Das

Mittwoch, 29. August 2007
Autor: Dirk Schröder


 
Was ist mit dem „verlorenen Meisterwort“ gemeint? In einer esoterischen Schrift heisst es, die Christen hätten „durch ihre Priester keine weiteren echten Wunder zu Stande gebracht; denn sie hatten das Wort verloren.“ Ferner wird hierzu ausgeführt, dass „das allmächtige Wort … von Enoch durch zwei Dreiecke reinsten Goldes bezeichnet wurde … Dieses Wort ist … vollständig aus Konsonanten zusammengesetzt. Daher zweifeln wir, dass irgend einer von ihnen seine Aussprache bemeistert hat.“ [Blavatsky „Isis“ II 870f.]. Das bedeutet, dass das verlorene Meisterwort bis heute noch nicht aufgedeckt werden konnte. Doch lassen wir uns davon nicht beirren, denn die soeben zitierten Aussagen führen uns weiter und zum Ziel.

Die Geheimwissenschaft und die Kraft


Der einzige Name, der in den oben zitierten Sätzen vorkommt, ist „Enoch“. Ein Esoteriker wird da gleich an das 614-Seiten-Buch „Die Schlüssel des Enoch“ von J.J. Hurtak erinnert.

Dieser „Enoch“ aber, der dem griechischen „Hermes“ (Hermes Trismegistos) entspricht, ist der bibelhebräische Name für den Erstgeborenen Kains (Gn 4,17), des Mörders seines Bruders Abel. Der „Enoch“ hat also etwas mit dem „Bösen“ schlechthin zu tun. Der Name „Enoch“ wird hebräisch (hier lateinisch transkribiert) ChNWK geschrieben und eigentlich „Chánoch“ ausgesprochen [Gesenius 244], was Martin Luther in seiner Bibelübersetzung wohl als zu schwierig für die deutsche Aussprache empfand. ChNWK geht auf das bibelhebräische Wurzelverb ChNK zurück mit der Bedeutung „einweihen“. Dazu existiert auch die Ableitung „chánukka“ für „Einweihung“.

Die Konsonantenbasis ChNWK = „Enoch“ lässt sich jedoch kabbalistisch auch als eine Konstruktion aus den beiden hebräischen Abbreviaturen Ch“N W-K’ erklären:

Ch“N löst sich auf in ChKMH NSThRTh und bedeutet „die Geheimwissenschaft“.
            W-K’ löst sich auf in W-KWCh mit der Bedeutung „und die Kraft“.

Es geht also bei „Enoch“ um das geheim gehaltene Wissen von der „Kraft“ schlechthin. Damit aber kann im Kontext nur die kosmische Lebensenergie gemeint sein, die von der Esoterik auch als „freie Energie“ bezeichnet wird – ohne dass deren Geheimnis bis heute enträtselt werden konnte. Denn darüber wissen nur, wie uns das Verb ChNK verrät, nur die in dieses Geheimnis „Eingeweihten“ richtig Bescheid. Das aber sind nur ganz Wenige.

Die Symbolik der „zwei Dreiecke reinsten Goldes“


Diese verborgene und geheime Kraft wird, so der zitierte Text, nicht nur durch ein verloren gegangenes „Wort“ bezeichnet, sondern auch „durch zwei Dreiecke reinsten Goldes“ symbolisiert. Das aber ist doppelter Symbolismus.

Einerseits geht es um die antike esoterische Lehre von den Vier Elementen. Bei dem Dreieck mit der Spitze nach unten handelt es sich um „Wasser“, wissenschaftlich um das reine Wasser H2O, bei dem mit der Spitze nach oben um „Feuer“, wissenschaftlich um das freie Radikal O1, also den sehr reaktiven atomaren Sauerstoff. Beide zusammen aber ergeben unbekannter Weise den „Heiligen Gral“, wissenschaftlich ausgedrückt das Wasserstoffperoxid H2O2, das die reine aerobe Lebenskraft der Seele darstellt. Für die Menschheit ist dies gleichbedeutend mit der Erlösung vom Bösen.

