Das
Einleitung
Ende März 2007 sandte mir ein Bekannter aus
Deutschland einerseits einen achtseitigen Text „Das sogenannte
Voynich-Manuskript“ (ohne Autor, ohne Datum) zu, andererseits einen dies
betreffenden dreiseitigen Text mit dem Titel „Geheime Botschaft aus dem
Mittelalter“.
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Der achtseitige Text stammt, wie meine Nachforschungen ergaben, aus der
bekannten Homepage www.das-gibts-doch-nicht.info
und wurde im Januar 2007 von einem Herrn Erhard Landmann verfasst, der seinem
Text nach ein computerloser Senior ist, der befürchtet, dass man ihn wegen
seinen Aufdeckungen töten könnte. Er scheint 7 oder 8 Sprachen lesen zu können,
greift aber bei seinen Deutungsversuchen beständig auf das Altdeutsche zurück,
obwohl er zuvor klar betont, dass die deutschen Wörter erst seit Herrn Duden
eine geordnete, feste Struktur aufweisen. Das Altdeutsche kann somit recht
grosszügig nach Belieben zu Deutungen herangezogen werden. Als äusserst
stossend und dilettantisch muss zum
Beispiel sein Versuch angesehen werden, das bibelhebräische Wort ShMWAL für
„Schemuél“ (Samuel) als „Samuhel“ auszusprechen, um es naiv mit „Samen aus dem
Hel“ deuten zu können. Auf gleiche Weise vergewaltigt er JShRAL „Israel“ zu
„Israhel“, um es als „der Strahl aus dem Hel“ zu identifizieren. Und beim
„Heiligen Gral“ führt er „Gral“ etymologisch auf „Sangraal“ zurück, übersetzt
das mit „es sang der ra aus dem All“ und stellt daraufhin fest: „Einen Heiligen
Gral gab es nie. Eine üble Erfindung des Mittelalters.“ Pars pro toto: Wer
solch einen Unsinn verzapft, dessen ganzer Beitrag gehört ungelesen eingestampft.
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Dem dreiseitigen Text entnahm ich, dass die Geschichte der Entzifferungsversuche
dieses 232-Seiten-„Voynich“-Dokumentes „lang und opferreich“ sei und dass die
Entschlüsselungsexperten in aller Welt alle bekannten und geheimen Techniken
mit und ohne Computer eingesetzt hätten, um hinter das Geheimnis dieses
Dokumentes zu kommen – bis heute ohne Erfolg. Dadurch fühlte ich mich
angesprochen und herausgefordert.
Zwei Erfolg versprechende
Lösungsansätze
Ich besitze den dicken Wälzer „Codes, Chiffren & andere Geheimsprachen“ von Fred Wrixon mit dem Untertitel „Von den ägyptischen Hieroglyphen bis zur Computerkryptologie“. Darin ist tatsächlich Alles und Jedes und völlig Unerwartetes zu finden, eines aber nicht: die hebräische Schrift und ihre Verwendung durch die Techniken der Kabbala. Im 14-seitigen Wikipedia-Beitrag zum „Voynich-Manuskript“ findet man den Hinweis, dass dessen Geheimschrift auf einem Alphabet von 20 bis 30 Zeichen beruhe, dass es kaum Wörter mit mehr als 10 Zeichen und kaum welche mit weniger als 3 Zeichen gibt und dass initiale und finale Buchstabenformen anzutreffen seien, „also Sonderformen von Zeichen am Wortanfang und -ende, wie sie in semitischen Sprachen gebräuchlich sind.“ Tatsächlich umfasst das hebräische Konsonantenalphabet 22 Buchstaben plus 5 Schlussbuchstaben, also 27 verschiedene Zeichen, das längste Wort der Tora besteht aus 10 Konsonanten und im Hebräischen werden Konjunktionen, Präpositionen und Personalpronomen tatsächlich mit dem Wortstamm verbunden, dies sowohl als Präfixe wie auch als Suffixe.
