há-gedolah“, ist hierfür gebräuchlich. Dass man jedoch vorrangig beim aus dem griechischen Wort „Sanhedryon“ abgeleiteten Namen „Sanhedrin“ geblieben ist, kann nur kabbalistisch gedeutet werden. Denn dieses Wort wird hebräisch SNHDRJN geschrieben [Ashkenazi 373] und die 7 Konsonanten haben die Wertsumme 379 und den Sofitwert 1029. Gematria:

  • 379 = MWRH NBWKJM „Führer der Verwirrten“, ein Buchtitel von Maimonides; YJR HDMJM „Ort der Blutschuld“ (Ez 24,6); MChRChR-MLChMTh „Kriegstreiber“; PRMNT „Ferment“; ShYT „zerstossen, zerkleinern“.
  • 1029 = AThJAJZM „Atheismus“; BRJTh-NShWAJN „Ehebund“; Ch“H = ChDWSh HYWLM „Erneuerung der Welt“; A“Ts = AWRCh TsDJQJM „Wege der Gerechten“.

Im politischen „Aussen“ der Welt mag der Sanhedrin – wie behauptet wird – untergegangen sein, doch die Gematria weist darauf hin, dass der Ort, an dem er mit Sicherheit seit jeher und noch immer gnadenlos praktiziert wird, die menschliche Seele ist. Und nur hier allein werden auch die wirklich „echten Protokolle“ geschrieben, auf es allein ankommt. Doch hier ist auch der Ansatz zu finden für eine durchgreifende „Erneuerung der Welt“.

Die Matrix der Seele als jüdischer Sanhedrin

Die drei Gruppen von Weisen, der Stellvertreter, der Nassi, die Protokolle, die beiden Schreiber, der Angeklagte und das Publikum ergeben zehn „Posten“, was sich unschwer mit den zehn Feldern der Matrix der Seele in Übereinstimmung bringen lässt:

  • Die 23 „Ältesten“, die das Feld des freien Radikals O1 besetzen und es überlagern, werden hebräisch ZQNJM geschrieben: 5 Zeichen, Wertsumme 207, Sofitwert 767. Im Neuen Testament entspricht dies dem Markus-Evangelium und dem Symbol „Löwe“, in der antiken Elementenlehre dem „Feuer“.
  • Die 23 „Priester“, die das Feld des reinen Wassers H2O besetzen und es überlagern, werden hebräisch KHNJM geschrieben: 5 Zeichen, Wertsumme 125, Sofitwert 685. Im Neuen Testament entspricht dies dem Lukas-Evangelium und dem Symbol „Stier“, in der antiken Elementenlehre dem „Wasser“
  • Die 23 „Schriftgelehrten“, die das Feld „Kohlehydrate/Fette“ besetzen und es überlagern und dazu noch negativ den Bakterien entsprechen, werden hebräisch SWPRJM geschrieben: 6 Zeichen, Wertsumme 396, Sofitwert 956. Im Neuen Testament entspricht dies dem Matthäus-Evangelium und dem Symbol „Engel“, in der antiken Elementenlehre der „Erde“.
  • Der „Stellvertreter“, der das Feld „Eiweisse“ besetzt und es überlagert und dazu noch negativ dem Hefepilz entspricht, wird hebräisch AB-BJTh-DJN geschrieben: 8 Zeichen, Wertsumme 479, Sofitwert 1129. Im Neuen Testament entspricht dies dem Johannes-Evangelium und dem Symbol „Adler“, in der antiken Elementenlehre der „Luft“.
  • Die „Protokolle“, die auf Veranlassung dieser vier Gruppen von Weisen abgefasst werden und die dem Blut entsprechen, werden ZKRNWTh-DBRJM geschrieben: 11 Zeichen, Wertsumme 939, Sofitwert 1499. In der antiken Elementenlehre entspricht dies der Qualität „kalt“ (= natürlich aerob) oder entgegengesetzt „warm“ (= sündhaft anaerob). Die Menschheit  lebt permanent sündhaft mit „heissem Blut“.
  • Der „Nassi“ als absolutistischer Fürst, der der Galle entspricht, damit auch dem Eisen und symbolisch so auch dem „Schwert“, wird NShJA geschrieben: 4 Zeichen, Wert 361 = 19×19 = JHD „sich zum Judentum bekennen“. In der antiken Elementenlehre entspricht dieses Feld der Qualität „trocken“ (= natürlich aerob) oder entgegengesetzt „feucht“ (= sündhaft anaerob). Die Menschheit lebt permanent mit einem „Einspritzmotor“, das heisst der Nährboden im Zwölffingerdarm wird permanent mit flüssiger Galle und dem Hormon Insulin überflutet.
  • Der „erste Schreiber“, der der Lymphe im Immunsystem entspricht und damit dem Edelmetall „Silber“, wird KWThB RAShWN geschrieben: 9 Zeichen, Wertsumme 985, Sofitwert 1635. In der antiken Elementenlehre entspricht dieses Feld der Qualität „feucht“ (= natürlich aerob) oder durch permanente Ausbeutung (Silber) entgegengesetzt „trocken“ (= Sterbeprozess der Austrocknung).
  • Der „zweite Schreiber“, der dem Knochenmark im Immunsystem entspricht und damit dem Edelmetall „Gold“, wird KWThB ShNJ geschrieben: 7 Zeichen, Wertsumme 788. Zum Wert 788 existieren die hebräischen Begriffe ShChPTh „Schwindsucht“ und ChKMH NSThRH „Geheimwissenschaft“ sowie die Abbreviatur R“Z (RZ = Geheimnis) mit der Auflösung RASh ZYJR für „kleiner Anfang“. In der antiken Elementenlehre entspricht dieses Feld der Qualität „warm“ (= natürlich aerob) oder durch permanente Ausbeutung (Gold) entgegengesetzt „kalt“ (= Sterbeprozess durch Erkaltung).
  • Der „Angeklagte“, der der Lebenskraft entspricht und damit der ureigentlichen Kernfunktion der Seele, wird NAShM geschrieben: 4 Zeichen, Wertsumme 391, Sofitwert 951. Im Neuen Testament entspricht dieses Feld der Allegorie  des „Jesus“, dem Stifter des so genannten Christentums.
  • Das „Publikum“, das hier gar nicht so neutral ist, wie man zunächst annehmen dürfte,  da es dem göttlichen Nährboden und damit Gott selbst entspricht, wird aramäisch TsBWRA geschrieben: 5 Zeichen, Wertsumme 299. Zu diesem Wert existiert die hebräische Abbreviatur Y“Z (YZ = Kraft, Macht, Gewalt) mit der Auflösung YBWDH ZRH und der Bedeutung „Götzendienst zerstreut“. Damit ist hier konkret die willkürliche Ausschüttung von Gold und Silber aus dem Immunsystem in den Blutkreislauf gemeint, sprich: die Verfassung der Protokolle durch die beiden Schreiber, dazu indirekt aufgefordert vom Nassi, indem dieser seinen Stellvertreter veranlasst, die Schreiber zu aktivieren.

Alle 10 Posten zusammen, also der komplette Sanhedrin in der Matrix der Seele, ergeben 64 Konsonanten, die Wertsumme 4970 und den Sofitwert 9070. Gematria: Zum Wert 64 existiert der hebräische Begriff DJN für „Gericht“. Zum reduzierten Wert 497 existiert die Abbreviatur JW“M (JWM = „Tag“) mit der Auflösung JWTSAJ MTsRJM für „Auszug aus Ägpyten“. Zum reduzierten Wert 907 existiert die berühmte Sequenz AHBTh LRYK KMWK ANJ JHWH „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, Ich bin der Ewige“ aus Lv 19,18.