Andererseits ist das erwähnte „Gold“ dabei eine Metapher für die (göttliche) „Liebe“, zumal „Feuer und Wasser“ hier auch durch die Allegorien „Amor und Psyche“ verkörpert werden. Aus wissenschaftlicher Sicht entspricht das Gold dem betreffenden chemischen Element, das durch „Kernfusion bei Zimmertemperatur“ entsteht, wenn überschüssige Teile des in der Lunge beim reinen Einatmen erzeugten Wasserstoffperoxids im Immunsystem der Seele und dort im Knochenmark gespeichert werden, entweder zur Regeneration desselben oder für den Gebrauch als Lebenskraft im weiteren Verlaufe des jeweiligen Tages.

Das auf diese analytische Weise gefundene „Wasserstoffperoxid“ ist zwar tatsächlich bereits die endgültige und sachliche Lösung des Rätsels, doch ist es gleichwohl nicht das „verlorene Meisterwort“, da dieses ja  „vollständig aus Konsonanten zusammengesetzt“ sein muss. Es wird sich dabei also um eine Sequenz handeln, die auf dem hebräischen Alphabet  basiert, das ja nur aus 22 Konsonanten besteht. Doch der hebräische Begriff „émer“ AMR für „Wort“ bedeutet auch „Spruch“, so dass das gesuchte „Wort“ gegebenenfalls auch aus einem Satz bestehen kann. Diese verloren gegangene Sequenz „bemeistern“ kann also offenbar nur ein Meister der Kabbala, der zugleich des Hebräischen mächtig ist.

Europa und der Stier


Am 24.8.2007 bin ich im Zusammenhang mit den beiden Felder „Wasser“ und „Feuer“ in der Matrix der Seele spielerisch auf die griechische Göttersage „Europa und der Stier“ gestossen. Der „Stier“, der das „Wasser“ verkörpert, ist eine Gestalt, die der griechische Göttervater „Zeus“ angenommen hat, um sich der phönizischen Königstochter „Europa“ zu nähern und sie nach Kreta zu entführen, wo sie ihm drei Kinder gebar. Diese „Europa“ aber als Allegorie entspräche dann beim vorgenannten Schema dem „Feuer“, mithin dem freien Radikal, also der ewigen kosmischen Lebenskraft und damit dem universellen Heilmittel. Das ist jedoch für die Menschheit bisher seit 6000 Jahren reine Utopie gewesen.

Denn das modernhebräische Wort für „Europa“ wird AJRWPH geschrieben mit der Aussprache „éropa“ und dem Wortwert 302. Die Konsonantenbasis lässt sich auch als „nicht heilbar“ deuten. Zum Wert 302 existiert das bibelhebräische Wurzelverb QRB mit der Bedeutung „feindlich nahen“ und der Ableitung „Kampf, Krieg“. Das ist das historisch bekannte Schicksal Europas seit Anbeginn, das heisst seit 524 v. Chr. Doch ein weiteres hebräisches Wort mit dem Wert 302 ist DRK HChKMH, was „der Weg der Weisheit“ bedeutet. Dieser Weisheitsweg aber bedeutet heute die Rettung Europas vor dem drohenden Untergang, denn völlig zutreffend heisst es: „Wenn Europa, wenn die Welt noch zu retten sind, dann nur über eine neue geistige Idee.“ [Plichta I 442].

Das „verlorene Meisterwort“ hat also offenbar etwas mit der Erlösung des bisher unheilbaren Europas durch ein neues geistiges Konzept zu tun. Betrachten wir deshalb zunächst die  legendäre „Entstehung Europas“ in der griechischen Mystik etwas genauer.