Als Hebraist (Autodidakt) bin ich mit der „Ursprache“ des Hebräischen und seiner Grammatik sehr vertraut und ich bin in der Lage, alle Wörter aus allen Sprachen der Welt auf hebräische oder aramäische Wurzeln und Derivate zurückzuführen. Ausserdem beherrsche ich (als Autodidakt) inzwischen recht meisterhaft auch die Techniken der seriösen Kabbala der chaldäischen Schriftgelehrten, die mit dem emotionalen Firlefanz der chassidischen Kabbala – einem Schutzschild und Ablenkungsmanöver – nicht viel gemeinsam hat. Auf diese Weise kann ich exegetisch mittels eines einzigen hebräischen Wortes in Breiten und Tiefen gelangen, die jedem „normalen“ Sprachforscher verwehrt sind.
Im vorliegenden Falle des „Voynich-Manuskriptes“ vermute ich, dass ein hebräischer Urtext zugrunde liegt, der entweder durch das kabbalistische Permutationsverfahren des „AThBaSh“ oder des wesentlich geheimeren „Achas beta“ in andere Buchstabensequenzen umgewandelt wurde, so dass der Dechiffrieransatz „hebräische Sprache“ à priori auf den Holzweg zu führen scheint – obwohl er grundlegend richtig wäre. Die Richtigkeit meiner These liesse sich sehr schnell feststellen, wenn ich von interessierter Seite, die mit den entsprechenden Textaufschlüsselungen des Manuskriptes in identische Zeichen und deren Abfolgen versehen ist, als Berater hinzugezogen würde.
Doch aufgrund meiner Erfahrungen steckt die grundlegende Lösung zu Inhalt und Struktur in hebräischen Texten nie im Detail, sondern ist bereits in irgendeiner Weise im Titel der betreffenden Schrift verrätselt worden. Im Gegensatz zum monströsen „Bibelcode“ eines Michael Drosnin lässt sich auf diese Weise bereits aus den fünf hebräischen Titeln der Tora (Pentateuch, Fünf Bücher Moses) alles Wesentliche erkennen und aussagen. Dasselbe gilt für die hebräisch-aramäischen Titel der sechs Ordnungen des Talmud oder der vier Titel des Schulchan Aruch, um nur die wichtigsten Beispiele zu nennen.
Das „Voynich-Manuskript“
wird erstmals geknackt
Autor und Herkunft des Manuskriptes sind bis heute ebenso unbekannt wie die Zeit, in der es entstand. Über die Namen der Vorbesitzer existieren lückenhafte und für Laien kaum nachprüfbare Listen, zuletzt soll es sich im Bestand der Bibliothek eines 1865 gegründeten Jesuitenkollegs in der Villa Mondragone bei Frascati befunden haben. Der aus Litauen stammende Wilfrid Michael Voynich (1865-1930), ein US-amerikanischer Büchersammler und Antiquar, erwarb gemäss der Legende das unscheinbare Manuskript zusammen mit anderen Werken aus diesem Bestand im Jahre 1912, doch schwieg sich Voynich „zeitlebens über die genaue Herkunft des Manuskriptes aus“. Es existiert sogar die Theorie, „dass das Manuskript eine Fälschung von Voynichs Hand ist“. Voynich selbst versuchte nicht, den Text zu entschlüsseln, versandte aber ab 1919 Photokopien davon an Wissenschaftler, die er dazu für befähigt hielt.
Exegese 1: Als eine Schlüsselzahl ist also das Jahr 1912 anzusehen, wo das Manuskript mit dem Namen „Voynich“ erstmals in Verbindung gebracht wurde und so seinen bis heute gültigen Namen erhielt. Mit der Wertsumme 1912 aber existiert unter anderem die hebräische Sequenz MHDBQWTh BAWThJWTh HThPJLH [Gematrikon II 322] mit der Aussprache „mi-ha-devékut be-otijot ha-tefila“ und der Bedeutung „von der Anhänglichkeit/Treue in den Buchstaben des Gebets“. Das erste Wort, auch „deweikut“ ausgesprochen, bezeichnet „das Ideal der tiefen persönlichen Kommunion zwischen Gott und Mensch“, mit dem speziell für den gläubigen Juden „ein Anhalten vor Gott“ gemeint ist und nicht die „unio mystica“ der nichtjüdischen Mystik [Safran 20f.]. Die „Buchstaben“ könnten ein Hinweis auf das unentzifferbare Manuskript sein und das „Gebet“ ein Hinweis auf den eigentlichen Inhalt dieses Werkes. Es könnte sich also um die drei Tagesgebete der Juden handeln und im Kern um das Hauptgebet „schemone esre“ („Achtzehngebet“) mit seinen (tatsächlich 19) Lobsagungen, das täglich stehend gesprochen wird [Soetendorp 114]. Doch 1912 lässt sich auch auf 8 x 239 reduzieren, wobei die 8 als stehende Lemniskate die „Ewigkeit“ des Tageskreises verkörpert und zum Wert 239 das hebräische Wort GWRL „goral“ für „Los, Geschick“ existiert.