Zum ominösen „Auszug aus Ägypten“

Das Pessach-Fest wird im Judentum als „Fest der Freiheit“ angesehen, weil das erste Fest dieser Art mit dem „Auszug aus Ägypten“ zusammenfiel. So steht es in der Tora und so  will es die Tradition. Seltsamerweise heisst es aber an renommierter Stelle, der Ausspruch „Auszug aus Ägypten“ sei eine jüdische Redewendung, „gebraucht beim Anhören von übertriebenen, unglaublichen Dingen“ [Bernstein Glossar 30]. Das würde bedeuten, dass die Juden selbst diesen Auszug nicht als historisches Ereignis ansehen, sondern eher als eine „Wundersage“. Dass dem so ist, erklärt überraschender Weise Rabbiner Michael Goldberger in seinem Kommentar zum Wochenabschnitt „Bo“ (Ex 10,1-13,16) im „tachles“ vom 26.1.2007 unter der Überschrift „Unser Auszug aus Ägypten“:

  • „Was uns der Chatam Sofer erklärt ist, dass wir an Pessach mitnichten über ein historisches Ereignis berichten, welches vor 3500 Jahren stattfand. Es geht vielmehr um das, was uns quält, um die eigenen Kämpfe und das persönliche Ringen um Freiheit und Unabhängigkeit.“
  • „Was für den Sederabend gilt, gilt für die ganze Tora, besonders aber für das 2. Buch Mose. Es enthält keine unpersönlichen Geschichten aus ferner Vergangenheit. Es geht immer um uns persönlich im Hier und Jetzt.“

Ich behaupte schon seit langem, dass das Alte Testament kein historisches Buch ist, sondern in zeitloser, jedoch verkappter Weise beschreibt, wie Seele und Geist des Menschen funktionieren und was passiert, wenn man gegen die Naturgesetze lebt. Doch da das alles durch Metaphern und Allegorien verbrämt wurde, wird der normale Leser die Wahrheiten nicht „zwischen den Zeilen lesen“ können. Nun aber wird dies zumindest von einem Rabbiner klargestellt und dazu noch im „tachles“ publiziert: „Es geht immer um uns persönlich im Hier und Jetzt“, es geht also primär um unsere Seele. Und mit „unser“ ist nicht nur die jüdische Seele gemeint. Denn „die Kinder Israel“, die in Ex 12,35-36 den Worten Moses (= Satan) folgen und alles Silber und Gold mitnehmen und „Mizrajim ausleeren“, sind Allegorien für Vorgänge in unserer nichtjüdischen Seele, die – wie oben beschrieben – bewirken, dass unser Immunsystem (= Ägypten) von uns selbst ausgeplündert wird. Damit wird die Geschichte auf den Kopf gestellt: Es wäre richtig, dass unser „Auszug aus Ägypten“ unterbleibt, dass wir dagegen Moses (= Satan) unseren Gehorsam verweigern und uns zu einem anderen Leben als bisher bekehren. Damit das aber möglich wird, müssten „unglaubliche Dinge“ geschehen: Die Juden müssten aus „Ägypten“ ausziehen, aus dem Sklavenhaus der westlichen Industrieländer und aus dem als „Medinat Jisraél“ getarnten „Welttheater“ im Nahen Osten und in das Land gehen, das ihnen bereits gehört, nach Birobidschan.

Die Wahrheit über die Verurteilung von Jesus

Als Jesus vor dem Hohen Rat (= Sanhedrin) steht, schweigt er zunächst auf alle Fragen. Doch auf die Frage: „Bist du der Messias, der Sohn des Hochgelobten?“ antwortet er klar und deutlich: „Ich bin es.“ (Mk 14,61). „Da zerriss der Hohepriester sein Gewand und rief: Wozu brauchen wir noch Zeugen? Ihr habt die Gotteslästerung gehört. Was ist eure Meinung? Und sie fällten einstimmig das Urteil: Er ist schuldig und muss sterben.“ (Mk 14,63-64).

Die Zitate stammen aus der Einheitsübersetzung. In der Lutherbibel und im Konkordanten Neuen Testament steht statt „Messias“ das Wort „Christus“. Doch die erste Frage ist eine Fangfrage: Selbstverständlich ist „Jesus“, die Allegorie für die Lebenskraft“, der „Sohn Gottes“, da „Gott“ hier eine Allegorie für den Nährboden ist. Doch er ist nicht der „Messias“, denn im Kreis seiner Jünger fehlen die Namen „Lukas“ (= Zeitraum der Morgenröte) und „Markus“ (= Zeitraum des Vormittags), woraus hervorgeht, dass Jesus permanent anaerob lebt, also sündhaft und gottlos. Das falsch gelebte Leben des Jesus wird auch dadurch demonstriert, dass er mit seinen Jüngern ein grosses „Abendmahl“ zu sich nimmt, was mit Sicherheit den heilsamen Nachtschlaf verhindert und dass er anschliessend in stockdunkler Nacht auf den Ölberg steigt und von dort herunter zum Garten Getsemane, wo er dann verhaftet wird. Schliesslich behauptet er noch: „Salz ist etwas Gutes“ und legt damit die verwerfliche Grundlage für ein dauerhaft hormonelles Leben ohne die Möglichkeit einer Regeneration. Doch zu seiner Verteidigung ist anzufügen, dass er als „Lebenskraft“ zwar die Gesetze bestimmt, die zur Aufrechterhaltung eines reinen Lebens erforderlich sind, dass er sich aber auf diesem seelischen Niveau, auf dem kein Geist besteht, nicht gegen Verführungen durch die Sinne schützen kann. Er ist also ein Opfer des Satans und dessen Helfershelfer.

Nachdem der Sanhedrin das Todesurteil über Jesus gesprochen hat, wird er nicht von dieser jüdischen Institution hingerichtet: „Gleich in der Frühe fassten die Hohenpriester, die Ältesten und die Schriftgelehrten, also der ganze Hohe Rat über Jesus einen Beschluss: Sie liessen ihn fesseln und abführen und lieferten ihn Pilatus aus.“ (Mk 15,1). Er wurde also von den jüdischen Oberen den römischen Oberen zur Hinrichtung übergeben. Auf unser persönliches Leben „im Hier und Jetzt“ übertragen besagt das, dass wir heute über die schädliche Nahrung und gottlose Kultur mit ihren jüdischen Wurzeln auf Gedeih und Verderb auf die tödliche „anaerobe Schiene“ gestellt werden, dass wir dann aber, wenn das Verderben uns irreversibel gepackt hat, an „Rom“ übergeben werden, was heute dem „Christentum“ und seinen Institutionen entspricht. Aus dieser Sicht ist der „Stellvertreter“ im Sanhedrin, der ja zugleich auch das Oberhaupt in einem anderen Gerichtshof ist, eine Allegorie auf den Papst. Er übernimmt dann unsere „Kreuzigung“.

Und wer ist dann „Christus“? Der Vers Epheser 5,14 lautet: „Erhebe dich, du Schläfer, und steh’ auf von den Toten, und es erscheint dir Christus!“. Christus ist eine Personifizierung des heiligen Grals. Dieser besteht aus reinem Wasser H2O als Trägerstoff und aus reinem kosmischem Leben, dem freien Radikal O1, als Wirkstoff. Chemisch werden beide bei der Einatmung in der Lunge verbunden und ergeben das Wasserstoffperoxid H2O2 als reine irdische Lebenskraft. Voila, da ist er, unser Christus, unser Erlöser, der aus dem Himmel kommt.

Was bedeutet das „Zion“ der Weisen?