Zeus, der Göttervater

In einem Buch über die Götter Griechenlands heisst es von Zeus: „Er ist der allerhöchste Gott. Kein Sterblicher hat je sein Antlitz geschaut, keiner kennt seinen wahren Namen. Unsichtbar und verborgen, sieht er alles, weiss er alles. Er lenkt die Welt nach seinem Gesetz, ein schweigender Schiffsherr am Steuer. Er allein unter allen Göttern ist frei … Er schickt die Hagelwetter und die Schneestürme … Er schickt den sintflutartigen Regen, der die Welt zu ertränken und den Urgewässern zurückzugeben scheint … Im Weltall gibt es ausser dem Schicksal keine höhere Macht als ihn … Zeus ist der oberste Herr. Reichtum, Macht, Glück, alle Güter erwarten die Menschen von ihm. Er gibt die Tage und die Nächte, er gibt die Jahreszeiten, er gibt die Gesundheit, Leben und Tod des Kämpfers gehören ihm. Er schafft die Krieger, er schafft die Weisen … Also herrscht Zeus der Unerforschliche

Der Herr der Götter ist ein gewaltiger Lebenserzeuger … Er verführt, befruchtet, verlässt … Lange werden seine Eintagsgeliebten jammern und stöhnen, doch keine bedauert, die Lust eines Gottes geteilt und von ihm einen Sohn empfangen zu haben, dem ein grosses Schicksal bevorsteht …

Das Warten auf die Gerechtigkeit des Zeus währt lange. Warum prasst der schlechte Reiche im Genusse seiner ungerecht erworbenen Güter? Warum irrt der brave Bürger in der Verbannung umher und bettelt um Brot? Warum stolziert der meineidige, pflichtvergessene Beamte an der Spitze des Festzugs? Warum kommt der Unschuldige auf dem Pfahl um, inmitten der allgemeinen Verachtung?

Zeus enttäuscht nicht den Glauben dessen, der zu warten weiss … Die Könige, die Geschenke fordern, die Richter, die das Urteil beugen, die Reichen mit den harten Herzen – Zeus wird sich eines Tages erheben und sie alle zerschmettern. Er erhebt sich wie ein gewaltiger Frühlingswind, der plötzlich das schwarze Gewölk vom Himmel vertreibt und der Welt die Klarheit wiedergibt.“ [Bonnard 39ff.].

Das Geheimnis der „Europa“

Wenn das Paar „Europa und der Stier“ – was ich hier erstmals aufdecke – identisch ist mit der esoterischen Symbolik der Elemente „Feuer und Wasser“, dann ist Zeus nicht wie oben zitiert der allerhöchste Gott, ist nicht der einzige freie unter den Göttern und ist nicht der, der die Welt nach seinem Gesetz lenkt. Denn Zeus ist der „Stier“ und ist das Element „Wasser“, und damit – wie „Stier“ und „Wasser“ – nur der Träger der eigentlichen Schöpferkraft. Und bei dieser muss es sich damit um die „Europa“ handeln. Im obigen Zitat heisst es von Zeus: „Im Weltall gibt es ausser dem Schicksal keine höhere Macht als ihn“. Das bestätigt meine soeben getroffene Feststellung und besagt zugleich, dass „Europa“ die bisher unbekannte „Schicksalsmacht“ ist, die über dem Zeus steht, die bereits mit dem Element „Feuer“ identifiziert wurde und dieses wiederum mit dem freien Radikal O1, das „allein unter allen Göttern frei“ ist und der „freien Energie“ entspricht.

Diese Verwechslung von Wirksubstanz und Trägersubstanz hat sich bis zum heutigen Tage in der westlichen Wissenschaft erhalten. Denn dort wird von der „Wasserkraft“ gesprochen, von der „Wasserstoffbombe“, doch in allen Fällen ist damit der Sauerstoff gemeint, genauer: das freie Radikal O1, der atomare Sauerstoff, die pure göttliche Lebenskraft, die von Wissenschaft und Technik in schwerster Weise missbraucht wird.