Exegese 2: Der anglizierte Name „Woynich“ (ursprünglich Wojnicz) lässt sich auf zwei aramäische Wörter zurückführen: (1) Aramäisch BWYJ „bu’é“ (doch ist die Vokalisierung „woj“ problemlos möglich) entspricht dem hebräischen ABYBWYWTh „ávábu’ot“ [Melamed 73] und bedeutet „Blattern, Geschwüre, Ex 9,9f.“ [Gesenius 7]. (2) Aramäisch NJJCh „najéách“ (die Vokalisierung „nich“ ist möglich) entspricht dem hebräischen NCh „nach“ und bedeutet „ruhend“. Der Name „Voynich“ bedeutet „ruhende Geschwüre“ und bezeichnet also ein gewaltiges Ausbruchspotential schlimmer, gar tödlicher Krankheiten. Gematria: Die aramäische Sequenz BWYJ-NJJCh hat die Wertsumme 166 und den Verborgenen Wert 972. Zum Wert 166 existiert der hebräische Begriff YLJWN „eljon“ für „der Höchste“, zum Wert 972 die aramäische Sequenz SPRA DTsNJYWThA für „das Buch der Geheimnisse“ und das hebräische Wort ATsJLWTh HNPSh für „Seelenadel“. Eine erste Annäherung erlaubt es also, das „Voynich-Manuskript“ als eine Arbeit von chaldäischen Schriftgelehrten anzusehen, die das offenkundige Geheimwissen, das in den Heiligen Schriften der Bibel verborgen ist, noch ein zweites Mal mit grossem Klamauk verrätselten.
Exegese 3: Der zweite Vorname von Woynich ist „Michael“. Das ist ein bibelhebräischer Name, zu dem es in Dn 12,1 heisst: „Und in selbiger Zeit wird auftreten Michael, der grosse Fürst“. Damit ist der „Erzengel Michael“ gemeint, der nur in Jud 9 mit diesem Titel auftritt: „Als der Erzengel Michael mit dem Teufel rechtete …“. Was aber die eigentliche Aufgabe des Erzengel Michael ist, geht nirgendwo aus der Bibel hervor, wohl aber aus dem Glossar im „Totennbuch des Islam“, wo es heisst: „Mika’il. Einer der vier Erzengel. Der Engel der Versorgung und Nahrung“ [Rahim 205]. Voynich hat erstmals 1919 Kopien des Manuskriptes veröffentlicht. Die Zahl 1919 lässt sich in 19 x 101 gliedern. Zum Wert 19 existiert das hebräische Wurzelverb JHD für „sich zum Judentum bekennen“, zum Wert 101 existiert der bibelhebräische Name MJKAL für „Michael“ mit der Bedeutung „Wer ist wie Gott?“ Ganz offenbar hat das „Voynich-Manuskript“ also einen apokalyptischen Inhalt.
Exegese 4: Der erste Vorname „Wilfrid“ lässt sich über die Fraktionierung wil–fr–id hebräisieren mit B-AL PR-YD mit der Wertsumme 387. Der hebräische Konsonant A (Aleph) ist ein Vokalträger und kann mit „i“ vokalisiert werden (hebräisch ASLM = „Islam“). Die Sequenz hat die Bedeutung „mit der Kraft des jungen Stiers der Ewigkeit“. Der „junge Stier“ ist hier eine Metapher für die Zeugungskraft und damit ein Hinweis auf das Knochenmark, die Samenbank. Die „Ewigkeit“ hingegen wäre eine Metapher dafür, dass das Immunsystem mit seinen beiden Bereichen Lymphe und Knochenmark sich beständig regenerieren kann, dass also der Organismus aerob lebt – ein gewaltiges Heilsversprechen für die seit ewigen Zeiten und bis heute anaerob, also unter Sauerstoffabschluss mittels Gärung, Fäulnis, Moder und Verwesung lebende Menschheit.