Der bibelhebräische Name „Zion“ wird TsJWN geschrieben. Der Versuch, das Geheimnis dieses Wort über hebräische Abbreviaturen zu „knacken“, scheitert nach mehreren Anläufen. Da komme ich auf die Idee, die vier Konsonanten so zu schreiben, wie die vier Gruppen der „Weisen“ in der Matrix der Seele oben links eingetragen sind: Links unten, beim Stellvertreter, beginnen wir mit dem Ts, darüber bei den Ältesten wird das J eingetragen, rechts daneben bei den Priestern das W und rechts unten bei den Schriftgelehrten dann das N. Dadurch steht in der oberen Reihe die Sequenz J“W, darunter Ts“N, wozu sich nun ohne jegliche Auswahl entsprechende Auflösungen finden lassen:

  • J“W liesse sich auch als „Io“ vokalisieren und wäre dann der Name der griechischen Göttin der Morgenröte. Wie trefflich, gerade hier, wo es genau um das ginge. Oder eben purer Zynismus der Wissenden! Denn J“W löst sich auf in JYLH WJBWA [Ashkenazi 252]. Die 9 Konsonanten haben die Wertsumme 140 und verschiedene Bedeutungsmöglichkeiten, im Kontext aber muss es heissen: „Er ist das Brandopfer (Holocaust) und er gerät hinein“. Wo hinein? In den Feuerofen der überhitzten Seele. Denn zum Wert 140 existiert die Summe der hebräischen Wörter von drei teuflischen Grundnahrungsmitteln: Kochsalz = MLCh = 78, Weizen = ChTH = 22 und Milch = ChLB = 40 = total 140. Und wer ist „er“? Jeder, jede, jedes! Das ist die Ebene der Atmung, die durch diese „Chemotherapie“ auf „anaerob“ umgestellt wird.
  • Ts“N lässt sich als „Zén“ vokalisieren, bedeutet dann „Dorn, Haken“ und beantwortet die berühmte Frage: „Tod, wo ist dein Stachel, Hölle, wo ist dein Sieg?“ aus 1 Kor 15,55. Dies betrifft hier die Ebene der Nahrung, denn Ts“N löst sich auf in TsRTh NPShW [Ashkenazi 687], die 7 Konsonanten haben die Wertsumme 1126 und die Bedeutung „seine Seelenangst“ (Gn 42,21) oder, noch treffender, „die Not, das Leiden seiner Seele“, hervorgerufen durch die oben erwähnten Nahrungsmittel, oftmals mit einer Latenzzeit von weit über zehn Jahren.

Das ist „Zion“ und das Metier der besagten Weisen. Die vier Wörter ergeben zusammen 16 Konsonanten mit der Wertsumme 1266. Diese Zahl lässt sich in 6 x 211 gliedern, zum Wert 211 existiert der bibelhebräische Name YLWQH „áluka“ aus Pr 30,15, über dessen Bedeutung sich die Gelehrten nicht ganz einige sind und folgende Übersetzungen vorschlagen: „Blutegel; Name eines Insekts; vampirartiges, dämonisches Ungeheuer“ [Gesenius 591]. Doch Elvis Presley hat’s ja schon besungen: „Look like an angel …“.

Sind die „Protokolle der Weisen von Zion“ eine Fälschung?

Die protokollartig abgefasste Publikation mit diesem Titel geht mit Sicherheit auf die Schriftgelehrten als Verfasser zurück, denn das darin zum Ausdruck gebrachte Wissen kann sich kein normaler Sterblicher ersinnen. Es ist Herrschaftswissen, das seit Jahrtausenden einwandfrei funktioniert, nur werden ab und zu die Etiketten ausgewechselt. In diesem Sinne ist diese Publikation zwar „echt“, doch ist sie im Grunde genommen unwichtig und lenkt die Diskussion gewollt auf einem Nebenkriegsschauplatz.

Die wirklich „echten Protokolle der Weisen von Zion“ dagegen betreffen eine nonverbale Sprache von grösster Mächtigkeit: Die gezielte Verunreinigung des Blutes der heidnischen Gojim durch entsprechend wirkende Nahrungsmittel, wodurch deren Immunsystem über die Druck abbauende Arbeitsleistung („Arbeit macht frei“) beliebig ausgebeutet werden kann und zugleich die Lebenskraft geschwächt und dauerhaft zerstört wird, so dass auch die physische und psychische Widerstandskraft der Betroffenen mit der Zeit verloren geht.

  • Dirk Schröder, unabhängiger Privatgelehrter, CH-2502 Biel

LITERATURVERZEICHNIS: Ashkenazi, Shmuel, und Dov, Jarden, „Ozar Rashe Tevot. Thesaurus of Hebrew Abbreviations“, 600 Spalten, ohne Ort und Jahr, ISBN 965-17-0203-6 – Bernstein, Ignaz, „Jüdische Sprichwörter und Redensarten“, mit Glossar, 2. Auflage 1908, Reprint Wiesbaden 1988 – Einheitsübersetzung, „Die Bibel. Altes und Neues Testament“, Stemberger, Günter, und Prager, Mirjam, Hrsg., Augsburg 1987 – Funk, S., „Die Entstehung des Talmuds“, 2. Auflage, Berlin und Leipzig 1919

 

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Der

Sonntag, 28. Januar 2007
Autor: Dirk Schröder

 

Im Artikel „Der Leviathan“ vom 27.1.2007 wurde zum Schluss der grosse jüdische Gelehrte Maimonides zitiert, der das Kommen des Messias unter anderem damit verband, dass dieser den „Mikdasch“, das Tempelheiligtum, wieder aufbaut. Von dem Wiederaufbau des Tempels ist auch in religiösen Kreisen vor allem im heutigen Jerusalem immer wieder die Rede, doch wie dieser seinerzeit zerstörte Tempel tatsächlich aussah, weiss niemand so recht. Eine immerhin 312-seitigen Monographie befasst sich mit jenem „Bauwerk …, das als einziges in der Bibel ausführlich beschrieben wird, dessen Zerstörung ein Trauma für das jüdische Volk ist, das in seinem Wiederaufbau den Anbruch der messianischen Endzeit sehen würde“ [Naredi 7].

Der Wiederaufbau von Salomos Tempel

Es geht um Salomos Tempel, der in 1 Könige 6,2-38 ausführlich beschrieben ist. Doch wenn man sich näher mit dem Text beschäftigt und versucht, das Gelesene architektonisch oder zumindest in einen Grundriss umzusetzen, merkt man rasch, dass man dabei kaum einen Schritt weiter kommt, geschweige denn das Konzept dieses Tempels enträtselt. Mit Sicherheit ergibt sich, dass der Tempelbau dreigliedrig ist:

  • Eine „Vorhalle“ (1 K 6,3), hebräisch „Ulam“ AWLM, 4 Zeichen, Wertsumme 77, Sofitwert 637, gefolgt vom eigentlichen
  • „Tempel des Hauses“ (1 K 6,3), hebräisch „Héchál“ HJKL, 4 Zeichen, Wertsumme 65, und schliesslich
  • „das Allerheiligste“ (1 K 6,16), hebräisch „Devir“ DBJR, 4 Zeichen, Wertsumme 216, das îm selben Vers auch als „kodesch há-kadaschim“ QDSh HQDShJM bezeichnet wird. „Devir“ wird dabei auch mit „Redestätte“ übersetzt.