In der griechischen Sage wird die „Europa“ als „die Tochter eines Königs aus Phönizien“ bezeichnet, von der es heisst, dass „diese Tochter Asiens … einem neuen Erdteil ihren Namen Europa gibt“ [Bonnard 53]. Der Bann oder Fluch der „Unheilbarkeit“, der über den Erdteil „Europa“ verhängt und in seinem Namen verewigt wurde, ist also auch damit verbunden, dass Europa seit Anbeginn nie selbständig, sondern immer nur ein verkapptes asiatisches Kolonialgebilde war, das heisst abhängig vom Handelsvolk der Phönizier, das aus dem heutigen Libanon („Das Zedernland“) stammt und sich in Europa unter laufend wechselnden Identitäten verbirgt. Wie ich in meiner Schriftenreihe „Der Ewige Bund“ in der Ausgabe Nr. 72 vom 9. August 2006 mit dem Titel „Das Ende der Super-Legende ‚Rothschild’“ nachgewiesen habe, lässt sich der „byzantinisch“ anklingende Name „Rothschild“ auf zwei hebräische Wörter zurückführen mit den Bedeutungen „vertreiben, wegtreiben“ und „irdisches Leben“ mit der Bedeutung „Unterdrückung der Lebenskraft“, wodurch „sich die Geldkraft ungeniert, skrupellos und gnadenlos entfalten kann: Kaufkraft statt Lebenskraft“ (Seite 2). Mit diesem „anaeroben“ Leben, durch das das göttliche Wasserstoffperoxid mit allen verfügbaren Mitteln willkürlich unterdrückt wird, kommt auch der eigentliche Fluch zum Vorschein, der auf „Europa“ lastet und sich von hier über die Kolonialisierung in alle Welt verbreitete.

Das „Rückwärtslesen“ von „STIER–EUROPA“


In der Buchstabenmystik existiert die systematisierte Bildung von so genannten „Palindromen“, also Worten oder Buchstabenfolgen, die man ebenso gut von vorne wie von hinten lesen kann. Durch sie soll es unmöglich werden, das Geheimnis einer Buchstabenfolge durch „Rückwärtslesen“ zu enträtseln [Dornseiff 63].

Die paarige Begriffsfolge „Stier-Europa“ ist kein Palindrom und eignet sich somit prinzipiell dazu, das ihr innewohnende Geheimnis durch „Rückwärtslesen“ zu enträtseln. Das soll hier nun praktiziert werden: Durch retrogrades Lesen ergeben sich die Buchstaben APORWE–REITS. Lässt man den Bindestrich einmal weg, ergibt sich eine buchstäbliche Hebräisierung A-PWR W-YRA-YTs  (YRA ist Aramäisch für Hebräisch DPNH „dáf’nah“) mit der Bedeutung „Mein Schicksal (Los) und der Lorbeer-Baum“.

Das aber, in seiner hebräischen Konsonantenform, ist das gesuchte „verlorene Meisterwort“, das hier nun erstmals aufgedeckt wird.

Denn weiter oben wurde zitiert, dass es ausser dem „Schicksal“ keine höhere Macht gäbe als „Zeus“, der auch durch den „Stier“ und das „Wasser“ symbolisiert wird. Mit „mein Schicksal“ ist also das „freie Radikal“ O1 gemeint, die göttliche Schicksalsmacht schlechthin, die noch mächtiger ist als die Kraft des reinen Wassers. Für dieses „Wasser“ wiederum, ausgedrückt durch den retrograden (himmlischen) „Stier“, tritt nun symbolhaft der „Lorbeer-Baum“ in Erscheinung. Vom „Lorbeer“ aber heisst es: „Symbol des Sieges, des Friedens und (als immergrüne Pflanze) der Unsterblichkeit … Der Lorbeerbaum galt als heilbringend und entsühnend[Lurker 410]. Doch dieser Lorbeer kann seine segensreiche Wirkung nur entfalten, wenn das „Lebenslicht“ des freien Radikals in ihm enthalten ist. Das geht auch aus dem Wort „Lorbeer“ hervor, wenn man es hebräisiert. Dann ergibt sich nämlich L-AWR-BAR, ausgesprochen „l-or-beér“, mit der Wertsumme 440 und der Bedeutung „für das Lebenslicht des Brunnens“. Mit dem Brunnen ist hier die „Seele“ des Menschen gemeint, deren Kraft erschöpfbar ist wie der Vorrat eines Brunnens, weshalb sie täglich wieder mit dem „freien Radikal“ neu „aufgetankt“ werden müsste, wenn man „ewig“ und vor allem „ewig gesund“ leben möchte. Bei anaerober Lebensweise aber ist diese Regeneration und damit die „Kerngesundheit“ nicht möglich. Gematria: Zum Wert 440 existiert der hebräische Begriff HNPShH „há-nepaschah“ für „Naturbeseelung“.