Zusammenfassung: Der Name „Wilfrid Michael Voynich“ lässt sich hebräisch in fünf Wörter zerlegen, die sich – wegen „Michael“ – somit dem rechten Teil der Matrix der Seele zuordnen lassen, dem „EVA“-Bereich, denn hier wird das Leben dauerhaft aus „Adams Rippe“ geschaffen und ernährt, was sündhaft ist mit den entsprechenden schlimmen Folgen für das Leben des Einzelnen. Zu EVA: In Wikipedia ist überraschender Weise zu lesen: „Mittlerweile hat sich aufgrund eines breiten Konsenses das sogenannte EVA (European Voynich Alphabet) etabliert.“ Wer das vertiefen möchte: http://www.voynich.nu/extra/eva.html. Ein schöner Zufall? Mit Sicherheit nicht, sondern hier werkeln auch Wissende mit und verhöhnen die ahnungslosen Forscher. Die obigen Ergebnisse lassen sich nun wie folgt zusammenfassend darstellen und der Seele zuordnen:
1. Wil-
B-AL „mit der Kraft“ (3) 33 – Lymphe
2. -frid
PR-YD „Stier der Ewigkeit“ (4) 354 – Knochenmark
3. Michael
„Wer
ist wie Gott?“ (5) 101 – Galle
4. Voy- BWYJ „Geschwüre“
(4) 88 – Blut
5. -nich NJJCh „ruhend“
(4) 78 – Lebenskraft
Diese fünf hebräischen Wörter umfassen 20 Konsonanten und die Wertsumme 654. Zum Wert 654 existiert der bibelhebräische Begriff ChQTh YWLM für „Weltzeitsatzung“, was besagt, dass die Welt eine neue, für alle gültige Zeitordnung erhält, die mit dem Kosmos synchron geschaltet ist. Andererseits geht aus dem Kontext hervor, dass das Blut „Geschwüre“ verursacht, sobald die Lebenskraft „unruhig“ (gemacht) wird. Durch die offenbar bevorstehende Apokalypse kommt also nur derjenige unbeschadet hindurch, der die Zusammenhänge versteht und seine Lebenskraft bei Bedarf „ruhend“ halten kann.
Die andere Seite der
Medaille
Nun fehlt noch eine Erklärung für die linke Seite der Matrix der Seele, die ja ebenfalls fünf Felder umfasst, jedoch nicht auf die „vier Qualitäten“ (EVA) abstellt, sondern auf die „vier Elemente“. Eine Lösung hierzu findet nur der Hebraist und Kabbalist.
Denn „das geheimnisvollste Manuskript aller Zeiten“ (so im „Harpers“ bereits im Jahre 1921 bezeichnet) heisst ja nicht allein „Voynich“, sondern dazu gehört das Wort „Manuskript“. Ein Blick in das hebräische Wörterbuch weist unter dem Stichwort „Manuskript“ das hebräische Wort KThB-JD „ketáv-jad“ nach [Langenscheidt HWB 435], wörtlich also „Handbuch“. Es besteht aus fünf Konsonanten und ergibt damit die alphabetische Grundstruktur der linken Seite der Matrix der Seele. Da aber ein Konsonant pro Feld keine grosse Aussage vermittelt, greifen wir zu der riesigen Sammlung hebräischer Abbreviaturen [alle Ashkenazi] und suchen dort Auflösungen nach der üblichen Verrätselungs-Technik der chaldäischen Schriftgelehrten:
K“Th löst sich (unter vielen Möglichkeiten) auf in KThR ThWRH (Wert 1231) mit der Bedeutung „die Krone der Tora/des Gesetzes“. B“J löst sich (unter vielen Möglichkeiten) auf in BGDJ JShY (Wert 399) und bedeutet „in meinem Glück ist Rettung/Heil“. Und bei D’ schliesslich wird unter vielen Möglichkeiten sofort DBRJ (Wert 216) ausgewählt mit der Bedeutung „Worte“. Diese fünf Wörter werden nun dem linken Teil der Matrix der Seele wie folgt zugeordnet:
1.