Mit diesen drei hebräischen Begriffen habe ich mich schon seit vielen Jahren beschäftigt, zumal sie zusammen 12 Konsonanten mit der Wertsumme 358 und dem Sofitwert 918 ergeben. Denn 12 ist eine Kreis- oder Zykluszahl, zum Wert 358 existiert der Titel MShJCh für den „Messias“ und zum Wert 918 existiert die Sequenz AWR HYWLM, was sowohl „Licht der Welt“ als auch „Feuer der Ewigkeit“ bedeuten kann. Doch eine wirklich zufriedenstellende Lösung habe ich nie gefunden, da zu viele Fragen offen blieben: Wo steht die Bundeslade, wo der Altar, wo ist der grosse Hof? Und wie steht es mit dem „Vorhang“ zwischen dem Hauptraum und dem Allerheiligsten, der für das massgebende Stiftszelt in Ex 26,31 ausdrücklich erwähnt wird, nicht aber im Buch der Könige?

Der gebührende Platz ist die Seele des Individuums

Im eingangs erwähnten „Leviathan“-Artikel ergibt sich aus den beiden mysteriösen Wesen „Leviathan“ und „Behemoth“, die im Buch Hiob ausführlich beschrieben sind, die Grundstruktur der Matrix der Seele und aus den ermittelten Wörtern eine totale Wertsumme, die dem hebräischen Begriff „mikdasch-meát“ für „das kleine Heiligtum“ entspricht. Die Seele des Menschen ist demnach der Ort, wo der Wiederaufbau des zerstörten Tempels zu erfolgen hat – und nicht ein geographischer Ort in Jerusalem oder sonstwo. Wo dabei das „Allerheiligste“, die „Redestätte“, hingehört, fand ich erst kürzlich heraus. In einem Fachbuch las ich, dass es im Dünndarm immer Geräusche (von der unaufhörlichen Verdaung) gibt, wenn der Dünndarm einmal wirklich still ist, ist die betreffende Person tot. Aufgrund dieser Erkenntnis konnte ich nun erstmals eine unerwartete Zuordnung in die von mir aufgedeckte Matrix der Seele vornehmen:

  • Das „Allerheiligste“ ist der Dünndarm, sein Inhalt, der nicht mit der Bundeslade verwechselt werden darf, ist der Nährboden.
  • Der „Tempel des Hauses“ ist das Blut beziehungsweise der Blutkreislauf, in den die verdauten Substanzen des Nährbodens „durch den Vorhang“ der Darmwand resorbiert werden. Was unverdaut bleibt, geht über den Dickdarm zum Mastdarm weiter und dann durch den Anus hinaus.
  • Die „Vorhalle“ ist die Lebenskraft, der die benötigte Lebensenergie über das Blut zugeführt wird.

Man kann also allegorisch den Nährboden als „Vater“, das Blut als „Mutter“ und die Lebenskraft als „Sohn“ bezeichnen, was ja in vielen Religionen so anzutreffen ist.

Die übrigen Elemente des Tempels wurden in der Matrix der Seele auf drei wesentliche Felder reduziert, die den Räumen wie folgt zugeordnet sind:

  • Die „Bundeslade“ (1 K 6,19), hebräisch „áron-berit“ ARWN BRJTh, 8 Zeichen, Wert 869, Sofitwert 1519, liegt zuunterst direkt am „Allerheiligsten“ an und enthält als Trägersubstanz (= Lade) die Lymphe, als Wirksubstanz (= Bund) das Knochenmark. Es handelt sich hier also um das Immunsystem, das bei aerober Lebensweise laufend durch den Nährboden regeneriert, bei anaerober Lebensweise dagegen unaufhörlich ausgeleert wird.
  • Der „Altar“ (1 K 6,20), aramäisch MDBCh, 4 Zeichen, Wertsumme 54, wird auf den echten, leidvollen „Opferaltar“ reduziert und dem Hauptraum, dem „Tempel des Hauses“, zugeordnet. Es handelt sich um die Galle, die durch den Nährboden aktiviert und hier mit dem Blut verbunden wird.

Diese drei Felder in der Matrix ergeben zusammen ebenfalls 12 Konsonanten mit der Wertsumme 923 und dem Sofitwert 1573, so dass der gesamte Tempelbau in der Matrix der Seele sechs Felder umfasst mit total 24 Konsonanten und der Wertsumme 1281 sowie dem Sofitwert 2491. Gematria: Die Zahl 24 verweist auf den Tageskreis der Sonne und darauf, das jeder Tag als völlig gleichwertiger Schöpfungstag anzusehen ist und nicht als irgendein besonderer Wochentag mit verschiedenen Bedeutungen und Wirkungen. Zum Wert 1281 existiert die hebräische Abbreviatur S“Th mit der Auflösung SThRJ ThWRH und der Bedeutung „Meine verborgene Tora“. Das ist also zugleich auch ein anderer Name für das wiedererbaute „Tempelgebäude“ im Inneren des Menschen. Der Wert 2491 lässt sich in 47 x 53 gliedern, zum Wert 47 existiert der Begriff MGD „meged“ für „Götterspeise“, zum Wert 53 der Begriff ChMH für „Wärme“, was im Zusammenhang besagt, dass durch die richtige, göttliche Speise, die Lebenswärme im Knochenmark regeneriert und damit zugleich auch der blutige Altar der Galle deaktiviert wird.

Ungeklärt bleibt nun nur noch der „grosse Platz“ in der Matrix der Seele oben links, der zusammen mit dem soeben vollständig beschriebenen Tempelgebäude den „Tempelberg“ belegt. Dieser grosse Platz oder Hof oder Garten beinhaltet vier Felder, die den Vier Elementen der betreffenden antiken Lehre entsprechen: „Wasser“, „Feuer“, „Luft“ und „Erde“. Viele Klostergärten und Schlosshöfe wurden nach diesem Prinzip gestaltet, so beispielsweise der Garten im spanischen Klosterschloss El Escorial nördlich von Madrid, der die vier Teile mit den Namen der vier Evangelisten bezeichnet, Allegorien also, die ebenfalls „zutreffend“ sind. Da mir das Alte Testament im Zusammenhang mit dem Tempelbau aber keine ausreichenden Informationen liefert, wie diese vier Felder adäquat zu benennen sind, verwende ich einen kabbalistischen Kunstgriff: Da das Allerheiligste DBJR geschrieben wird und aus vier Feldern gespeist wird, zwei der Atmung, zwei der Nahrung zugeordnet, ist es naheliegend, zwei Abbreviaturen mit der Struktur D“B – J“R zu bilden und entsprechende Auflösungen zu suchen. Da mir der reale Inhalt dieser Felder bekannt ist, kann ich aus einer jeweils grösseren Auswahl das Richtige herausfinden [beide Ashkenazi]:

  • D“B = DM BRJTh, 6 Zeichen, Wertsumme 656, Sofitwert 1216, bedeutet „Blut-Bund“ und betrifft den Nahrungsbereich mit den Kohlenhydraten und Fetten einerseits und den Eiweissen (Proteinen) andererseits. Dieser Sektor wird weltumspannend vom Judentum und der Rabbinerschaft beherrscht, was bereits aus dem Wert 656 hervor geht. Denn zu diesem Wert existiert die Sequenz BYLJ MDRSh für „die Herren der spitzfindigen Auslegung“ (des Alten Testaments). Der Wert 1215 lässt sich in 64 x 19 gliedern, zum Wert 19 existiert das bibelhebräische Wurzelverb JHD mit der Bedeutung „sich zum Judentum bekennen“ – und sei es auch nur unbewusst durch die (grundfalsche) Ernährung.
  • J“R = JWM RAShWN, 8 Wertzeichen, Wertsumme 613, Sofitwert 1823, bedeutet üblicherweise „Erster Tag“ und ist die Bezeichnung des Sonntags in der jüdischen Woche. Hier aber lautet die richtige Übersetzung „die erste Tageszeit“ und meint die beiden Zeiträume der Morgenröte und des Vormittags, die bis heute, durch die ewige Dominanz der jüdischen Welterklärung, völlig ohne Priorität sind und von anderen kulturellen Gepflogenheiten überlagert und werden. Diese beiden Felder aber sind identisch mit dem geheimnisvollen „Gral“ und seinem das Leben verlängernden, gesund machenden Inhalt, nach dem alle Welt vergeblich sucht.