Die Erfüllung des „Symbols

Zum „Symbol“ heisst es: „Im ursprünglichen Sprachgebrauch war der Sinn des griechischen Wortes ‚symbolon’ der eines Erkennnungszeichens. Wenn zwei Freunde für längere Zeit oder für immer voneinander schieden, so zerbrachen sie eine Münze, ein Tontäfelchen oder einen Ring; kam nach Jahren jemand von der befreundeten Familie zurück, so konnten die zusammengefügten Teile (symbállein = zusammenwerfen, zusammenfügen) bestätigen, dass der Träger des einen Bruchstückes wirklich Anspruch auf die Gastfreundschaft besass. Das Symbol ist also ein ‚Zusammengefügtes’, in dem ein sonst nicht wahrnehmbarer Sinninhalt manifestiert wird.“ [Lurker 665].

Das wiederum erinnert an 1 Kor 13,9-10: „Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden; wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.“ Auch in der Symbolsprache der hermetischen Gnosis und hier in den Texten des heiligen Irenäus heisst es in ähnlicher Weise: „Von der Unwissenheit kam die Verfehlung und die Leidenschaft, durch die Gnosis werden die Folgen der Unwissenheit wieder aufgehoben. Daher ist die Gnosis die Erlösung des inneren Menschen … Die Gnosis erlöst den innern, geistigen Menschen; in der Erkenntnis des Ganzen hat er sein Genügen, und dies ist die wahre Erlösung.“ [Moorsel 128].

Diese Zusammenfügung von zwei Teilen zu einem „Ganzen“, genauer: zu dem Ganzen schlechthin, zeigt die hebräisch-aramäische Sequenz A-PWR W-YRA-YTs auf, die aus der retrograden Lesung von „Stier-Europa“ abgeleitet wurde und das „verlorene Meisterwort“ darstellt. Dabei zeigt sich, dass sich die Schnittstellen der beiden Wörter verschieben, indem sich das „Eu-“ = YW von „Europa“ mit dem Feld „Stier“ verbindet, so dass im Feld „Europa“ nur noch das A-PWR übrig bleibt. Erst die richtige Zusammenfügung dieser durch „Stier-Europa“ „zerbrochenen“ Wörter ergibt dann den wirklichen Sinn des Meisterwortes, wodurch auch die eigentliche Bedeutung des „Symbolon“ sich erfüllt hat und „das Ganze“ so erkannt werden kann.

Die kabbalistische Analyse von „Stier-Europa“

Die oben erstmals aufgedeckte retrograde Sequenz A-PWR W-YRA-YTs  auf der Grundlage von „Stier-Europa“ als Ausdruck für das verlorene Meisterwort „Mein Schicksal (Los) und der Lorbeer-Baum“ umfasst 10 Konsonanten, den Sofitwert 1534, den Äusseren Wert (AW) 724, den Verborgenen Wert (VW) 987, den Totalen Wert (TW) 1711 und den Grossen Wert (GW) 3622. Hierzu existiert folgende Gematria:

