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So hiess es auf der Titelseite der Wochenschrift „Das Magazin“ Nr. 2 vom 13.1.2006, der Untertitel lautete: “Die neuen Atheisten räumen auf”. Das ganzseitige Foto dazu zeigte ein hölzernes Kruzifix auf dem Kiesboden eines Kellerraumes, umgeben von Bügelbrett, Kabelrolle, Schilfmatte, Holzbrettern und dreckigen grünen Gummistiefeln: „Religion in der Abstellkammer“ wird das Bild auf Seite 3 benannt. Im achtseitigen Artikel des US-amerikanischen Wissenschaftsjournalisten Gary Wolf heisst es gleich zu Beginn, Religionen seien „das eigentliche Übel unserer Zeit“. Mit jeweils ganzseitigem Foto und ihren höchst ketzerisch klingenden Kernaussagen vorgestellt werden „drei renommierte Autoren, erwiesene Champions ihres Fachs“, die „zu den Waffen gerufen“ haben: Richard Dawkins, Sam Harris und Daniel Dennett. „Die neuen Atheisten … verurteilen nicht nur den Glauben an Gott, sondern auch den Respekt davor. Religion, sagen sie, sei nicht nur falsch, sondern böse … Dawkins widerspricht den religiösen Mythen nicht nur. Er widerspricht auch der Auffassung, dass es richtig sei, sie zu tolerieren, indem man zulässt, dass die Gehirne kleiner Kinder damit infiltriert werden.“ Wie mag diese Welt ohne Gott wohl aussehen? „’Es würde eine Art Religion der Vernunft geben’, sagt Harris. ‚Wir würden uns rationaler Mittel bedienen, das menschliche Glück zu maximieren’.“
Es geht nun, so scheint es, mit aller Macht allen religiös verbrämten Mythologien und Dogmen an den Kragen und so heisst denn auch das neue Werk von Daniel Dennett „Breaking the Spell“ (etwa „Zerschlagen des Zaubers“).
Als ich gleich zu Beginn des Artikels die Behauptung „Religion ist nicht nur falsch, sondern böse“ las, durchfuhr es mich als Kabbalisten und Hebraisten und ich machte mich sofort mit diesen geistigen Mitteln über das Wort „Religion“ her, das ja auch im Englischen identisch geschrieben wird. Die Hebräisierung von „Religion“ mit RY-LYG-YWN fördert eine unerwartete Bedeutung ans Tageslicht: „das Böse/das Übel“, „der Spott“ und „die Sünde“. Wenn es also im „Vaterunser“ heisst: „… und erlöse uns von dem Übel“, so ist damit, so wird nun offenbar, zuallererst einmal die Religion selbst gemeint, die das Böse als solches verkörpert, den Gläubigen verspottet und ihn zur Sünde verführt.
Die acht hebräischen Konsonanten RY-LYG-YWN lassen sich nun den acht Feldern des 24-Stunden-Tageskreises im Grundschema des Geistes zuordnen und zugleich auch noch als hebräische Abbreviaturen (alle Ashkenazi) auflösen, was folgende Aussagen ergibt:
R Silberstreifen am Horizont (Zeitpunkt) - RASh (Wert 501) „Gift“ Y MORGENRÖTE 1 h (Zeitraum) - YJR (Wert 280) „Leidenschaft, Zorn“ L Sonnenaufgang (Zeitpunkt) - LChM (Wert 78) „Brot, Speise“ Y VORMITTAG 6 h (Zeitraum) - YWNJ (Wert 136) „Armut“ G Sonnenhöchststand (Zeitpunkt) - GLWTh (Wert 439) „Verbannung“ Y NACHMITTAG 6 h (Zeitraum) - YWLM (Wert 146) „immer“ W Untergang der Sonne (Zeitpunkt) - WYD (Wert 80) „und ewig“ N NACHT 11 h (Zeitraum) - NPTR (Wert 339) „Verstorbener“
Im Zusammenhang: „das Gift der Leidenschaft (= Emotionen) durch die Speise des Elends (= Kochsalz, Sauerteig, Weizen, Milch) führt in die Verbannung (= anaerobes Leben) auf immer und ewig als Verstorbener (= lebender Toter)“. Dabei ist der berühmte G-Punkt zu beachten, der sich zur Mittagszeit ergibt und mit der Ernährung zusammenhängt. Den vier Zeitpunkten, die täglich von der Sonne als Zeichen gesetzt werden, sind von hier aus gesehen und rechtsdrehend die vier hebräischen Konsonanten G-W-R-L zugeordnet. Das ist ein bibelhebräisches Wort „goral“ mit der Bedeutung „Schicksal“. Damit werden erstmals „die Wurzeln des Schicksals“ aufgedeckt, das Fundament aller Religionen.
Dirk Schröder, unabhängiger Privatgelehrter, CH-2502 Biel
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