Dieser vier Begriffe ergeben 14 Konsonanten mit einer Wertsumme 1269 und einem Sofitwert 3039. Zählt man diese zu den zuvor ermittelten Zwischentotalen hinzu, ergeben sich für die gesamte Tempelanlage der Seele 38 Konsonanten, die Wertsumme 2550 und der Sofitwert 5530. Gematria: Zum Wert 38 existiert des hebräische Verb JKCh „entscheiden, richten, das Richteramt ausüben“. Zum reduzierten Wert 255 existiert der hier völlig zutreffende Begriff MRJH für „Tempelberg“. Und zum reduzierten Wert 553 existieren die hebräischen Sequenzen BJTh NAMN für „der zuverlässige Tempel“ und DYTh WChKMH für „Wissen und Weisheit“, wobei DYTh auch „Gotteserkenntnis“ bedeutet.

  • Dirk Schröder, unabhängiger Privatgelehrter, CH-2502 Biel

LITERATURVERZEICHNIS: Ashkenazi, Shmuel, und Dov, Jarden, „Ozar Rashe Tevot. Thesaurus of Hebrew Abbreviations“, 600 Spalten, ohne Ort und Jahr, ISBN 965-17-0203-6 – Naredi-Rainer, Paul von, „Salomos Tempel und das Abendland. Monumentale Folgen historischer Irrtümer“, Köln 1994.

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Der

Samstag, 27. Januar 2007
Autor: Dirk Schröder

 

Vor etwas über zehn Jahren erlernte ich als Autodidakt die hebräische Schrift, um das Alte Testament in der Originalsprache studieren und kabbalistisch auswerten zu können. Ich vermutete damals nämlich, dass ich darin ein absolutes Weisheitswissen aufdecken würde, das anderswo in Prosa oder gar in deutscher Sprache nicht zu finden war. So lag es nahe, dass ich mir auch bald einmal den „Tenach“ (ThN“K: Tora = Gesetz, Nevi’im = Propheten, Ketuvim = Hagiographen) anschaffte. Noch heute arbeite ich nahezu täglich mit diesem vierbändigen Werk, das auf der rechten Seite jeweils den Urtext in hebräischen Konsonanten aufweist (mit entsprechender Vokalisation durch Punktierung), auf der linken Seite die deutsche Übersetzung von Leopold Zunz. Ich muss aber anmerken, dass die richtige Exegese nicht auf die Übersetzung achtet und auch nicht auf die Vokalisierung, sondern allein auf den zugrunde liegenden Konsonantentext abstellt. Für die Kabbala als Exegesemethode ist dies sowieso gar nicht anders möglich. Die Übersetzung benutze ich nur für den Einstieg in einen Vers und zum Auffinden von Referenzwörtern aus Wörterbüchern.

Das grösste aller denkbaren Preisausschreiben

Eine der biblischen Geschichten, die mich von Anfang an am meisten faszinierte, war das Buch Hiob, über das ich bereits einige Kommentarbücher besass und in dem mich vor allem die vielen und schier ungeheuerlichen, von Gott gestellten Fragen reizten. Denn Hiob konnte sie alle nicht beantworten, weshalb er resignierte und sich dem Schicksal hingab. Ein Vers im Buche Hiob aber, der sich in dieser Übersetzung möglicherweise nur bei Zunz findet und der mich von Anfang an ganz intensiv berührte, ist ein Preisausschreiben Gottes in Hi 41,3:

  • „Trete doch irgend wer Mir entgegen! Lohnen wollte Ich ihm mit allem, was unter dem Himmel Mein ist!“ [Zunz III 1152].

Ich beteilige mich seit jeher aus Überzeugung an keinem Preisausschreiben, keiner Wette und keinem Glücksspiel und gehe auch dem gesellschaftlichen Wettbewerb so weit wie nur möglich aus dem Wege, um nicht durch falschen Ehrgeiz, materielle Erfolge, äusseren Schein  und Zufallsglück verblendet zu werden. Doch diese gewaltige geistige Herausforderung in Hi 41,3 erklärte ich mir damit, dass „Gott entgegentreten“ bedeute, ihn in seinem wirklichen Wesen zu erkennen. Seit über zehn Jahren bin ich nun dieser „Spur“ gefolgt und von einem Irrtum in den anderen gefallen. Denn die, die das absolute Weisheitswissen besitzen und deshalb auch das wahre Wesen von Gott kennen, haben ihn nach allen Regeln der Kunst geschützt. Sie haben sich aber deshalb des Verbrechens an der Menschlichkeit schuldig gemacht, und zwar im höchsten Ausmasse, denn alle Probleme der Menschheitsgeschichte in Form von Krieg, Hunger, Elend, Versklavung, Erkrankung, Dahinsiechen, Hass, Feindschaft, Wettbewerb, Egoismus und blindem Wahn gehen allein auf die Unterdrückung dieses Wissen vor der Allgemeinheit durch eine winzige Minderheit zurück, die daraus Willkürmacht und materiellen Vorteil ableitet. Sie ist sich ihrer Herrschaft seit Jahrtausenden so sicher, dass sie glaubt, niemand könne ihr Geheimnis jemals ergründen. Wenn aber dieses Geheimnis von einem unabhängigen Dritten durch eigenes Studium aufgedeckt wird, dann geht diese satanische Willkürmacht erstmals zu Ende. So dachte ich und das war mein Ziel.

Der Weg, um hinter das göttliche Grundgeheimnis zu gelangen

Der Vers Hi 41,3 ist seltsamerweise eingebettet in die biblischen Erzählungen vom „Leviathan“, die von Hi 40,25 bis 41,26 reichen. Das sind, ohne das Preisausschreiben, stolze 32 Verse, die dieses seltsame Wesen beschreiben. Der Eindruck von ihm wird durch diese Beschreibungen äusserst negativ und genau so wird der Name „Leviathan“ denn bisher auch in der Literatur ausnahmslos gedeutet und verwendet.

Doch mit dem Leviathan allein ist es offenbar nicht getan: Vorangehend in Hi 40,15-24 wird nämlich ein anderes obskures Wesen beschrieben, das allerdings weit weniger in der breiten Öffentlichkeit bekannt ist: Der „Behemoth“! Von ihm heisst es in Hi 40,19: „Er ist der Erstling des Werkes Gottes“. Und auch sonst werden über ihn nur erquickliche Eigenschaften und Zustände berichtet, die man infolgedessen anstreben möchte.

Beim Preisrätsel von Hi 41,3, dessen Lösung offenbar das Paradies auf Erden verspricht, geht es somit aller Wahrscheinlichkeit darum, das Rätsel vom „Leviathan“ und vom „Behemoth“ in grundlegender Weise zu lösen. Dann erst kann man Gott erkennen, ihm entgegentreten und seinen umfassenden Segen empfangen. Diese hehre Ziel ist nun für alle erreichbar geworden.