            10 = Ein Hinweis auf die Matrix der Seele mit ihren zehn Feldern sowie auf die biblischen „Zehn Gebote“ („Dekalog“) als deren regulatorischer Entsprechung.
            1534 = BHThRWMMWTh HNPSh [Gematrikon II 179] mit der Bedeutung „in der Hochstimmung der Seele“; sowie 1534 = 2 x 767 = HDBR KShLYTsMW „há-davar ke-schel’átsmo“ für „das Ding an sich“ [Langenscheidt HWB 591] – also jenes ungreifbare Phänomen, nach dem die Philosophen seit ewigen Zeiten vergeblich suchten.
            724 = AChRJTh HJMJM für „Das Jüngste Gericht“ („das Ende der Zeiten“).
            987
= Th“M = ThAKL MTsWTh für „deine Speise-Gebote”.
            1711 = SPJRTh HNWTsRJM  für „Christliche Zeitrechung“; siehe oben „Das Jüngste Gericht“, das heisst „das Ende der Zeiten“ ist gekommen!
            3622 = 2 x 1811 = BLThJ KRY ThChTh ASJR in Jes 10,4 mit der Übersetzung „Der noch nie gekniet, (wird es) unter Gefangenen …“ [Zunz III 674]. Mögliche Deutung: Der Jude ist der einzige unter den Völkern, der sich rituell niemals kniet. 1811 = 280. Primzahl, 280 = AWR ChJJM für „Licht des Lebens“; ChKMH RBH „grosse Weisheit“.

Zusammenfassende Deutung: Durch die erstmalige Aufdeckung des „verlorenen Meisterwortes“, dem „Ding an sich“, kommt die Seele der bisher unterdrückten Menschheit in Hochstimmung durch Beachtung der richtigen Speise-Gebote. Über die, die dieses bisher mit allen Mitteln verhinderten, kommt das „Jüngste Gericht“, wie es oben im Abschnitt „Zeus, der Göttervater“ beschrieben wird. Dies ist auch identisch mit dem Ende der weltweit verbreiteten, linearen und irreversiblen „Christlichen Zeitrechnung“, die zynischerweise den lebenslänglichen anaeroben Sterbeprozess des Menschen symbolisiert und zementiert.

Aktueller Bezug zu diesen Aufdeckungen

Die Sequenz „Stier-Europa“ oder „Zeus-Europa“ geht auf das antike Griechenland zurück, wo (gemäss meinen Berechnungen) im Achsenjahr 524 v. Chr. die abendländische Kultur für 2300 Jahre (bis 1776 n. Chr.) ihren Anfang nahm, nachdem im selben Jahr die altägyptische Epoche nach ebenfalls 2300 Jahren zu Ende ging. Doch Europa war (wie Ägypten zuvor) von Anbeginn ein kolonialisiertes Gebilde der „Chaldäer“, die in Griechenland unter dem historischen Etikett der „Ionier“ auftraten und die im ionischen 12-Städte-Bund in Kleinasien einen symbolischen Zusammenschluss fanden.

Seit einigen Tagen wütet nun in nahezu ganz Griechenland ein Flammeninferno, das „die grösste Umweltkatastrophe in Griechenland sein Menschengedenken“ darstellt (so die Gratiszeitung „20 Minuten“ vom 28.8.07), zumindest aber „die schwerste Brandkatastrophe seit 1871 ist“ (NZZ 28.8.07). Zu einem Nasa-Foto vom Samstag (25.8.07) heisst es: „Die gewaltigen Rauchwolken über Griechenland sind bis ins All zu sehen.“ (20 Minuten, 27.8.07). Und in den Nachrichten von Radio DRS vom 28.8.2007 um 8 Uhr wurde berichtet, „unzählige Olivenhaine“ wären bereits von den Flammen vernichtet worden. „Die schlimmsten Feuerherde befinden sich auf der Insel Euböa, in der Umgegend von Athen und auf dem Peloponnes … Gerettet werden konnte das Zentrum des antiken Olympia, das am Sonntag von bis zu 100 Meter hohen Flammen bedroht worden war.“ Allein am Montagmorgen wurden 89 neue Brände gezählt, die in den letzten 24 Stunden aufgetreten sind. Über die Ursachen wird gerätselt. Die Regierung macht insbesondere Brandstifter verantwortlich, die Opposition sieht darin nur ein Ablenkungsmanöver. „Wie dem auch sei, es fällt jedenfalls auf, dass das Nachbarland Türkei keine vergleichbare Brandkatastrophe erlebt. Dies, obwohl auch in der Türkei grosse Trockenheit herrscht“ (NZZ 28.8.07).