KThR „Krone“ (3) 620 – reines Wasser
2.
ThWRH „Tora/Gesetz“ (4) 611 – freies Radikal
3.
BGDJ „in meinem Glück“ (4) 19
– Eiweiss (Proteine)
4.
JShY „Rettung, Heil“ (3) 380 –
Kohlehydrate, Fette
5.
DBRJ „Wörter“ (4) 216 – Nährboden (Gottes Wort)
Die beiden ersten Wörter, die zusammen eine Abbreviatur ergeben, sind Ausdruck für „Wasser“ und „Feuer“ und bilden zusammen den „Heiligen Gral“, zu dem der Menschheit bisher der Zugriff verwehrt war. Die Positionen 3 und 4 sind die Ebene der Nahrung, die durch den Eingriff des Erzengel Michaels inhaltlich erstmals völlig neu bestimmt wird, so dass alle teuflischen Nahrungsmittel und „Nahrungsergänzungen“ erkannt und nachhaltig eliminiert werden. Aus der Summe dieser atomaren und molekularen Nano-Grössen ergibt sich der Nährboden, der bisher durch die Galle satanisch böse war und die ganze Seele vergiftete und damit auch den Geist („Gott ist tot“). Durch die Neubestimmung der richtigen Lebensmittel für die Menschheit wird der Nährboden belebt und damit auch die Seele von anaerob auf aerob umgeschaltet („bekehrt“) und so radikal und für alle Zeiten vom Bösen befreit.
Der vollständige Titel
„Voynich-Manuskript“
Die fünf Wörter der linken Seite ergeben eine Wertsumme 1846 und zusammen mit den fünf EVA-Wörtern der rechten Seite die Totalsumme 2500 mit 38 Konsonanten. Eine komplette kabbalistische Durchrechnung aller zehn Wörter ergibt noch folgende weitere Totalisierungen: Verborgener Wert 5550, Totaler Wert 8050 und Grosser Wert 18888. Das sind höchst ungewöhnlich „runde“ Ergebnisse. Gematria: Zum Wert 38 existieren die hebräischen Begriff ChL für „Profanes, Gemeinbesitz“ und LCh „léách“ für „Lebenskraft, Frische, Feuchtigkeit“. Zum reduzierten Wert 250 existiert das Wort TsDWQJM für „Sadduzäer“, womit diejenigen gemeint waren, die streng nach der Tora und nicht nach dem Talmud lebten und die deshalb ausgerottet wurden. Das Voynich-Manuskript aber beginnt in der Matrix der Seele oben links und verkörpert damit das Denken der Sadduzäer, was auf Deutsch „die Gerechten“ bedeutet. Zum reduzierten Wert 555 existiert der Begriff ThQNH für „Reform“, die bereits überfällig war und nun kommt. Zum reduzierten Wert 805 existieren die Begriffe BShNTh HJWBL für „im Jubeljahr“ und QRN-HShPY für „Füllhorn“, womit hier aber ganz konkret der substantielle Segen der Morgenröte gemeint ist. Die gewaltige und kabbalistisch sehr auffällige Zahl 18888 lässt sich auf 24 x 787 reduzieren, das heisst: 24 ist eine numerische Metapher für den Tageskreis der Sonne, zum Wert 787 existiert der hebräische Begriff HMShJB NPSh für „die Wiederherstellung der Seele“. Das sind alles Worte, die hier für sich selbst sprechen.
Soweit eine erste kabbalistische Annäherung an dieses angeblich „geheimnisvollste Manuskript der Welt“. Aus meiner Sicht ist die Entschlüsselung des hebräischen Alten Testaments ganz erheblich geheimnisvoller, rätselhafter und schwieriger.