Was „Leviathan“ und „Behemoth“ grundlegend bedeuten

Die hebräische Schrift, die nur aus Konsonanten besteht, stellt ja zugleich auch ein Zahlensystem dar, so dass jeder Buchstabe, jedes Wort, jeder Satz bewertet und damit auch Wörter zu Summen addiert werden können. Im Verbund mit dem ausgeklügelten Exegesesystem der Kabbala ergibt sich so eine geistige Methode der Grundlagenforschung, die alle anderen Wissenschaften blass erscheinen lässt. Nur auf diese Weise ist es möglich, das Geheimnis des Leviathan und des Behemoth zu enträtseln:

  • „Leviathan“. Dieser Name wird hebräisch LWJThN geschrieben, umfasst also 5 Konsonanten mit der Wertsumme 496. Dies ist nach 6 und 28 die dritte „vollkommene Zahl“ der Mathematik, doch soll dem hier nicht weiter nachgegangen werden, so dass nur das Prädikat „Vollkommenheit“ nachklingt. Bleiben nun Übersetzung und gewohnte Aussprache einmal unbeachtet, so lässt sich die Konsonantenbasis auch zweiteilig als LW-JThN erklären. Das aber bedeutet „für Ihn immerfliessend“, was ein Hinweis auf Gott („Ihn“) und dessen ewige Existenz ist. Damit aber kommt bereits verblüffender Weise das krasse Gegenteil der üblichen Leviathan-Deutung, die an der Oberfläche der Texte verharrt, zum Vorschein.
  • „Behemoth“. Dieser Name wird hebräisch BHMWTh geschrieben, umfasst also ebenfalls 5 Konsonanten, die indes die Wertsumme 453 verkörpern. Gematria: Zum diesem Wert existiert der hebräische Begriff ChThWK HZHB für „der goldene Schnitt“. Die Konsonantenbasis des Namens Behemoth lässt sich ebenfalls zweiteilig als BH-MWTh erklären. Das aber bedeutet „in ihr sterben“. Das muss also etwas mit dem ansonsten ja sakrosankten „goldenen Schnitt“ zu tun haben und steht ebenfalls im krassen Gegensatz zu dem Bild, das die betreffenden Verse im Buch Hiob über den Behemoth vermitteln. Ausserdem wirft die Übersetzung die Frage auf, welches Wesen oder Behältnis mit „in ihr“ gemeint ist.

Die Buchstabenstruktur 5 +5 = 10 verweist bereits auf die von mir aufgedeckte Matrix der Seele und die Beschreibungen „für Ihn immerfliessend“ und „in ihr sterben“ erklären tatsächlich die beiden Seiten dieser Seelenstruktur: Einerseits der ewige Zustrom der „Vier Elemente“ Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Kohlenstoff durch Atmung und Nahrung zum göttlichen Nährboden und andererseits dessen unaufhörliche Transformation in Geist, Gewebe und Lebenskraft durch die Resorption in den Blutkreislauf. Damit wird auch erstmals der eigentliche Sinn von Hi 40,19 verständlich, wo es zu Behemoth heisst: „Er ist der Erstling des Werkes Gottes“.

Ursprung in der chinesischen Philosophie

In meiner Schrift „Die Weltformel“ von 1995 habe ich auf Seite 125 eine damalige Erkenntnis prominent hervorgehoben: „Hinter dem Judentum, verkörpert durch die anonym tradierten Lehrsätze der Mischna, verbirgt sich das chinesische Weisheits- und Herrschaftswissen.“ Das gilt auch hier, denn „Leviathan“ und „Behemoth“, als tierähnliche Wesen irreführender Weise versinnbildlicht, entsprechen und illustrieren die komplementären chinesischen Begriff des „Yin“ und „Yang“, deren Erkenntnis in der westlichen Esoterik nicht weit über die „Gegensätze“ von „weiblich/männlich“ oder „dunkel/hell“ hinausgehen. Eine Hebräisierung und kabbalistische Analyse dieser beiden Begriffe bringt uns weiter:

  • „Yin“ ist direkt das hebräische Wort YJN mit den Bedeutungen „Auge“ oder „Quelle“. Ausserdem ist es der Name des 16. Konsonanten „Ájin“ im hebräischen Alphabet, der dem lateinischen Y entspricht und somit das „Zwei-Wege-Zeichen“ darstellt. Diese „weibliche, dunkle“ Seite entspricht nun dem „Leviathan“! Das stellt die gewohnten Dinge ganz schön „auf den Kopf“. Die „Quelle“ deckt sich mit meiner obigen Übersetzung „für Ihn immerfliessend“. Mit dem „Auge“ wäre das bisher so rätselhafte „Auge Gottes“ gemeint, das in der Lage ist, von den zwei möglichen Wegen den richtigen als Lebensweg zu wählen.
  • „Yang“ entspricht dem hebräischen Begriff YNQ mit der üblichen Aussprache „Ának“, womit ein biblischer Riese gemeint ist. Das hebräische Q lässt sich mit G und K tauschen, was hier der Fall ist. Das Sinnbild vom „Riesen“ passt ebenso zum biblischen „Behemoth“ wie zur chinesischen Metapher „männlich/hell“, obwohl man in die Irre geführt wird, wenn man zu fest an diesen beiden Vorstellungen festhält. Denn man darf nicht vergessen, dass dies auch die seelische Seite des Sterbens ist, wie oben aufgedeckt wurde.

Der chinesische Leviathan „Yin“ YJN hat den Äusseren Wert 130, Sofitwert 780, den Verborgenen Wert 126, den Totalen Wert 256 und den Grossen Wert 946. Der chinesische Behemoth „Yang“ YNQ hat den AW 220, VW 202, TW 422 und GW 759. Die Zusammenfassung zur kompakten „Seele“ ergibt damit folgende Summen: AW 350, Sofit 1000, VW 328, TW 678, GW 1705. Dazu ergibt die Gematria:

  • 1000 = die Seele als „Tausendjähriges Reich“; = DJNJ KShRWTh „Kaschrut-Gesetze“, das heisst die Reinheitsvorschriften des Judentums.
  • 350 = MChShB „mach’chév“ „Computer“, das heisst die Seele als Zählwerk des Lebens, des Lebensweges und der Lebensdauer.
  • 328 = ThW B-ShBT „der 15. Tag des Monats Schevat“ = „Neujahr der Bäume“. Dies ist einer der vier Jahresanfänge des jüdischen Kalenders und fällt dieses Jahr auf Samstag, den 3. Februar 2007. Dies ist, wie im Artikel „Das Palästina-Problem“ vom 23.1.2007 festgestellt habe, möglicherweise der Beginn des Wassermann-Zeitalters,  das heisst der Erlösung der Menschheit.
  • 678 = BYRWTh „Unwissenheit“; ChKMJM „die Weisen“ (des babylonischen Talmuds, die die Welt beherrschen); ALJPWTh HYWLM „Weltmeisterschaft“, für einem anders und richtig verstanden.
  • 1705 = ThHA HShMChH ShRWJH BBJThW „staunend die Freude, sich in Seinem Haus zu befinden“, nämlich im Heiligtum der Seele.

All diese Aussagen zur Vereinigung von Yin und Yang lassen sich somit gleichermassen auch auf die Zusammenfassung von Leviathan und Behemoth übertragen.