Meine „radikale“ Deutung: Die Brandstifter sind nicht, zumindest nicht vorwiegend irgendwelche griechischen Bodenspekulanten, wie dies vielfach vermutet wird, sondern die „Chaldäer“ selbst, die zusammen mit den über ihnen stehenden „Tannaiten“ (den Lehrern der Mischna und Meistern der Kabbala) seit jeher die Herren der Welt sind. Sie erzeugen und kontrollieren die Brände punktgenau aus dem Weltall, genauer: mit Hilfe von Satelliten, dies unter Zuhilfenahme der Technik des geheimnisvollen HAARP-Projektes: „High Frequency Active Auroral Research Program“ (siehe via Google), mit dem sich nicht nur das gesamte Wetter steuern lässt, sondern auch jedes beliebige lokale Einzelphänomen bewerkstelligen lässt wie gezielte Flugzeugabstürze, Tsunamis, Überflutungen oder eben die auf Griechenland begrenzte gewaltige Feuerwalze.

Warum geschieht dies? Das „Griechische Feuer“ war eine Kriegswaffe aus der Antike, durch deren äusserliche Anwendung riesige gegnerische Flotten vernichtet wurden (siehe via Google). Die innerliche Anwendung dieser verheerenden Waffe ist dagegen völlig unbekannt und beruht auf der gezielten Aktivierung der Galle der beherrschten Völker durch schädliche Lebensmittel wie Kochsalz (Halogen Chlor), Olivenöl (Chlor), Milch (Enzym Katalase), Weizen (Protein Gluten/Kleber), Sauerteig (anaerobe Gärmittel durch Pilze als lebende Einzeller) und Wein (Schwefel als Sauerstoff-Feind). Dieses endogene „griechische Feuer“ veranlasst den Menschen zu existenziellem Fehlverhalten, durch das er seine Seelenkräfte missbraucht und irreversibel verbraucht.

Das „Olympische Feuer“ war das Symbol der Olympischen Spiele im antiken Griechenland, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts wieder eingeführt wurden. Unbekannter Weise findet dieses „olympische Feuer“ auch im Inneren des Menschen, in seiner Seele, statt, wenn er sich durch andauerndes Ritualverhalten überanstrengt und verausgabt, so bei körperlicher Arbeit, bei Sport, beim Kampf (im Krieg), bei Tanz und beim Sex. Hierbei hat das endogene „olympische Feuer“ dieselben verheerenden Auswirkungen wie das endogene „griechische Feuer“.

Das gegenwärtige Flammeninferno in Griechenland ist nach meiner Ansicht reine Apokalypse! Es tilgt nicht nur das Andenken an die Chaldäer mit ihrer seit jeher unheilvollen „Zivilisierung“ der Menschheit mit darüber gestülpter, gottloser „Kultur“, sondern schafft dementsprechend auch die Voraussetzung für die dringend notwendig gewordene, geistige Neuorientierung Europas. Die Chaldäer begehen quasi „geistigen Selbstmord“, nachdem ich in den letzten Monaten und Jahren nahezu alle Geheimnisse ihrer verborgenen Herrschaftsmacht enträtselt und publiziert habe.

In Ex 27,20 ist die Rede von „Olivenöl, lauteres, ausgepresstes, zur Beleuchtung, um die Lampen beständig anzustecken“ [Zunz I 134]. Daraus entwickelt wurde dann verhängnisvoller Weise der Gebrauch des frisch ausgepressten, „virginen“ Olivenöls für die menschliche Speise, obwohl es sich – unbekannterweise – um eine „Chlorbombe“ von einem Ausmass handelt, das selbst das des Kochsalzes (Natrium : Chlorid = 40 : 60) mit 1 : 100 weit übertrifft. Aus diesem negativen Grunde findet sich der Olivenzweig auch auf dem Wappen der sakralen Inquisition und dem Wappen der Vereinigten Staaten von Amerika als profanerWeltpolizei“ sowie in dem berühmten Bild von Pablo Picasso mit der angeblichen „Friedenstaube“. Dass jetzt in Griechenland „unzählige Olivenhaine“ verbrennen, ist deshalb durchaus auch positiv zu werten, denn das symbolisiert einerseits in Inneren des Menschen eine De-Aktivierung der Galle, andererseits bedeutet es im Aussen, dass der dadurch wieder fruchtbar gemachte Boden unter anderem wieder die Grundlage für das Anwachsen von lebenswichtigen Lorbeer-Bäumen bilden kann, die nährstoffreichen Boden benötigen.