Das Grundmuster des Geistes
Abschliessend möchte ich zum Inhalt des Manuskriptes nur auf einen einzigen Tatbestand verweisen, der meine obigen Aufdeckungen untermauert. In Wikipedia heisst es zur „kosmologischen“ Sektion des Manuskriptes: „Besonders bekannt ist die sogenannte ‚Rosettenseite’ (f85v-f86r), die auseinandergefaltet eine quadratische Anordnung von neun miteinander verbundenen ‚Rosetten’ zeigt.“ Meine spontane Annahme, worum es sich dabei handelt, wurde bestätigt, als mir die betreffende Seite (http://voynich-ms.de/wiki/Bild:Schatzkarte.jpg) vorlag: Es ist das 3 x 3 = 9-Felder-Quadrat des Saturn, das dem von mir aufgedeckten Grundmuster des Geistes entspricht, wozu es dort aber heisst: „Die genauen Spielregeln sind leider (noch) nicht entziffert.“ Wer diese Spielregeln jedoch kennenlernen möchte, lese in meinen Publikationen der letzten 12 Monate nach.
Befinden wir uns vor der Apokalypse?
Der Name "Voynich", der dem Manuskript verliehen wurde, lässt sich durch zwei aramäische Wörter erklären als "Geschwüre, ruhend" und systemisch in der Matrix der Seele dem Blut und der Lebenskraft zuordnen. Das konnte ich aufdecken, weil nun das "Voynich-Manuskript" plötzlich wieder "in" ist und mit seiner Rätselhaftigkeit auf allgemeines Interesse stösst. Ist das gewollt? Was hat das zu bedeuten? Was wäre der "worst case", der schlimmste, denkbare Fall?
In der nicht viel später untergegangenen Zeitschrift CODE fand sich in der Ausgabe 4/1995 auf Seite 32 eine unmissverständliche Aussage von Prinz Philip Mountbatten (dem Gemahl der englischen Queen) vom August 1988, die seinerzeit von der deutschen Presseagentur zitiert worden war: "Falls ich re-inkarniert werde, möchte ich gerne als tödlicher Virus zurückkehren, um zur Lösung des Problems der Überbevölkerung beizutragen." Ich hätte diese furchtbare, menschenverachtende Drohung vergessen, wenn ich nicht zufällig im Internet auf den kostenlosen 139-Seiten Report "Das Medienmonopol. Gedankenkontrolle und Manipulationen" von M.A. Verick (2006) gestossen wäre. Und innerhalb dieser schier unglaublichen Aussagen und Feststellungen fand ich die Behauptung: "80% der Weltbevölkerung sind heute bereits überflüssig". Und in einer Ausgabe der Internet-Publikation "MaxNews" von Ende März 2007, die mir zugesandt wurde, fand ich einen Artikel, in dem behauptet wurde, Ted Turner, der Gründer der CNN, hätte gesagt, "95 Prozent (der Weltbevölkerung) müssen verschwinden". Diese Aussagen verweisen auf apokalyptische Dimensionen, betreffen aber wohl in erster Linie die Bevölkerung des Westens, die angesichts der globalen Entwicklung weitestgehend ohne nachhaltige Perspektiven ist.
● Dirk Schröder, unabhängiger Privatgelehrter, CH-2502 Biel
LITERATURVERZEICHNIS: Ashkenazi,
Shmuel, und Dov, Jarden, „Ozar Rashe Tevot. Thesaurus of Hebrew Abbreviations“,
600 Spalten, ohne Ort und Jahr, ISBN 965-17-0203-6 – Gematrikon, Jerusalem 1990, Band I:
Von 1 bis 1000, 649 Seiten; Band 2: von 1001 bis 3000, 518 Seiten – Gesenius, Wilhelm, „Hebräisches und
aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament“, unveränderter Neudruck der
17. Auflage von 1915, Berlin-Göttingen-Stuttgart 1992 – Langenscheidt, „Taschenwörterbuch
Hebräisch“, von Jaacob Lavy, 5. Auflage, Berlin und München 1996 – ders. „Handwörterbuch Deutsch-Hebräisch“, von
Jaacob Lavy, 1. Auflage, Berlin und München 1980 – Melamed, Esra Tsion, „Dictionaire
Arameen-Hebreu“, Paris 1992. In diesem Werk werden alle aramäischen Wörter des
babylonischen Talmuds in die hebräische Sprache übersetzt. – Rahim, Imam’Abd ar-, „Das Totenbuch des Islam“, Bern und
München 1981 – Safran,
Alexandre, „Die Weisheit der Kabbala“, Bern 1988 – Soetendorp, Jacob, „Symbolik der
jüdischen Religion. Sitte und Brauchtum im jüdischen Leben“, 2. Auflage,
Gütersloh 1963 –