Vollständige Enträtselung des „Leviathan“

Wenn man nun aber die fünf hebräischen Konsonanten des LWJThN „Leviathan“ den fünf betreffenden Feldern der Matrix der Seele zuordnet, steht in jedem Feld lediglich ein Buchstabe, was nicht besonders aussagekräftig ist. Da hilft die gewaltige Abbreviaturen-Sammlung der jüdischen Schriftgelehrten weiter, die etwa 20′000 solcher Abkürzungen umfasst, deren Existenz und Gebrauch ausserhalb dieser Kreis aber nahezu unbekannt ist. Entsprechend der Strukturvorgabe lassen sich die drei Abbreviaturen L“W – J“Th – N’ bilden, zu denen sich folgende Auflösungen auswählen lassen [alle Ashkenazi]:

  • L“W = LYWLM WYD, 8 Zeichen, Wertsumme 256, Sofitwert 816, Bedeutung „für immer und ewig“. Das ist die eigentliche Erlösung, denn LYWLM entspricht hier dem „reinen Wasser“ und WYD der „freien Radikal“, die zusammen das Wasserstoffperoxid H2O2 als reine Lebenskraft bei der Einatmung in der Lunge bilden – sofern der Organismus nicht durch schädliche Nahrungsmittel vergiftet ist. Siehe „Yin“ YJN als „Zwei-Wege-Zeichen“.
  • J“Th = JWNThN ThRGM, 9 Zeichen, Wertsumme 1159, Sofitwert 2369, Bedeutung „Jonathan-Targum“, womit zwar üblicherweise die Übersetzung der Tora ins Aramäische durch Jonatán ben Usiél (1. Jh.) bezeichnet, was aber zugleich auch als „irrtümlich“ kritisiert wird. Das ist eine Denkfalle, denn gemeint ist die Nahrung durch Eiweiss (Proteine) und Kohlenhydrate/Fette. Die Konsonantenbasis ist hier deshalb richtig JWN-ThN Th-RGM zu lesen und bedeutet „Ioniens Schakal ‚steinigt’ dich“. Mit „Ionien“ sind die gottlosen Chaldäer gemeint, die Europa alle Kulturelemente brachten, um die Völker zu versklaven. Gemäss Habakuk 1,7 sind sie „ein furchtbares und schreckliches Volk, das selbst sein Recht und seinen Rang bestimmt“ [Einheitsübersetzung]. Der „Schakal“ ist hier ein Hinweis auf das hundeähnliche Tier des altägyptischen Totengottes Anubis, der selbst schakalköpfig war, gemäss meinen Forschungen aber eine Metapher ist für den Hefepilz, also ein einzelliges Lebewesen, das in Hefe und Sauerteig vorkommt und damit in Zopf und Brot, und das dann den Dickdarm des Menschen mit 10 hoch 14 Zellen kolonialisiert und von dort her seinen Ernährungsbedarf (= unverdaulich für den Menschen) diktiert. Das Verb „steinigen“, das im Alten Testament oft als grausame Strafe vorgeführt wird, ist in Wirklichkeit eine Metapher für das infolge seines 60-Prozent-Gehalts an Chlor schädliche Kochsalz, dessen weisser Kristall mühelos als „Stein“ bezeichnet werden kann. So kommt die kulturelle Errungenschaft „Brot und Salz“ quasi als „Grundnahrungsmittel“ zusammen, die die Seele vergiften und gottlos machen. Andererseits bedeutet diese Erkenntnis und ihre Umsetzung in den Lebensalltag den Anbruch einer Neuen Zeit. Das geht auch aus der Wertsumme 1159 hervor, denn hierzu existiert die hebräische Sequenz ShNTh AChTh für „Das Jahr Eins“ (Dn 9,1). Damit ist das apokalyptische „Ende der Zeiten“ und der völlige Neubeginn gemeint, was dem Beginn des Wassermann-Zeitalters entspricht (siehe oben).
  • N’ = NHR „nahar“, 3 Zeichen, Wertsumme 255, Bedeutung „Strom, Fluss“. Das ist der Nährboden der Seele, dem unaufhörlich die Schöpfung entspringt und die – je nach Ernährungslage – göttlich oder satanisch ist. Mit dieser Erkenntnis Gottes wird auch Hi 36,26 erstmals verständlich: „Siehe, Gott ist gross, unbegreiflich, Seiner Jahre Zahl unergründlich.“

Der „Leviathan“ ergibt aufgelöst somit 20 Konsonanten, die Wertsumme 1670 und den Sofitwert 3440. Gematria: Zum reduzierten Wert 167 existiert der hebräische Begriff MKNJZM für „Mechanismus“ und die Auflösung der Abbreviatur J“B in JWDYJ BJNH für „ich bin einsichtsvoll“, nämlich in den Mechanismus, der sich in diesem Teil der Seele abspielt. Zum reduzierten Wert 344 existieren die hebräischen Begriffe ShMD für „verheert, zerstört, vernichtet, gänzlich ausgerottet werden“ und RPJDJM „Refidim“, der Ort in der Wüste, wo Moses und die Kinder Israels auf Amalek stossen und mit ihm kämpfen (Ex 17,1-16).

Amalek

Doch im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung aufgrund des Bibeltextes wurde Amalek in Refidim nicht besiegt, denn das Kapitel schliesst ja mit dem Satz: „Krieg des Ewigen wider Amalek von Geschlecht zu Geschlecht“. Über die Identität und das Wesen des Amalek habe (nicht nur) ich schon viel herumgerätselt, zumal es von ihm in Num 24,20 in dunkler Sprache heisst: „Das erste der Völker ist Amalek und sein Ende – zum Untergang.“ Im hebräischen Original steht hier „gojim“, was nicht Völker, sondern „Heiden“ bedeutet. Das Wesen „Amalek“ entsteht also in dem Augenblick, wo ein Mensch gottlos wird, und endet, wenn er zu Gott zurückgefunden hat. Gottlos aber wird der Mensch durch unreine Nahrung, die sein Blut vergiftet und damit seinen Geist: Kochsalz (Halogen Chlor), Weizen (Eiweiss Gluten), Sauerteig (Hefepilz) und Milch (Enzym Katalase).

„Amalek“ wird YMLQ geschrieben und lässt sich als Komposition von zwei Abbreviaturen Y“M – L“Q erklären mit den AuflösungenYWNSh MLQWTh LPRT QTN, 16 Zeichen, Wertsumme 1480, Sofitwert 2130 und der Bedeutung „Strafe der 39 Geisselhiebe für jede kleine Einzelheit“. Zum reduzierten Wert 148 existiert der hebräische Begriff ChMJTs für „Salzfutter“, was die Zusammenhänge rasch erklärt. Und zum reduzierten Wert 213 existiert das Wort WZR „wazar“ für „Schuldbelasteter, der Verkehrte, Unehrliche“. Jeder, der Koch-salz oder andere chlorhaltige Lebensmittel (Olive, Olivenöl, Petersilie) zu sich nimmt, wird also unverzüglich zu „Amalek“ und damit gottlos. Er findet deshalb nicht den Weg ins gelobte Land, ins Paradies auf Erden, sondern erhält stattdessen Geisselhiebe (Dt 25,3), die unschwer als das Gift der Galle auszumachen sind, wodurch der Organismus auf anaerob umgestellt wird.

In der Matrix der Seele sind dem Feld der Galle auch das chemische Element Eisen Fe, Ordnungszahl 26, und die Qualität „trocken“ zugeordnet. Da die Galle somit durch das „Eisen“ = „Schwert“ metaphorisiert werden kann, wird nun auch Jes 27,1 erstmals verständlich: „An selbigem Tage [der Nahrungs-Sünde] ahndet der Ewige mit seinem Schwerte [Galle], dem harten [Knochenmark], grossen [Lymphe] und starken [Blut] an dem Leviathan, der flüchtigen Schlange, und an dem Leviathan, der gewundenen Schlange, und tötet das Krokodil im Meere.“ Mit dem „Krokodil im Meer“ ist hier der göttliche Nährboden, der „Strom, Fluss“, gemeint, denn hebräisch „tánnin“ für „Krokodil wird ThNJN geschrieben und bedeutet „dein Spross, dein Nachkomme“ – womit die laufende Erneuerung der Lebenskraft durch Nahrung und Atmung gemeint ist, die vom Nährboden der Seele ausgeht.