Letztlich weisen aber dieses apokalyptische Feuer in Griechenland ebenso wie die gewaltigen und ebenfalls apokalyptischen Überschwemmungen in anderen geographischen Gebieten der Welt wie beispielsweise in der Schweiz deutlich auf die Elemente „Feuer“ – sprich: freies Radikal O1 – und „Wasser“ – hier das reine Wasser H2O – hin, also auf die griechische Allegorie von „Europa und Zeus“ und die dahinter von mir nun zum Vorschein gebrachte göttliche Vereinigung von „Feuer und Wasser“ in Form der ewigen Lebenskraft des Wasserstoffperoxids H2O2. Die geistige Kraft dieser Aufdeckung des „verlorenen Meisterwortes“ gegenüber seinen allmächtigen Gegnern und Unterdrückern ist so gewaltig, dass die Jahrtausende alte Vorhersage, Zeus wird sich eines Tages erheben und sie alle zerschmettern“, sich nun erfüllt.

              Dirk Schröder, unabhängiger Privatgelehrter, CH-2502 Biel

LITERATURVERZEICHNIS: Blavatsky, Helena Petrowna, „Isis entschleiert. Ein Meisterschlüssel zu den Geheimnissen alter und neuer Wissenschaft und Theologie“, 2 Bände, Reprint der Ausgabe Leipzig 1907-1909, Den Haag ohne Jahr, etwa 1980 – Bonnard, André, „Die Götter Griechenlands“ mit vierzig Illustrationen, Zürich 1946 – Dornseiff, Franz, „Das Alphabet in Mystik und Magie“, Reprint der Originalausgabe von 1925, Leipzig (DDR) 1988 – Gematrikon, Jerusalem 1990, Band I: Von 1 bis 1000, 649 Seiten; Band 2: von 1001 bis 3000, 518 Seiten – Gesenius, Wilhelm, „Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament“, unveränderter Neudruck der 17. Auflage von 1915, Berlin-Göttingen-Stuttgart 1992 – Hurtak, J.J., „Das Buch des Wissens: Die Schlüssel des Enoch. Eine Lehre, Gegeben auf Sieben Ebenen. In Vorbereitung für die Bruderschaft des Lichts“, USA 1977, deutsche Ausgabe Schweibenalp-Brienz 1990 – Langenscheidt, „Taschenwörterbuch Hebräisch“, von Jaacob Lavy, 5. Auflage, Berlin und München 1996 –  ders. „Handwörterbuch Deutsch-Hebräisch“, von Jaacob Lavy, 1. Auflage, Berlin und München 1980 – Lurker, Manfred, „Wörterbuch der Symbolik“, Zürich 1984 – Moorsel, Gerard van, „Die Symbolsprache in der hermetischen Gnosis“ (1955), in: „Symbolon. Jahrbuch für Symbolforschung“, Band 1, Basel/Stuttgart 1960, Seite 128ff. – Plichta, Peter, „Das Primzahlkreuz“, Band I „Im Labyrinth des Endlichen“, Band II „Das Unendliche“, Düsseldorf 1991 – Zunz, Leopold, (Übersetzer), „Die Heilige Schrift“, vollständiger, hebräisch vokalisierter Text mit deutscher Übersetzung, in vier Bänden, Basel 1997

 

 

 

Copyright © by Dirk Schröder, CH-2502 Biel/Bienne (bzw. by Antonia Wyss, CH-4600 Olten). Die obigen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen - bis auf weiteres - vom Besucher des Blogs ausgedruckt, kopiert und an Dritte weitergegeben werden, doch darf der Inhalt nicht verändert werden. Werden Beiträge auszugsweise in anderen Texten oder Publikationen zitiert, ist die Quelle ordnungsgemäss anzugeben.