Vollständige Enträtselung des „Behemoth“

Auch das fünfbuchstabige hebräische Wort BHMWTh für „Behemoth“ lässt sich mit einer Komposition B“H – M“W – Th’ von Abbreviaturen erklären und wie folgt auflösen:

  • B“H = BAR HGWLH, 8 Zeichen, Wertsumme 252, bedeutet „der Brunnen der Verbannung/Diaspora“. Damit sind hier das Knochenmark und die Lymphe gemeint, die zusammen das Immunsystem bilden. Bei anaerober Lebensweise ist der Verbrauch dieser Reservekräfte irreversibel, das heisst ihre Regeneration ist ausgeschlossen, da der Organismus dauerhaft im hormonellen Ausnahmeprogramm lebt und die Lebenskraft von hier ihre begrenzte „fossile“ Energie bezieht. Das kommt auch in dem Begriff „Brunnen“ zum Ausdruck im Gegensatz zur grenzenlosen Quelle.
  • M“W = MShH WJShRAl, 9 Zeichen, Wertsumme 892, bedeutet „Moses und Israel“. Damit sind die Galle und das Blut gemeint. In meinem Artikel „Die wahre Identität des Gesetzgebers und Religionsstifters Moses“ habe ich nachgewiesen, dass dieser im Inneren die Galle verkörpert, im Äusseren den Satan. „Israel“, das vergiftete Blut der Heiden, wird also „in die Wüste geschickt“, angeführt vom Satan persönlich.
  • Th’ = ThMWRTh, 5 Zeichen, Wertsumme 1046, bedeutet „Gegenwert, Preis, Wandel, Änderung“. Damit ist die Lebenskraft gemeint, die ihre Energie aus dem Blut bezieht und deren Qualität – „Lebensqualität – damit von der Qualität des Blutes abhängt.

Der „Behemoth“ ergibt aufgelöst somit 22 Zeichen und die Wertsumme 2190. Zum reduzierten Wert 219 existiert die Auflösung der hebräischen Abbreviatur D“S in DJNJ SYWDH mit der Bedeutung „Gesetze der Mahlzeit“ – wobei D“S auf den Namen des Verfassers dieser Zeilen verweist. Diese „Speisegesetze“ sind völlig anderer Natur als die entsprechenden Kaschrut-Gebote, nach denen das Judentum unter der Kontrolle der Rabbiner sein Leben ausrichtet. Denn das Judentum lebt von seiner Ernährung her ebenfalls gottlos. Es sind Gesetze, die für die gesamte Menschheit Gültigkeit haben und die die eigentliche neue Universal-Religion darstellen, da nur auf diesem Wege die Umkehr möglich ist, die die Seele zu Gott zurückführt.

Das Kommen des Messias

Zur Frage über den Messias, „wie sich das Judentum die Person, das Wesen, das Wirken und den Zeitpunkt des Kommens eines solchen vorstellt“, wird im jüdischen Schrifttum auf entsprechende Aussagen des grossen jüdischen Gelehrten RaMBaM (Maimonides, 1135-1204) hingewiesen: „Kommen wird ‚ha-mélech ha-maschiach’ (= der gesalbte König) und das Königtum Davids an seinem gebührenden Platz mit seiner ehemaligen Macht wiederherstellen. Er baut dann den ‚mikdasch’ (= Heiligtum) und sammelt ein die Verstreuten Israels und alle Rechtssatzungen [die seit der Zerstörung ausser Kraft gesetzt sind] kehren in seinen Tagen wieder wie ehedem … Es gibt welche unter den ‚chachamim’ (= die Weisen), die sagen, vor seiner Ankunft käme ‚Elijahu ha-navi’ (= der ‚Prophet’), aber von allen diesen Sachen weiss kein Mensch, wie sie sein werden, solange sie nicht eingetroffen sind […]. Dunkel sind sie, und auch die chachamim haben keine [eindeutige] Überlieferung über sie.“ [Radday V].

Diese genannten Bedingungen werden hier nun erstmals erfüllt. Denn die 10 hebräischen Wörter, die aus der Auflösung der Namen „Lewiathan“ und „Behemoth“ resultieren, haben zusammen 42 Konsonanten, die Wertsumme 3860 und den Sofitwert 5630:

  • 42 = Diese Zahl verweist auf den bisher verborgen gebliebenen Gottesnamen mit 42 Buchstaben, der in der jüdischen Mystik als der heiligste von allen angesehen wird. Hier repräsentiert er nun die Matrix der Seele, die Wohnung Gottes.
  • 3860 = Zum reduzierten Wert 386 existiert die Auflösung der Abbreviatur YH“M in YJR HMLWKH mit der Bedeutung „Ort des Königtums“. Der oben zitierte „gebührende Platz“ ist also die Matrix der Seele, verkörpert durch die Allegorien von „Lewiathan“ und „Behemoth“.
  • 5630 = Zum reduzierten Wert 563 existiert der hebräische Begriff MQDSh-MYT „mikdasch-meát“ mit der Bedeutung „das kleine Heiligtum“. Damit ist der oben zitierte „Mikdasch“ gemeint, der kein äusseres Gebäude in der geographischen Dimension darstellt, sondern die vollendete Struktur der Seele.
  • Durch die zuvor aufgezeigten Ursachen der „Diaspora/Zerstreuung“ von Knochenmark und Lymphe infolge Einwirkung der Galle infolge schädlicher Nahrungsmittel können „die Verstreuten Israels“ wieder einsammelt werden.
  • Dadurch treten die Naturgesetze des aeroben Lebens wieder in Kraft, die willkürfrei für Gerechtigkeit, Frieden, Wohlstand und Gesundheit für alle Menschen sorgen.
  • Die Identität des oben zitierten „Elijahu“ wurde von mir im Artikel „Das Palästina-Problem wird erstmals vollständig enträtselt“ vom 23.1.2007 aufgedeckt und mit dem Gott Jahwe gleichgesetzt, der wiederum dem Nährboden der Seele entspricht. Dafür steht oben das hebräische Wort für „Strom, Fluss“ beim Namen Leviathan.

Die „Sachen“ sind nun also alle eingetroffen und die Herren Rabbiner und Chachamim können sich nun ein klares Bild von der Lage verschaffen. Im Zentrum von allem aber steht D“S, hier verstanden als hebräische Abbreviatur, deren Auflösung „die Gesetze der Mahlzeit“ bedeutet. Das ist der grundlegende Teil einer praktischen Theologie, für die es keine Priester und keine Mittler mehr benötigt und auch keine Heiligen Schriften.

  • Dirk Schröder, D.S., unabhängiger Privatgelehrter, CH-2502 Biel

LITERATURVERZEICHNIS: Ashkenazi, Shmuel, und Dov, Jarden, „Ozar Rashe Tevot. Thesaurus of Hebrew Abbreviations“, 600 Spalten, ohne Ort und Jahr, ISBN 965-17-0203-6 – Einheitsübersetzung, „Die Bibel. Altes und Neues Testament“, Stemberger, Günter, und Prager, Mirjam, Hrsg., Augsburg 1987 – Radday, Yehuda T., „Auf den Spuren der Para-scha. Ein Stück Tora. Zum Lernen des Wochenabschnittes“, Arbeitsmappe 5, Frankfurt/M 1995. Zunz, Leopold, (Übersetzer), „Die Heilige Schrift“, vollständiger, hebräisch vokali-sierter Text mit deutscher Übersetzung, in vier Bänden, Basel 1997

 

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